Studie
02.03.2021

Stadt der Zukunft mit Daten gestalten

Souveräne Städte – nachhaltige Investitionen in Dateninfrastrukturen. Ergebnisse eines Projekts des Deutschen Städtetages mit Partnerschaften Deutschland.

Städte sind Orte der Begegnung und des Austauschs. Das waren sie schon immer. Städte verändern sich, sie sind Reallabore. Gerade in der Corona-Pandemie spüren wir den enormen Wandel, in dem Städte sich befinden. Wie wohnen und arbeiten wir in Zukunft? Wie nutzen wir unsere öffentlichen Räume und stärken den Zusammenhalt? Digitalisierung kann auf diese Fragen neue Antworten geben, denn die Stadt der Zukunft ist auf Daten gebaut.

Die digitale Transformation der Gesellschaft verändert unsere Städte. Ein souveräner Umgang mit den im städtischen Raum entstehenden Daten ist eine wesentliche Grundlage für eine nachhaltige und proaktive Rolle der Städte – heute und morgen. Die vorliegende Studie zeigt, wie Städte sich dem Thema Datensouveränität strategisch, organisatorisch und infrastrukturell nähern können.

Mobilität, Sozialplanung und Krisenmanagement können effektiver bewältigt werden, wenn eine umfangreiche Datengrundlage genutzt und verknüpft wird. Der Umgang mit Daten ist auch eine Frage der kommunalen Selbstbestimmung und Unabhängigkeit im digitalen Raum. Mit diesen Themen hat sich der Hauptausschuss des Deutschen Städtetages im November 2020 beschäftigt. Ergebnis ist das Diskussionspapier "Digitale Souveränität von Kommunen stärken".

Daten sind kein Randthema, sondern politische und strategische Steuerungsaufgabe – also Sache der Chefinnen und Chefs in den Städten. Kommunales Datenmanagement ist dabei ein komplexes Vorhaben. Es braucht die passende Infrastruktur, gute Leute in der Verwaltung, eine leistungsstarke Organisation und einen zukunftsweisenden rechtlichen Rahmen.

In einem gemeinsamen Projekt des Deutschen Städtetages mit Partnerschaften Deutschland haben wir deshalb die Frage gestellt: Wie lässt sich die Stadt der Zukunft mit Daten gestalten? Die Einblicke in die Praxis zeigen Herausforderungen des kommunalen Datenmanagements. Vor allem aber zeigen sie Lösungen und geben konkrete Handlungsempfehlungen.

Zur Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung der Studie: "Kommunale Datennutzung muss Chefsache in den Rathäusern sein" (02.03.2021)