Die Stimme der Städte – seit 1905

Der Deutsche Städtetag wurde 1905 in Berlin gegründet. Damit wurde eine Entwicklung auf Reichsebene abgeschlossen, die seit den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts durch spontane Schaffung von losen Städteverbindungen auf Provinzial- und Landesebene vorbereitet worden war. Damals galt es, die mit den Stein'schen Reformen gewachsene Idee der Selbstverwaltung in das Staatsgefüge hineinzutragen und zu festigen – eine Aufgabe, die bis in unsere Tage aktuell geblieben ist.

1933 erfolgte die Zwangsvereinigung mit anderen kommunalen Spitzenverbänden zum Deutschen Gemeindetag. Nach dessen Auflösung durch den Alliierten Kontrollrat entstand der Deutsche Städtetag bereits 1945 aufs neue. Sein erster Repräsentant war der damalige Oberbürgermeister von Köln, Dr. Hermann Pünder, als "vorläufiger Vorsitzer des Deutschen Städtetages in der Britischen Zone".

Der Deutsche Städtetag – ein chronologischer Überblick

19. Jahrhundert

1808 Die Städteordnung des Freiherrn vom Stein gilt als Geburtsstunde der kommunalen Selbstverwaltung.
Mitte
des 19. Jahrhunderts
 
  • erste Städtetage in Schlesien und in Sachsen als lockere Organisationsform für unregelmäßige Zusammenkünfte; keine festen Vorstände oder Geschäftsstellen und keine Mitgliedsbeiträge
  • 1896 Konstituierung des „Allgemeinen Preußischen Städtetages“, die Geschäftsführung wird ehrenamtlich durch einen Berliner Magistratsbeamten wahrgenommen
 
Schwelle zum
20. Jahrhundert
rasche Verstädterung Deutschlands (Anteil der Stadtbevölkerung stieg von 1871 bis 1910 von 36 Prozent auf 60 Prozent)

 

1900 bis 1945

1902 Im Februar schlägt Oberbürgermeister Beutler, Dresden, brieflich seinen Amtskollegen Adickes, Frankfurt am Main, und Kirschner, Berlin, vor, im Hinblick auf eine für den Sommer 1903 in Dresden geplante Städteausstellung einen einmaligen Deutschen Städtetag einzuberufen.
1903 1. bis 3. September: "Deutsche Städte-Ausstellung" in Dresden Der Vorstand der Tagung wird beauftragt, auf die ständige Einrichtung eines Deutschen Städtetages hinzuwirken. In den beiden folgenden Jahren trifft sich mehrmals der erweiterte Vorstand, um die Gründung vorzubereiten. Im Entwurf der ersten Satzung heißt es: "Der Deutsche Städtetag ist ein Verband deutscher Städte und Städteverbände (...), der sich die Aufgabe stellt, die Wohlfahrt der ihm angehörenden Gemeinwesen und ihrer Bewohner zu pflegen, die gemeinschaftlichen Interessen der Städte zu wahren und die Kenntnis und Ausbildung der Verwaltungseinrichtungen untereinander zu fördern." Als Organisationsform wird schließlich der nicht eingetragene Verein gewählt (bei freier Mitgliedschaft), eine bis heute gültige Konstruktion.
1905

17. September: Aufforderung an mehr als 150 Städte, unter Anerkennung der Satzung ihren Beitritt zum Deutschen Städtetag zu erklären.

27. November: Konstituierender "Erster Deutscher Städtetag" in Berlin (von 144 bis dahin beigetretenen Städten waren 131 sowie die Vertreter von sieben regionalen Städteverbänden zugegen). Sitz der Geschäftsstelle wird Berlin in Personalunion mit dem Preußischen Städtetag; die enge Verknüpfung eines Landesverbandes mit der Geschäftsstelle des Deutschen Städtetages wird nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute durch die Personalunion mit dem Städtetag Nordrhein-Westfalen fortgesetzt. Neben den Formalien steht auf der Tagesordnung das Problem der Fleischversorgung in den Städten.

1907 Herausgabe des ersten Periodikums "Mitteilungen der Zentralstelle des Deutschen Städtetages" (Bereits 1890 erschien in Breslau der erste Jahrgang des Statistischen Jahrbuchs deutscher Städte)
1908 5. bis 7. Juli: 2. Deutscher Städtetag in München. An erster Stelle der Tagesordnung: Das Finanz- und Kreditwesen der Städte – ein Thema, das in der Zukunft rasch an Bedeutung gewinnen sollte. Auch die Sozialpolitik nimmt von Anfang an breiten Raum ein. Die Städte und der Deutsche Städtetag sind in der Arbeitslosenfrage Wegbereiter von Aufgaben- und Problemlösungen. Bereits Ende September 1911 wird in einer Eingabe an den Bundesrat die Einrichtung einer obligatorischen Arbeitslosenversicherung gefordert.
1913 Erster hauptamtlicher Geschäftsführer Dr. Hans Luther (erstes Domizil des Deutschen Städtetages in Berlin: Am Köllnischen Park 8)
1921

Nach dem Ersten Weltkrieg wird die Finanzverfassung völlig umgestaltet. Neu eingeführt wird ein großer Steuerverbund zwischen Reich und Ländern. So beginnen die bis heute anhaltenden ständigen steuerpolitischen Auseinandersetzungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Während der Hauptversammlung 1921 findet der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer deutliche Worte, die bis heute kaum an Aktualität verloren haben: "Es ist wahrhaft ein Notschrei, den wir ausstoßen. (...) Wir sind am Ende. (...) Was soll das Reich anfangen, wenn die Gemeinden kaputt sind, wenn sie verelendet sind?" Die Finanznot der Städte führt dazu, dass viele städtische Sozial- und Kultureinrichtungen geschlossen oder eingeschränkt werden müssen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es drei außerordentliche Hauptversammlungen, alle zum Thema Kommunalfinanzen: 1968 "In letzter Stunde" (Bonn) 1993 "Städte in Not" (Bonn) 2003 "Städte fordern: Reformen statt Kahlschlag" (Berlin)

1926 Auftrag für ein Logo des Deutschen Städtetages; bis heute findet sich im Städtetagsemblem eine Stilisierung des Holstentores in Lübeck.
1927

Herausgabe von

  •  Schriftenreihe des Deutschen Städtetages (ab 1947 Schriften des Deutschen Städtetages, Heft 1 "Entwurf einer deutschen Gemeindeordnung")
  • "Der Städtetag. Zeitschrift für deutsche Kommunalpolitik"
 
1933 15. Dezember: Auflösung der kommunalen Spitzenverbände; Zwangsvereinigung der Kommunen zu dem unter NSDAP-Führung stehenden neuen Einheitsverband Deutscher Gemeindetag.
1938 Grundsteinlegung für das "Haus der deutschen Gemeinden", Berliner Straße 4-9
1940 bis 1945

großflächige Zerstörung vieler deutscher Städte im Zuge des Bombenkrieges gegen Nazi-Deutschland.

Kriegsende in Europa am 8. Mai.

 

1945 bis 1990

1945

Im August ergreift der Kölner Oberbürgermeister Dr. Konrad Adenauer die Initiative zur Wiederbegründung des Deutschen Städtetages.

Am 10. Oktober erklärt der Alliierte Kontrollrat den Deutschen Gemeindetag zu einer nationalsozialistischen Organisation und löst ihn damit auf.

1946

Mai: Neuaufbau des Deutschen Städtetages (zunächst nur in der britisch-amerikanischen Bizone, ab 1949 auch in der französischen Zone); erster Präsident wird der Kölner Oberbürgermeister Dr. Hermann Pünder. Darauf folgen – dies zeigt die besondere Verbindung des Deutschen Städtetages zur geteilten Stadt Berlin – die Berliner Oberbürgermeisterin Louise Schroeder und die Regierenden Bürgermeister Prof. Ernst Reuter und später Prof. Otto Suhr und Willy Brandt als Präsidenten.

Ende des Jahres: Zusammenschluss mit der Geschäftsführung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen; Sitz der gemeinsamen Geschäftsstelle ist zunächst in Bad Godesberg bei Bonn.

1948

Die Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Städtetages siedelt zum 1. März von Bad Godesberg (Landesverkehrsfremdenamt) nach Köln über. Der Städtetag wird dort Mieter der Villa Lindenallee 11.

20. Mai: Der 1. Städtekongress in der Frankfurter Paulskirche muss feststellen, dass den Kommunen (durch die Verabschiedung des Grundgesetzes) ein unmittelbares Mitwirkungsrecht an der Gesetzgebung von Bund und Ländern verwehrt bleibt. Nach dem Grundgesetz sind die Kommunen Bestandteil der Länder. Diese vertreten ebenso wie der Bund in Gesetzgebungsverfahren gerade bei finanziellen Fragen vorrangig ihre eigenen Interessen. Ein verfassungsrechtlich verankertes Anhörungsrecht in der Gesetzgebung des Bundes bleibt den kommunalen Spitzenverbänden bis heute versagt. Aus dieser Tatsache resultieren nicht nur die immer weiter ausufernden Belastungen der Kommunen mit Aufgaben und deren Kosten, sondern auch handwerkliche Schwächen von Gesetzen. Im Vordergrund des Interesses der Städte und des Städtetages in den ersten Nachkriegsjahren stehen die Sicherung der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, der Aufbau von Wohnungen, das örtliche Gesundheits- und Fürsorgewesen, die Eingliederung der Flüchtlinge und der Aufbau einer geordneten Verwaltung.

1949 Der Deutsche Städtetag erwirkt die Einrichtung eines Kommunalreferats beim Bundesinnenministerium.
1950

Die Hauptgeschäftsstelle mietet das Haus Lindenallee 17 hinzu und baut dieses auf. Später werden noch die Häuser Nummer 13 und 15 erworben.

Übertragung des Grundstücks Berliner Straße 4-9 an den Deutschen Städtetag (Haus der deutschen Gemeinden), bis zum Jahr 2011 Sitz des Deutschen Städtetages in Berlin (als "Berlin-Vertretung des Deutschen Städtetages" bis 1998).

1951 Nach Dr. Peter van Aubel wird Dr. Otto Ziebill Hauptgeschäftsführer. Der Deutsche Städtetag repräsentiert 133 unmittelbare Mitgliedsstädte; inklusive der mittelbaren Mitgliedschaft sind insgesamt Städte mit 22 Millionen Einwohnern im Verband vereinigt.
1952 bis 1956 Wiederaufbau und Vollendung des schwer beschädigten Hauses an der Berliner Straße 4-9, finanziert durch die Solidargemeinschaft der Mitgliedsstädte. Das Wappenfenster im Treppenhaus dokumentiert die Spenderstädte.
1953

Gründung der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände

Die Berliner Straße wird in "Straße des 17. Juni" umbenannt, das Gebäude Berliner Straße 4-9 in "Ernst-Reuter-Haus" nach dem bis zu seinem Tode agierenden Präsidenten des Deutschen Städtetages.

Die Hauptgeschäftsstelle erarbeitet Empfehlungen, Hinweise und Leitsätze als Unterstützung der Gesetzgebungsarbeit und als Hilfestellung für die Stadtverwaltungen. Beispiele:

  • "Empfehlungen für den Schulhausbau" (1948)
  • "Richtlinien für die Schaffung von Erholungs-, Spiel- und Sportanlagen in den Städten" (1956)
  • "Stadtstraßen im Fernverkehrsnetz" (1957)
  • "Leitsätze für die Finanzierung der Krankenhäuser" (1957)
 
1960 Die Hauptversammlung in Augsburg "Erneuerung unserer Städte" gilt als ein Meilenstein in der Geschichte des Verbandes. Bislang standen pragmatische Einzelfragen im Vordergrund, in Augsburg dagegen erstmals Grundsatzfragen nach der Zukunft der Städte, vor allem der städtebaulichen Erneuerung. Hinwendung zur verkehrsgerechten Stadt.
1960er

Beschluss zum Neubau der Hauptgeschäftsstelle Köln: Der Deutsche Städtetag fasst den Beschluss, auf den Grundstücken Lindenallee 11, 13, 15 und 17 in Köln-Marienburg ein neues Gebäude zu errichten.

1965 Oberbürgermeister Dr. Alfred Dregger, Fulda, wird Präsident des Deutschen Städtetages.
1968

Dr. Bruno Weinberger wird Hauptgeschäftsführer (bis 1986)

Nach drei "Fliegenden Pressekonferenzen" startet die 1. Rollende Pressekonferenz des Deutschen Städtetages (bis 1996 rollt der Sonderzug "Freiherr vom Stein" insgesamt 13-mal jeweils für drei Tage durchs In- und Ausland).

1970 Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel, München, wird Präsident des Deutschen Städtetages.
1971

Die Hauptversammlung in München "Rettet unsere Städte jetzt!" führt lebhafte Debatten über die Stadtentwicklung. Präsident Dr. Vogel stellt die Frage, welche Voraussetzungen nötig sind, damit sich der Wandel in den Städten an den Bedürfnissen ihrer Bewohner orientiert. Von München geht der Appell für eine "Vermenschlichung der Städte" aus.

Bremens Bürgermeister Hans Koschnick wird Präsident des Deutschen Städtetages.

1973

Im Sommer wird der Neubau der Hauptgeschäftsstelle in Köln-Marienburg, Lindeallee 13 - 17 eröffnet, die Villa Lindenallee 11 bleibt bestehen.

Gründung des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu).

1975 Das Präsidium verfasst eine "Entschließung zur Lage und Entwicklung der Sozialhilfe". Hintergrund ist der starke Anstieg der Sozialausgaben. Während sich die kommunalen Gesamtausgaben von 1963 bis 1979 gut verdreifacht hatten, waren im gleichen Zeitraum die Sozialausgaben von 2,2 auf 12,2 Milliarden DM hochgeschnellt und hatten sich damit fast versechsfacht.
1977 Oberbürgermeister Manfred Rommel, Stuttgart, wird Präsident des Deutschen Städtetages.
1985 Hauptversammlung in Berlin "Stadt: Heimat ihrer Bürger" Fazit: Die Städte sind wieder wohnlicher geworden, es wird langsam wieder "in", in der Stadt zu wohnen. Weitere zentrale Themen in den 80er Jahren: die Zuwanderungsproblematik und die Aussiedlerpolitik der Bundesregierung
1987 Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, die Verseuchung des Rheins durch Sandoz und Altlastenbodenverseuchungen führen zur Hauptversammlung in Köln "Städte für eine bessere Umwelt".
1989 Hauptversammlung in Bonn "Ohne Städte keine Zukunft"

 

 

1990 bis 2005

1990

Erster gesamtdeutscher Städtetag im Ernst-Reuter-Haus in Berlin unter dem Vorsitz von Präsident Manfred Rommel: "Für eine starke kommunale Selbstverwaltung in Deutschland". Bis Januar 1991 treten 133 Städte aus den neuen Ländern dem Deutschen Städtetag als unmittelbare Mitglieder bei.

Jochen Dieckmann wird Hauptgeschäftsführer.

Engagement des Deutschen Städtetages beim Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung in den neuen Ländern, bei den Auseinandersetzungen um die künftige Energieversorgung dort, Verbesserungen beim "Solidarpakt" und beim Streit um die "Altschulden".

1991 "Europabüro der deutschen kommunalen Selbstverwaltung" nimmt in Brüssel seine Arbeit auf (drei kommunale Spitzenverbände und der Rat der Gemeinden und Regionen Europas/Deutsche Sektion)
1995

Erste Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in einer Stadt in den neuen Ländern, in Magdeburg.

Das Präsidium beschließt eine umfangreiche Orientierungshilfe für die Mitgliedstädte zur "Lokalen Agenda 21".

1997 Oberbürgermeisterin Petra Roth, Frankfurt am Main, wird Präsidentin des Deutschen Städtetages.
1999

Teilverlagerung der Hauptgeschäftsstelle Köln ins Ernst-Reuter-Haus in Berlin, alle Fachbereiche sind jetzt auch in Berlin präsent.

Dr. Stephan Articus wird Hauptgeschäftsführer.

2000 Beginn des Projekts "Zukunft der Stadt? - Stadt der Zukunft!" - ein Dialog über Demokratie und Selbstverwaltung in den Städten.
2001 Die Hauptversammlung in Leipzig beschließt die "Leipziger Resolution zu den Grundlagen eines Leitbildes für die Stadt der Zukunft".
2003

Die Hauptversammlung in Mannheim verabschiedet das "Leitbild für die Stadt der Zukunft". Bundespräsident Rau fordert in seiner Rede: "Die Verschiebebahnhöfe, auf denen der Bund und die Länder Lasten auf die Gemeinden zurollen lassen, gehören stillgelegt." Klare Forderungen des Städtetages sind:

  • Keine Abschaffung, sondern Modernisierung der Gewerbesteuer!
  • Eigenes Leistungsrecht für Langzeitarbeitslose sofort einführen!

Herbst: Öffentliche Kampagne "Reformen statt Kahlschlag", als die Gemeindefinanzreform zu scheitern droht: In einer Aktionswoche machen viele Städte auf die Folgen der Finanznot für die Bürgerinnen und Bürger aufmerksam. Vor zahlreichen Rathäusern werden Flaggen "Städte in Not" gehisst.

2005

Der Deutsche Städtetag unterstützt die Umsetzung von Hartz IV (Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe) und erwartet, dass Bund und Länder die Kommunen tatsächlich um 2,5 Milliarden Euro jährlich und dauerhaft entlasten.

Vom 31. Mai bis 2. Juni findet die 33. ordentliche Hauptversammlung "100 Jahre Deutscher Städtetag: Die Zukunft liegt in den Städten" und ein Festakt zum Jubiläum in Berlin statt.

 

seit 2005

2007 34. Hauptversammlung "Städte schaffen Integration" in München
2009 35. Hauptversammlung "Städtisches Handeln in der Krise" in Bochum
2011 36. Hauptversammlung "Zusammenhalten und Zukunft, nur mit starken Städten" in Stuttgart
2011

Frühjahr: Die Hauptgeschäftsstelle Köln zieht in das Geronshaus in der Kölner Innenstadt um.

August: Die Hauptgeschäftsstelle Berlin zieht an den Hausvogteiplatz in Berlin-Mitte.

2013 37. Hauptversammlung "Europa stärken, für seine Bürgerinnen und Bürger, für seine Städte" in Frankfurt am Main
2015 38. Hauptversammlung "Wachsendes Gefälle zwischen den Städten, Entwicklungschancen für alle sichern" in Dresden
2016 Helmut Dedy wird Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages. Er folgt auf Dr. Stephan Articus, der 17 Jahre die Geschäfte des Verbandes leitete.
2017 39. Hauptversammlung  "Heimat, Zukunft, Stadt" in Nürnberg
2019

40. Hauptversammlung "Zusammenhalten in unseren Städten":

Oberbürgermeister Burkhard Jung aus Leipzig wird als Präsident des Deutschen Städtetages neu gewählt. Damit steht erstmals ein Bürgermeister aus einer ostdeutschen Stadt an der Spitze des Städtetages.

 

  • Der Vorstand des Deutschen Städtetages, ca. 1921

Präsidentinnen und Präsidenten seit 1948

1948-1949     Stellv. Oberbürgermeisterin Louise Schroeder, Berlin
1949-1953 Regierender Bürgermeister, Prof. Ernst Reuter, Berlin
1954-1955 Bürgermeister Dr. Ernst Schwering, Köln
1955-1957 Regierender Bürgermeister Prof. Dr. Otto Suhr, Berlin
1958-1963 Regierender Bürgermeister Willy Brandt, Berlin
1963-1965 Oberbürgermeister Dr. Arnulf Klett, Stuttgart
1965-1967
1970 amtierend
Oberbürgermeister Dr. Alfred Dregger, Fulda
1967-1970 Oberbürgermeister Prof. Dr. Willi Brundert, Frankfurt am Main
1970-1971
amtierend
Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel, München
1971-1977 Bürgermeister Hans Koschnik, Bremen
1977-1979
1980 amtierend
1981-1983
Oberbürgermeister Manfred Rommel, Stuttgart
1979-1980 Oberbürgermeister Günter Bantzer, Kiel
1983-1985 Oberbürgermeister Günter Samtlebe, Dortmund
1985-1986 Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann, Frankfurt am Main
1986 amtierend
1987-1989
Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg, Hannover
1989-1993 Oberbürgermeister Manfred Rommel, Stuttgart
1993-1995 Oberbürgermeister Norbert Burger, Köln
1995-1997 Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerhard Seiler, Karlsruhe
1997-1999 Oberbürgermeisterin Petra Roth, Frankfurt am Main
1999-2002 Oberbürgermeister Hajo Hoffmann, Saarbrücken
2002 amtierend
2003-2005
Oberbürgermeisterin Petra Roth, Frankfurt am Main
2005-2009 Oberbürgermeister Christian Ude, München
2009-2011 Oberbürgermeisterin Petra Roth, Frankfurt am Main
2011-2013 Oberbürgermeister Christian Ude, München
2013-2015 Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Nürnberg
2015-2017 Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse, Ludwigshafen am Rhein
2018-2019 Oberbürgermeister Markus Lewe, Münster
seit 2019 Oberbürgermeister Burkhard Jung, Leipzig