Arbeit und Soziales

Viele Menschen sind in den unterschiedlichsten Lebensbereichen auf Sozialleistungen angewiesen. Viele ihrer Unterstützungsangebote kommen von den Städten. Städte finanzieren soziale Einrichtungen und Infrastruktur. Städtische Leistungen bilden das Rettungsnetz, um im Notfall die Existenz zu sichern. Das soll den sozialen Frieden in der Stadt erhalten und allen Menschen ein würdevolles Leben ermöglichen.
Warteschlange in einer Innenstadt

Soziale Teilhabe in den Städten

In den Städten spiegeln sich viele Facetten unserer Gesellschaft. Menschen mit individuellen Geschichten, unterschiedlicher Herkunft und diversen Lebensentwürfen leben in den Städten zusammen. Menschen mit ganz verschiedenen Wünschen und Zielen und Menschen aus allen Altersgruppen. Sie begegnen sich im Wohnviertel, im Stadtbezirk, bei der Arbeit, in Kindertagesstätten und Schulen. Sie alle bilden die städtische Gemeinschaft. Gutsituierte mit hohem Einkommen und Menschen mit geringem Einkommen oder die sogenannte "Mitte der Gesellschaft". Menschen ohne Wohnung und Menschen mit geringer schulischer und beruflicher Qualifikation, Menschen mit und ohne Behinderungen.

Die Städte unterstützen ihre Einwohnerinnen und Einwohner. Sie ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe, unabhängig vom eigenen Geldbeutel. Sie mildern soziale Folgen von Armut, Krankheit und Alter ab. Und sie sichern den sozialen Frieden in der Stadtgesellschaft.

Um Arbeitssuchende abzusichern, unterstützt der Deutsche Städtetag die Forderungen, dass

  • das Verhältnis von Fördern und Fordern neu austariert wird,
  • die Lebensleistung von Arbeitssuchenden stärker anerkannt wird und
  • die Kosten für Wohnen und Krankenversicherungsschutz als Grundbedürfnisse abgesichert werden.


Um die Existenz von Familien zu sichern und Armut zu vermeiden, setzt sich der Deutsche Städtetag außerdem ein für

  • eine einheitliche finanzielle Kindergrundsicherung und
  • eine Kindertagesbetreuung mit hoher Qualität.