Best Practice
24.06.2024

Hitzeschutz und Hitzevorsorge in den Städten

Beispiele und Aktionen sowie Hitzeaktionspläne aus den Mitgliedsstädten des Deutschen Städtetages

Der Klimawandel und seine Folgen werden in unseren Städten immer deutlicher spürbar. In den vergangenen Sommern wurden regelmäßig neue Hitzerekorde gemessen.

Hitzetage, Tropennächte und Hitzewellen beeinträchtigen die Lebensqualität in Städten erheblich. Vor allem stellen sie ein ernstes Gesundheitsrisiko gerade für Kinder und ältere Menschen dar. Hitzevorsorge ist eine wichtige Querschnittsaufgabe in der Stadt, die bereits vielerorts weit oben auf der Agenda steht.

Beispiele, Maßnahmen und Aktionen aus den Mitgliedsstädten des Deutschen Städtetages

Aachen

Erfrischend, kostenlos und gut erreichbar

Trinkwasser für alle: In vier Verwaltungsgebäuden der Stadt Aachen sind Abfüllstationen für Trinkwasser eingerichtet worden. Während der Öffnungszeiten kann das Angebot kostenlos genutzt werden: Einfach das selbst mitgebrachte Gefäß unter den Hahn halten, auffüllen und sauberes Trinkwasser genießen. Gerade an heißen Sommertagen bietet das Angebot eine schnelle Erfrischung mitten in der Stadt.

Weitere Informationen

Bochum

Gebündelte Infos zu Hitzeverhalten

  • Ein Trinkwasserbrunnen der Stadtwerke in Bochum

Mit einem Hitze-Portal hat die Stadt Bochum ein Angebot eingerichtet, das Informationen und Anleitungen zum Verhalten bei Hitzewellen gebündelt zur Verfügung stellt. Das Portal bietet unter anderem Hitzewarnungen, Tipps für den Umgang mit Hitze, Informationen für Risikogruppen oder Hinweise auf kühlende Orte und Trinkwasserstellen in der Stadt. 

Zum Hitze-Portal

Frankfurt am Main

Gestaltungssatzung Freiraum und Klima

  • Frankfurt am Main - Der Römer

Frankfurt macht bei Neu- und Umbauten eine klimaangepasste Gestaltung zur Pflicht. Eine ergänzende Broschüre erläutert die Einzelheiten und gibt praktische Tipps.

Auslöser der Satzung sind die Auswirkungen des Klimawandels, denn viel Grün in der Stadt hilft gegen Überwärmung und gegen Überflutung bei Starkregen.

Broschüre Freiräume und Gebäude klimaangepasst gestalten
zur Gestaltungssatzung Freiraum und Klima

Dresden, Erfurt

Forschung für bessere Hitzeanpassung

In beiden Städten wurden im Rahmen des Forschungsprojektes "HeatResilientCity" gemeinsam mit Verwaltungen und Anwohnerschaft Konzepte erprobt und konkrete Maßnahmen verwirklicht: Erfurt pflanzte unter anderem neue klimaangepasste Bäume und richtete ein Online-Hitzeportal ein. Dresden ließ öffentliche Wasserbrunnen aufstellen und gab Deutschlands erstes Hitze-Handbuch heraus.

Forschungsprojekt: HeatResilientCity

Mannheim

Hitzeaktionsplan für eine gesunde Stadt

Seit 2021 wurden im Rahmen des Aktionsplans mehrere Maßnahmen umgesetzt, etwa Kindertagesstätten und Pflegeheime mit Verschattungselementen ausgestattet und Trinkwasserbrunnen an zentralen Orten installiert. Mit Bürgerbeteiligung hat die Stadt eine interaktive Karte mit kühlen Orten erarbeitet. 

Weitere Informationen zur Umsetzung

Nürnberg

Von Hitzaktionsplan bis Förderprogramm

Die Stadt Nürnberg versucht mit unterschiedlichsten Maßnahmen, Mensch und Natur in der Stadt vor Belastungen durch Hitze und Trockenheit zu schützen:

Nürnberger Hitzeaktionsplan
Baumbewässerung bei Hitze
Förderprogramme zur Begrünung in Nürnberg

Memmingen

Hitze- und UV-Schutzaktion 2024

Wie man sich vor Hitze schützen kann und was bereits präventiv unternommen werden kann, darüber klären die Gesundheitsregionplus Unterallgäu-Memmingen, die Seniorenfachstelle der Stadt Memmingen und das Gesundheitsamt Unterallgäu mit einem Hitzeaktionsstand auf.

zu den Terminen und Orten

Dortmund

Klimakomfort-Labore

  • Das Dortmunder U, auch U-Turm genannt.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes soll in Dortmund das Klima genauer überwacht werden. Die Daten können dafür verwendet werden, um die Widerstandsfähigkeit der Stadt gegenüber extremen Hitzeereignissen stärken. "Data2Resilience" ist ein Projekt der Stadt Dortmund mit der Ruhr-Universität Bochum und der Leibniz Universität Hannover. Mit Klimakomfort-Laboren sollen Dortmunderinnen und Dortmundern Einblicke erhalten. Zudem bekommen sie die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung von Lösungen zur Steigerung der Hitze-Resilienz Dortmunds mitzuwirken.

Weitere Informationen

Düsseldorf, Karlsruhe

Projekt Plan °C

Plan °C ist ein kommunales Leuchtturmvorhaben zur Hitzevorsorge und läuft über drei Jahre bis zum April 2025. Es wird im Verbund mit den Städten Karlsruhe und Düssldorf sowie dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) durchgeführt. Unterstützt vom Bundesumweltministerium erstellen die beiden Städte Hitzeaktionspläne und ein "digitales Rezeptbuch" für andere Kommunen.

Zum Plan °C

Straubing

Hitzepatenschaften

  • Der Stadtturm von Straubing

Für die Sommermonate hat die Stadt Straubing gemeinsam mit dem "Freiwilligenzentrum" Hitzepatenschaften ins Leben gerufen: Als Form der Nachbarschaftshilfe ist so etwa Unterstützung bei alltäglichen Besorgungen wie Lebensmitteleinkäufen möglich. Zudem hat Straubing auch eine Stadtkarte "Kühle Orte" herausgegeben, in der neben schattigen Plätzen auch Kneippbecken und öffentliche Toiletten eingezeichnet sind.

Mehr Informationen

Dortmund

Stadtplan für heiße Tage

Mit einem Ratgeber möchte die Stadt Dortmund über Risiken und Vorsorgemöglichkeiten informieren und einen Überblick über lokale Unterstützungsangebote geben. Für Seniorinnen und Senioren gibt es spezielle Infomationsveranstaltungen.

Hamburg

Merkblätter in verschiedenen Sprachen

  • Rathaus der Hansestadt Hamburg

Die Stadt Hamburg hat Merkblätter mit Gesundheitstipps bei Sommerhitze für Säuglinge und Kleinkinder in sechs verschiedenen Sprachen sowie in leichter Sprache herausgegeben. Zudem gibt es ein Merkblatt zu Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes sowie eines speziell für ältere Menschen und für den Bereich Pflege.

Zu den Merkblättern

Freiburg

Klimaanpassungskonzept - Handlungsfeld Hitze

Das zukunftsorientierte Klimaanpassungskonzept der Stadt Freiburg hat in diesem Jahr den Deutschen Städtebaupreis in der Kategorie Sonderpreis "Klimawandel gestalten" erhalten. Schon 2019 bekam die Stadt dafür eine Auszeichnung beim Wettbewerb "Klimaaktive Kommune". Freiburg hatte, um die Lebensqualität langfristig zu sichern, 2018 in Zusammenarbeit von Stadtplanung und Klimatologie im Stadtplanungsamt ein zukunftsorientiertes Klimaanpassungskonzept erarbeitet.

Zum Konzept

Frankfurt

Broschüre und Flyer zu Hitze und Gesundheit

Die Broschüre "Klimawandel und Gesundheit" der Stadt Frankfurt geht auf Gesundheitsgefahren wie UV- und Ozonbelastung sowie Wetterfühligkeit ein, aber auch Hinweise zum Umgang mit Sonne und Hitze. Im Flyer "Hitze und Gesundheit" finden sich zusätzliche Tipps.

Zur Broschüre

Aachen

Tipps für verschiedene Zielgruppen

Aachen hat für Hitze zahlreiche Tipps für spezielle Zielgruppen zusammengetragen, etwa Sporttreibende und Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch etwa die ambulante Pflege oder soziale Hilfseinrichtungen. Hilfreich sind auch zahlreiche Links zu weiterführenden Informationen, etwa für Kommunalverwaltungen.

Weitere Informationen

Speyer

Faltplan mit Orten zum Abkühlen

Die Stadt Speyer hat ein Faltblatt mit Tipps gegen Hitze und einem Stadtplan veröffentlicht. Darauf können Bürgerinnen und Bürger sehen, wo es in der Stadt schattige Sitzplätze, Trinkwasser, Brunnen und Schwimmbäder zum Abkühlen gibt.

Zum Faltplan

Hannover

Flyer mit Tipps gegen Hitze

  • Neues Rathaus in Hannover

Die Stadt Hannover hat mit der Region Hannover Flyer mit Gesundheitstipps im Hitzefall herausgebracht, einen allgemeinen und einen speziell für ältere Menschen. Außerdem hat die Stadt auf ihrer Website viele nützliche Informationen zusammengetragen, etwa zu Brunnen und Schattenplätzen in Hannover, zu Sport bei Hitze und Tipps für heiße Arbeitstage.

Zu den Flyern

Köln

Hitzetelefon berät zu Schutzmaßnahmen

Wie können sich besonders die vulnerablen Gruppen vor Hitze schützen? Zu dieser Frage können sich Kölner Bürgerinnen und Bürger beim Hitzetelefon melden. Die Beratung ist ärztlich geleitet und kann bei Bedarf eine weitergehende Versorgung vermitteln. Auf ihrem Hitzeportal gibt die Stadt Köln zudem einen Überblick über Trinkwasserstellen, kühle Orte und weitere Tipps.

Weitere Informationen

Erfurt

Verhaltenstipps auf der Webseite und am Telefon

Auf ihrem Hitze-Portal informiert die Stadt Erfurt darüber, wie man hitzebedingte Notfälle erkennt, gibt Tipps für Ernährung und Raumklima sowie einen Überblick über kühle Orte und Trinkwasserspender. Ein Hitzetelefon bietet schnelle Beratung und Tipps zur Hitze und Maßnahmen dagegen.

Weitere Informationen

Dresden

Hitze-Handbuch: Gut vorbereitet auf die Hitze

Die Fachbroschüre informiert über das Klima in Dresden, gibt eine kurze Einführung in die gesundheitlichen Folgen von hohen Temperaturen sowie Handlungsempfehlungen für die Themen Gesundheit, Pflege, Soziales, Bildung und Wohnen. Das Handbuch ist Teil des Projektes "HeatResilientCity". Hierbei untersuchte ein interdisziplinäres Team, wie Stadtquartiere und Gebäude besser an sommerliche Hitze angepasst werden können.

Zum Handbuch

Augsburg

Info-Flyer sowie Fächer zur Abkühlung

In zahlreichen Augsburger Apotheken liegen Info-Flyer zum Thema Hitzeschutz sowie Fächer zur Abkühlung bereit. Das Gesundheitsamt stellt den Flyer mit Tipps für den Umgang mit Hitze kostenlos bereit. Auf diese Weise sollen die Tipps auch Menschen ohne Zugang zu elektronischen Medien zugänglich gemacht werden.

Weitere Informationen

Castrop-Rauxel

Initiative "Wir bieten Hitzeschutz"

Die Stadt kennzeichnet als Sofortmaßnahmen zum Hitzeschutz in diesem Sommer mit einem Aufkleber im Außenbereich Einrichtungen und Unternehmen, die kühle Zufluchtsorte bieten, und auf Wunsch ein Glas Wasser oder einen Sitzplatz zum Ausruhen anbieten.

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Berlin

Hitzeschutzkampagne Bärenhitze°

Das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales hat eine Informationskampagne mit Tipps und Empfehlungen zum Hitzeschutz gestartet. Dabei wurden u. a. Postkarten an die 736 Berliner Apotheken verteilt. Die Berliner Tafel, die Kältehilfe und die Bezirksämter haben sich ebenfalls an der Verteilung beteiligt. Unter den weiteren Maßnahmen: Informationsflyer, die auch über Anbieter von "Essen auf Räder" verteilt wurden.

Zur Kampagne

Berlin

Broschüre zu Schutz vor Hitze

In Berlin hat das Bezirksamt Neukölln eine Broschüre mit wichtigen Tipps bei Sommerhitze und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei hitzebedingten Notfällen erstellt. Dabei wird speziell auch auf Menschen eingegangen, die zur Risikogruppe für hitzebedingte Erkrankungen zählen.

Zur Broschüre

Darmstadt

"Smart Water City"

Unter dem Motto "Schlaues Wasser" bzw. "Smart Water" läuft in Darmstadt ein Kollaborationsprojekt mit vielen unterschiedlichen Akteuren und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, um die Wasserkapazitäten effizienter zu bewirtschaften. Wo gibt es noch ungenutzte Potenziale zur Wassergewinnung? Wie kann Regenwasser besser genutzt werden? Nur zwei der Ausgangsfragen, für die konkrete Maßnahmen entworfen werden sollen.

Zur Projektseite

Potsdam

Hitze – sind Sie gerüstet?

Die Landeshauptstadt Potsdam hat ein Kurz-Konzept zum Hitzeschutz in der Stadt geschrieben. Dazu zählen u. a.:

Oldenburg

Infobroschüre für die heißen Tage

Unter dem Titel "Warum Hitze nicht immer cool ist" hat die Stadt Oldenburg eine Broschüre mit Cartoons erstellt und an Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen und Altenheime verteilt. Sie liegt zudem öffentlich aus und ist auch online zu lesen.

www.oldenburg.de/hitze

Würzburg

Nützliche Infos rund um Hitze

  • Screenschot von der Website der Stadt Oldenburg

Wo gibt es schattige Sitzplätze in Parks, wo Trinkmöglichkeiten? Für Hitzesommer hat die Stadt Würzburg auf ihrer Website viele nützliche Infos für ihre Bürgerinnen und Bürger zusammengetragen.

Zur Website

Stuttgart

Hitzewarnsystem

Wie kann die Bevölkerung bei Hitze am besten gewarnt werden? Dazu gibt es eine vom zuständigen Landesministerium beauftragte Studie für die Stadt Stuttgart. Das Beispiel kann auch anderen Städten der Orientierung dienen. Zudem gibt es in einer Broschüre und auf der Website der Stadt nützliche Tipps für den Sommer für Bürgerinnen und Bürger.

stuttgart.de/hitze

Leipzig

Bevölkerung empfindet Hitze intensiver

Die Mehrheit der Leipzigerinnen und Leipziger empfindet die sommerliche Hitze intensiver und befürwortet weitere Schutzmaßnahmen der Stadt. Dies geht aus der vom Amt für Umweltschutz und dem Amt für Statistik und Wahlen im Jahr 2022 durchgeführten Umfrage zum Klimawandel in Leipzig hervor. Über 40 Prozent der Befragten schätzten die Hitzebelastung sowohl tagsüber als auch nachts in der eigenen Wohnung als "sehr belastend" oder "eher belastend" ein

Pressemitteilung zur Umfrage
Stadtklima in Leipzig

Düsseldorf

Abkühlung gefällig?

Eine digitale Karte zeigt kühle Orte im ganzen Stadtgebiet von Düsseldorf. Erfasst sind Orte im Grünen, am Wasser und in Gebäuden, die auf unterschiedliche Art und Weise Abkühlung versprechen.

Zur digitalen Karte

Gießen

Cooler Stadtplan

Wo kann man sich in Gießen abkühlen? Die Themenkarte "Cooler Stadtplan" zeigt nicht nur, wo kühles Nass und schattiges Grün zu finden sind, sondern auch die bioklimatisch belasteten Innenstadtbereiche, die man an Hitzetagen besser vermeidet. Ebenfalls eingetragen sind Trinkbrunnen und sogenannte Refill Stationen, an denen man kostenfrei Leitungswasser ins mitgebrachte Gefäß auffüllen lassen kann.

Zum Stadtplan

Karlsruhe

Der Hitzehelfer

Der Stadtplan von Karlsruhe zeigt Orte, an denen Bürgerinnen und Bürger der Hitze entfliehen können. Sie finden dort zum Beispiel kühle und schattige Orte und Wasserbecken, Brunnen und Wasserspiele, um die Füße zu kühlen.

Zum Stadtplan für heiße Tage

Heidelberg

Klima-Kompass

Der "Klima-Kompass" zeigt das Wetter an und etwa, wie die aktuellen Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten sind. Mit der "Kühlen Karte" können Bürgerinnen und Bürger kühle Orte finden, wie Kirchen und schattige Sitzplätze im Grünen. Außerdem gibt die Stadt Heidelberg über ihre Internetseite www.heidelberg.de Hitzewarnungen heraus.

Weitere Informationen

Hanau

Broschüre "Klimawandel und Gesundheit - Tipps und Hinweise"

Die Stadt Hanau hat eine Ratgeber-Broschüre für Bürgerinnen und Bürger veröffentlicht, in der sie unter anderem über Schutz vor Sonne sowie die richtige Ernährung bei Hitze informiert.

Weitere Informationen der Stadt

Hitzeaktionspläne der Städte

Hitzeaktionspläne der Bundesländer

Empfehlungen für die Erstellung und Etablierung von Hitzeaktionsplänen

Musterhitzepläne

Das "Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin" (aus Berliner Senatsverwaltung, Ärztekammer Berlin und KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.) hat Musterhitzeschutzpläne entwickelt. Sie sollen als erster Anhaltspunkt für die Erstellung eines Hitzeschutzplanes in dem jeweiligen Arbeitsbereich dienen.

Zu den Musterhitzeschutzplänen

Kommunale Hitze-Toolbox

Der Freistaat Thüringen hat eine Kommunale Hitze-Toolbox veröffentlicht: Darin sind Beispiele für kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen skizziert, von denen Kommunen passende zum Schutz der Bevölkerung auswählen können. Beschrieben werden auch die Schritte zur Realisierung.

Zur Hitze-Toolbox

Analyse von Hitzeaktionsplänen

Eine Publikation des Umweltbundesamtes mit der Hochschule Fulda widmet sich der "Analyse von Hitzeaktionsplänen und gesundheitlichen Anpassungsmaßnahmen an Hitzeextreme in Deutschland". Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung eines Hitzewarnsystems und die Sensibilisierung der Bevölkerung für hitzebedingte Gesundheitsrisiken.

Zur Publikation

Gesundheitshinweise der WHO

Die Weltgesundheitsorganisation hat "Gesundheitshinweise zur Prävention hitzebedingter Gesundheitsschäden" herausgegeben: Die Veröffentlichung bietet verschiedenen Zielgruppen detaillierte Auskünfte, etwa Stadtplanern, Gesundheitsbehörden und Plfegeheimen. Zudem geht es nicht nur um Gesundheitsschutz bei Hitzewellen, sondern auch bei Waldbränden.

 Zur Veröffentlichung

Arbeitshilfe Hitzeaktionspläne

Die Hochschule Fulda hat eine "Arbeitshilfe zur Entwicklung und Implementierung eines Hitzeaktionsplans für Städte und Kommunen" entwickelt. Darin geht es darum, wozu ein Hitzeaktionsplan dient, es geht um Risikokommunikation und Management von Akutereignissen sowie langfristige Maßnahmen zum Schutz vor Hitzeextremen.

Zur Arbeitshilfe

Handlungsempfehlungen des BMUV

Die "Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit" wurden von den Mitgliedern der vom Bundesumweltministerium (BMUV) geleiteten ehemaligen Bund/Länder-Ad-hoc Arbeitsgruppe 'Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels (GAK)' erarbeitet.

Zu den Handlungsempfehlungen

Diskussionspapier

Damit Hitze nicht krank macht: wie Städte cool bleiben

zum Diskussionspapier

Weitere Informationen

Zentrum KlimaAnpassung

Das Zentrum berät Städte, Landkreise und Gemeinden zu allen Fragen der Klimaanpassung. Dabei werden mit den lokalen Entscheidungsträgern individuelle Anpassungskonzepte entwickelt, u. a. zu umfassender Hitzevorsorge.

Zur Themenseite Hitze

Hitzeknigge

Der Hitzeknigge des Umweltbundesamtes enthält zahlreiche Informationen zu den Auswirkungen von Sonne und Hitze auf den Körper und die Gesundheit. Zahlreiche Tipps, Hinweise
und weiterführende Links helfen, negativen Folgen vorzubeugen.

Zum Hitzeknigge

HitzeService

Das HitzeService-Portal informiert Kommunen über Maßnahmen des Gesundheitsschutzes bei Hitze. Zudem stehen den Städten praxisnahe Tipps für kommunale Hitzeaktionspläne zur Verfügung. Es ist aus einem Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit entstanden.

Zur Website

Klima.Mensch.Gesundheit

Auf dem Info-Portal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden sich allgemeine Verhaltenstipps bei Hitze und speziell für besonders vulnerable Gruppen wie ältere Menschen und Vorerkrankte. Auch Kommunen werden mit Empfehlungen für Hitzeschutzmaßnahmen angesprochen.

Zum Portal

UV-Schutz für Kommunen

Praxistipps und Empfehlungen des Zentrums für Strahlenschutz (BfS) zu Maßnahmen gegen UV-Strahlung mit Hinweisen zu Fördermöglichkeiten. Einige Maßnahmen sind sehr schnell umsetzbar und flexibel, andere sollten auf lange Sicht geplant werden.

Zu den Tipps

Deutscher Wetterdienst

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hält laufend Wetterberichte, Wetterwarnungen und Informationen zum Klimawandel für Deutschland und Europa mit Karten und Tabellen bereit.

Zur Website