Umweltschutz

Bessere Luft, mehr Naturräume, hohe Gewässerqualität – der kommunale Umweltschutz trägt zu einer höheren Lebensqualität in den Städten bei. Die Städte wollen aber noch mehr erreichen. Sie bauen den innerstädtischen Verkehr um für weniger Lärm, Staus und Abgase in den Städten. Sie bauen klimaneutrale Gebäude, sie produzieren klimaschonende Energie. Und sie wollen die biologische Vielfalt erhalten.
Sinnbild Umwelt: Ritzengrün in Rasengitterstein

Die Städte erfüllen zahlreiche Aufgaben im Bereich Umweltschutz. Im Vordergrund stehen dabei neben der Gefahrenabwehr vor allem die Vorsorge und die Umsetzung von entwickelten Konzepten. So passen sich die Städte schon heute an unser zukünftiges Klima an – etwa durch das Offenhalten von Freiluftschneisen und das Ausweisen von mehr Grünflächen zur Starkregenvorsoge. Die Umweltämter der Städte sind deshalb nicht nur eine wichtige Serviceeinheit für die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die zentralen Ansprechpartner für Unternehmen, andere Ämter sowie die Politik.


Abfall- und Kreislaufwirtschaft

Eine Kernaufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge ist die Abfallentsorgung. Die Städte sorgen für Sauberkeit auf öffentlichen Flächen, beraten zur Müllentsorgung und stellen Recyclinghöfe bereit. Sie nehmen als öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger für Haushaltsabfälle und auch als Untere Abfallbehörden eine zentrale Stellung in der Abfallwirtschaft ein. Die Steuerung der Abfallwirtschaft durch die Kommunen garantiert eine sichere und ökologische Entsorgung bei kostendeckenden Gebühren.


Wasserversorgung und -entsorgung

Wasser ist Lebensgrundlage. Die Städte verpflichten sich in besonderem Maße dem Schutz des Wassers, insbesondere aus ihrer Rolle als zuständige Instanz für Wasserversorgung als auch für Abwasserbeseitigung. Viele Tausend kommunale Kläranlagen sorgen dafür, dass Abwasser auf dem höchsten Niveau gereinigt wird. Große Herausforderungen für den Wasserhaushalt stehen jedoch vor der Tür: Erhalt und Ausbau der bestehenden Infrastruktur, Belastung des Wassers mit Schadstoffen sowie Starkregenereignisse und Dürrephasen. Um diese Herausforderungen zu meistern, brauchen die Kommunen dauerhafte und ausreichende finanzielle Unterstützung.

Erfolge im Umweltschutz dienen nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern. Vielmehr sind sie zunehmend auch ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaft und somit im gesamtstädtischen Interesse.