Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
"Gemeinsam mit Bund und Ländern müssen wir es schaffen, die Lebensqualität in den Städten für die Menschen zu erhalten. Die städtische Perspektive muss sich angemessen im Koalitionsvertrag wiederfinden. Ohne Städte ist kein Staat zu machen."
Burkhard Jung Vizepräsident des Deutschen Städtetages, bei der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in Erfurt | 16.11.2021
  • "Um die vierte Welle zu brechen, müssen Bund und Länder jetzt entschlossen handeln. Wir brauchen sehr zügig bundeseinheitliche Regelungen, die abhängig vom Infektionsgeschehen in einzelnen Regionen greifen, um die Kontakte deutlich zu reduzieren."
    Markus Lewe Präsident des Deutschen Städtetages, zu den Ergebnissen der Bund-Länder-Runde zu Corona | 01.12.2021
  • "Ohne kommunale Investitionen kann die Ampel blinken wie sie will, die Klimapolitik des Bundes bleibt dann bloßes Papier."
    Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, in seiner Rede während der Hauptversammlung des Städtetages in Erfurt | 17.11.2021
  • "Wir brauchen Maßnahmen, die wirken. Wir brauchen jetzt die Impfpflicht in sensiblen Bereichen, um gefährdete Gruppen zu schützen. [...] Die Städte sind weiter bereit, Impfstellen, mobile Impfteams und Impfzentren zu organisieren. Dazu benötigen sie eine klare Ansage von Bund und Ländern, welche Rolle die Städte beim Impfen übernehmen sollen."
    Markus Lewe neu gewählter Präsident des Deutschen Städtetages, zum Abschluss der Hauptversammlung des Städtetages in Erfurt | 18.11.2021
"Wir appellieren an die drei Parteien, in ihrem Koalitionsvertrag starke und finanziell handlungsfähige Städte als Zielmarke zu verankern."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, zu den Forderungen der Städte an eine neue Bundesregierung | 29.10.2021
"Viele Städte wollen schon vor 2045 klimaneutral werden. [...] Damit wir schneller vorankommen, brauchen wir auch Mittel in zweistelliger Milliardenhöhe pro Jahr für kommunalen Klimaschutz und die Anpassung an Klimafolgen wie Hochwasser, Starkregen und Hitze."
Markus Lewe Vizepräsident des Deutschen Städtetages, zu den Rahmenbedingungen, um die Ziele der Klimaneutralität zu erreichen | 28.09.2021
"Es ist ein Drama, was in Afghanistan geschehen ist. Die Städte sind bereit, Ortskräfte, deren Familien und weitere schutzbedürftige Menschen aus Afghanistan aufzunehmen. Wir wollen damit ein Zeichen von Menschlichkeit setzen und Verantwortung übernehmen."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, zur Lage in Afghanistan | 28.09.2021
"Das Impfen ist auch eine Frage der Solidarität. Vor allem sind wir Erwachsene den Kindern und Schwächsten diese Solidarität schuldig."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, zum Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz, die Lohnfortzahlung für Ungeimpfte auslaufen zu lassen | 23.09.2021
"Wir wissen, dass aus Worten Taten folgen. Und das nicht erst seit dem Mord an Dr. Walter Lübcke. Dieses Wahlplakat ist blanke Hetze. Deshalb kann ich nicht verstehen, dass der Slogan ,Hängt die Grünen' nicht verboten wird."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, zum Gerichtsurteil zu einem Wahlplakat der Partei "III. Weg" | 15.09.2021
"Bund und Länder machen mit dem Rechtsanspruch ein großes Versprechen, aber finanziell bleibt eine gewaltige Lücke von mehreren Milliarden Euro, die die Länder in der Praxis schließen müssen. Diese offene Rechnung darf nicht an die Kommunen weitergereicht werden."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder | 07.09.2021
"Bund und Länder müssen den Kurs abstecken, wie die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge aus Afghanistan laufen soll. Und die Kommunen müssen bei den Gesprächen von Anfang an mit an den Tisch, denn in den Städten findet Integration statt."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, zur Lage in Afghanistan | 27.08.2021
"Wir unterstützen ausdrücklich die Forderung der Bertelsmann Stiftung, dass der Bund den Qualitätsausbau über das Jahr 2022 hinaus weiter mitfinanzieren muss. Sonst bremst er das Engagement der Städte für bessere Kindertagesbetreuung aus."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zur Bertelsmann-Studie "Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme" | 24.08.2021
"Der Bund muss noch konsequenter dafür sorgen, dass Wohnungsbau dauerhaft gefördert wird und die Städte einfacher auf Baugrund zugreifen können. Das ist der Schlüssel, um steigende Preise beim Bauland und auch bei den Mieten zu einfangen."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zur Forderung des Deutschen Städttages an die nächste Bundesregierung, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen | 19.08.2021
"Die Städte müssen wissen, was auf sie zukommt - denn sie sind es letztlich, die viele Quartiere für Geflüchtete bereitstellen. Die Bundesregierung muss unverzüglich ihre Strategie zum künftigen Umgang mit Afghanistan erstellen."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, zur Lage in Afghanistan | 17.08.2021
"Die Städte fordern den Bund auf, in der neuen Legislaturperiode eine verlässliche und wirksame Kindergrundsicherung zu schaffen. Sie soll Kinderarmut vermeiden und gleiche Chancen für alle Kinder ermöglichen."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zur Forderung des Deutschen Städtetages an die nächste Bundesregierung, eine Kindergrundsicherung einzuführen | 07.08.2021
"Unsere von der Pandemie gebeutelten Innenstädte und Stadtteilzentren brauchen schnell und gezielt Unterstützung. Dafür fordern wir vom Bund kurzfristig ein Förderprogramm Innenstadt von 500 Millionen Euro jährlich für 5 Jahre."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, nach der Konferenz der ostdeutschen Städte im Deutschen Städtetag | 21.05.2021
"In Kürze wird ein Großteil der besonders vulnerablen Menschen und der gefährdeten Berufsgruppen geimpft sein. Damit sich das Impftempo weiter beschleunigt und nicht ins Stocken kommt, sollte die Impfpriorisierung dann aufgehoben werden."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zur möglichen Aufhebung der Impfpriorisierung | 12.05.2021
"Wir stehen als Städte ein für Demokratie und einen respektvollen Umgang miteinander. Wir müssen konsequent dagegenhalten, wenn Menschen in der Kommunalpolitik verhöhnt, beleidigt oder gar angegriffen werden."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, zum neuen Online-Portal "Stark im Amt" | 29.04.2021
"Je mehr Menschen in den kommenden Wochen geimpft werden, desto drängender wird es, Beschränkungen für Geimpfte aufzuheben. Wir müssen verhindern, dass dabei die Gesellschaft in Geimpfte und Nichtgeimpfte gespalten wird."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, nach der Präsidiumssitzung des Deutschen Städtetages | 28.04.2021
"Die aktuellen Folgen der Corona-Pandemie und die dadurch gebundenen Ressourcen machen den Integrationsprozess nicht einfacher. [...] Die Städte bauen ihr Engagement in der Integrationspolitik stetig aus und entwickeln es weiter."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, anlässlich des 13. Integrationsgipfels der Bundesregierung | 09.03.2021
"In den Rathäusern schrillen die Alarmglocken. Die Corona-Folgen reißen große Lücken in den kommunalen Kassen. Die Kommunen müssen eigentlich ihre Haushalte ausgleichen, aber das wird vielfach zur Illusion."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zur schwierigen Lage der kommunalen Haushalte | 22.01.2021
"Angriffe auf Jüdinnen und Juden, auf Synagogen oder antisemitische Parolen bei Demonstrationen sind ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages zu antisemitischen Ausfälle und Übergriffen | 18.05.2021
"Das aktuelle KfW-Panel bestätigt die wachsende Sorge der Kommunen um die kommunale Finanzlage. [...] Nur eine zügige Hilfe von Bund und Ländern in Milliardenhöhe kann die Kommunalhaushalte noch rechtzeitig stabilisieren."
Helmut Dedy Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zum KfW-Kommunalpanel 2021 | 06.05.2021
"Viele Kinder, Jugendliche und ihre Eltern bewältigen tagtäglich Herausforderungen durch die Corona-Krise. [...] Wir müssen jetzt die Kinder und Jugendlichen unterstützen, die Hilfe brauchen."
Markus Lewe Vizepräsident des Deutschen Städtetages, nach der Präsidiumssitzung des Deutschen Städtetages | 28.04.2021
"Der Bund sollte schnell ein Förderprogramm Innenstadt auflegen. Wir schlagen dafür 500 Millionen Euro jährlich über eine Laufzeit von fünf Jahren vor, um den Wandel zu gestalten."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zur Innenstadt-Belebung | 03.04.2021
"Wir brauchen mehr Frauen in den Rathäusern und Stadtparlamenten. Denn es tut der Kommunalpolitik gut, wenn die Sichtweisen von Frauen und Männern gleichberechtigt in die Entscheidungen vor Ort einfließen."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zum Frauenanteil in der Kommunalpolitik | 08.03.2021

2020

"Toleranz ist unverzichtbar für ein friedliches Miteinander in unseren Städten. Für die Städte meint Toleranz einen aktiven Einsatz für Demokratie und Menschenrechte."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zum internationalen Tag der Toleranz | 16.11.2020
"Leerstände in Fußgängerzonen und auf Einkaufsmeilen dürfen sich bundesweit nicht vermehrt ins Bild drängen. Wir müssen jetzt handeln, um negative Dominoeffekte für das Umfeld zu verhindern."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, zu Corona-Folgen in Innenstädten | 22.09.2020
"Die Corona-Hilfen stärken die Handlungsfähigkeit der Kommunen in der Krise."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zur Verabschiedung der Corona-Hilfen für Kommunen im Bundestag | 18.09.2020
"Deutschland setzt ein gutes Zeichen, ein Zeichen der Menschlichkeit."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, gegenüber der Funke Mediengruppe, zur Einigung der Koalition zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland | 16.09.2020
"Die kommunalen Gesundheitsämter sind gute Krisenmanager. Sie leisten seit Monaten großartige Arbeit. Aber sie brauchen für ihre vielfältigen Aufgaben mehr Unterstützung."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, anlässlich der virtuellen Konferenz der Bundeskanzlerin mit Stadtspitzen und Gesundheitsämtern zum Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst | 08.09.2020
"Es geht darum, dem Auto auch öffentliche Räume zu entreißen. Unsere Städte sind keine Parkplätze, Städte sind Orte zum Leben."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur zur Verkehrswende in den Städten | 02.09.2020
"Damit Wohnen in den Städten bezahlbar bleibt, müssen wir die steigenden Preise beim Bauland durchbrechen. Der Gesetzentwurf für die Baurechtsnovelle stockt aber seit Wochen. Wir benötigen das Gesetz dringend, um den Wohnungsbau in den Städten wirksam anzukurbeln."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zur Baurechtsnovelle | 06.10.2020
"Viele Kommunen wollen Kinderrechte Schritt für Schritt noch besser umsetzen. Wo dieses Engagement in kommunalen Entscheidungsprozessen fest verankert ist, wird der Wohnort für Familien attraktiver."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zur Umsetzung der Kinderrechte in Kommunen |17.09.2020
"Die Zahlen der Steuerschätzung bedeuten, dass wir in den Städten vor zwei harten Jahren stehen. Wir haben Investitionsbedarfe von rund 140 Milliarden."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zur Steuerschätzung gegenüber dem ZDF | 10.09.2020
"Die 4 Milliarden Euro des Bundes sind für die Gesundheitsämter gut und wichtig. Die Städte haben in den Verhandlungen aber auch deutlich gemacht: Die Hilfen dürfen kein Strohfeuer sein."
Burkhard Jung Präsident des Deutschen Städtetages, zum Pakt von Bund und Ländern für den Öffentlichen Gesundheitsdienst | 05.09.2020
"Wir brauchen mehr Raum für Begegnung in den Innenstädten, soziale Einrichtungen, mehr Wohnungen und mehr Arbeiten."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur zur Innenstadt-Entwicklung | 30.08.2020
"Der Kita-Ausbau geht weiter. Die erheblichen Kraftanstrengungen der Städte für eine verbesserte Kindertagesbetreuung in den vergangenen Jahren lohnen sich. Um die Kinderbetreuung sowohl qualitativ als auch quantitativ auszubauen, brauchen wir allerdings ausreichend ausgebildetes Fachpersonal."
Helmut Dedy Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, zur Bertelsmann-Studie "Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme" | 25.08.2020