Forum deutscher Wirtschaftsförderer 2021
09.12.2021

Die Schubkraft von Krisen nutzen! - Wirtschaftsförderung als Impulsgeber und Gestalter

Der Kongress fand am 18. November 2021 virtuell statt.

Seit dem vergangenen Jahr erleben Wirtschaft und Gesellschaft eine bislang nicht gekannte Gleichzeitigkeit von enormen Veränderungen und  Umbrüchen. Die Corona-Pandemie traf alle von einem Moment auf den anderen, der Klimawandel läuft derweil mit all seinen Konsequenzen weiter und nimmt stetig zu.

Beide – die Corona-Pandemie und die Folgen des Klimawandels – zeigen: disruptive, unerwartete Ereignisse und Krisen können auftreten und alle treffen. Die Folgen sind in jedem Bereich des Lebens zu spüren. Klar ist aber auch: Wandel, Umbrüche und Krisen hat es immer schon gegeben, nur die Herausforderungen im Umgang mit ihnen nehmen stetig zu. Es ist ein Wettlauf um beste und im eigentlichen Wortsinn nachhaltige Lösungen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und des Wohlstands.

Mit ökonomischen und technologischen Veränderungen und den Herausforderungen einer Wirtschaft im Wandel sind Wirtschaftsförderungen seit Jahren vertraut. Auch der Wandel von Produktion, Handel, Wohnen, Arbeiten und Kultur in Innenstädten, Stadtteilzentren und Ortskernen von Klein- und Mittelstädten in der Fläche ist ein dauerhafter Veränderungsprozess. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Klimawandels haben jedoch Entwicklungsdynamiken verstärkt und dazu geführt, dass tradierte Wege auch im Aufgabenfeld der Wirtschaftsförderung hinterfragt werden (müssen). Was lernen wir also aus Krisen und wie können wir uns gemeinsam auf die unvorhersehbare Zukunft vorbereiten? Welche Rolle nehmen Wirtschaftsförderungen ein, um die Resilienz vor Ort zu stärken?

Es stellten sich Fragen, wie:

  • Wie können Standorte krisenfester werden?
  • Welche Tools und Routinen für mehr Anpassungsfähigkeit werden benötigt, um mit (radikalen) Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft umzugehen?
  • Wie können Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung erfolgreich umgesetzt werden? Welchen Beitrag können sie zur regionalen Wertschöpfung leisten?
  • Mit welchen (neuen) Strategien, Prozessen und Kooperationen kann die Zukunft von Innenstädten und Ortskernen belebt und gesichert werden?

Vor diesem Hintergrund adressierte das diesjährige Forum deutscher Wirtschaftsförderungen (FdW) das Thema Krisen, den kollektiven Umgang mit Unsicherheiten und Zukünften, aber vor allem die produktiven Schübe, die daraus erwachsen können. Dabei ging es vor allem darum, wie  Wirtschaftsförderungen die Veränderungen gestaltend und impulsgebend befördern können.

Illusion der "Gewissheit" - Produktivität von Krisen nutzen in Deutschland
Sabine Kluge, Transformationsexpertin und Autorin, Kluge+Konstorten GmbH, Berlin
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Klimaaktive Standorte - Wirtschaftsförderung als Wegbereiter für Wandel und Wertschöpfung
Prof. Dr. Fritz Reusswig, Wissenschaftler, Potsdam - Institut für Klimafolgenforschung
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Klimaschutz, Energiewende und regionale Wertschöpfung bilden eine Einheit - Motoren für eine nachhaltige Regionalentwicklung am Beispiel des Rhein-Hunsrück-Kreises
Landrat a.D. Bertram Fleck, Rhein-Hunsrück-Kreis, Mainz und ehem. Vorsitzender des Umwelt und Planungsausschusses des Deutschen Landkreistages
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"Kristenfestigkeit durch Kooperation und Koproduktion"
Dr. Carsten Benke, Referatsleiter Handwerk und Stadtentwicklung, Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH), Berlin
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Krisenfestigkeit durch Kooperation und Ko-Produktion
Impuls am Beispiel: "Holz von Hier" - Aufbau einer regionalen Lieferkette

Steffi Schönherr, Beauftragte für Innovation und Technologie, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
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Workshop 1: Fridays for Wifö - klimaaktiv im Verband

Wasserstoff in Duisburg - Der Verein Hy.Region.Rhein.Ruhr e.V.
Julian Evans, Duisburg
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Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030
Martin Sambale, Kempten (Allgäu)
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Workshop 2: Kreative Magneten: Innenstadtentwicklung nach dem Corona-Online-Boom

Pop-up-Store-Wettbewerbe als ein strategischer Baustein zur Entwicklung der Kern-Innenstadt Bremens
Karin Take, Bremen
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Zwei Orte, ein Einkauf – analoge und digitale Wege zum Kunden in Puchheim und Eichenau
Alexandra Gorski, Eichenau
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Zukunftskonzept Offenbach Innenstadt – von der City zur Stadtmitte
Bozica Niermann, Offenbach
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Workshop 3: Neue Wege der Stakeholder-Kooperation

Neue Wege der Stakeholder-Kooperation: Genossenschaftsmodell – Bündelung von bestehenden Netzwerken
Ralf Eichhorn, Karlsruhe
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Beteiligung in der Wirtschaftsförderung: Wie ein Strategieprozess die Arbeit erleichtern kann
Dr. Sascha Meßmer, Böblingen
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Workshop 4: Innovative Gründungen für die nachhaltige Kommune

Förderung der Gründungskultur in Pirmasens – GO:PS21
"PIRMASENS geht in die Offensive!"

Mark Schlick, Pirmasens
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Workshop 5: Stadt und Land – in Kreislaufkooperationen vereint?

Pionier-Region Kreis Düren: Arbeitsplätze – Mobilität – grüner Wasserstoff
Anette Winkler, Düren
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Potenziale Zirkulärer Wertschöpfung: Projekt Prosperkolleg gestaltet Emscher-Lippe-Region nachhaltig
Sabine Wißmann, Bottrop
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Workshop 6: Neue Orte der Arbeit – Zukunft der Büroarbeitsplätze

Next Office – wohnortnahes Arbeiten in der Region Stuttgart
Hjalmar Hiemann, Stuttgart
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Enträumlichte Wirtschaftsförderung – ein Modell nicht nur in Pandemiezeiten
Jürgen Köder, Hattingen
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Workshop 7: Innovative Wirtschaftsförderungen – wo stehen sie heute (Award Gewinner*innen 2019)

Wirtschaftsförderung 4.0
Arturo Holuigue de la Vega, Dortmund
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HOKO.LAB _ ROBOTIK + PROGRAMMIEREN!
Im Gründer- und Dienstleistungszentrum Ahlen

Petra Michalczak-Hülsmann, Beckum
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Expat Service Desk ME & DUS
Svitlana Bayer, Düsseldorf
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