Städte unterstützen Kampagne

Energiesparen – Projekte der Städte

Städten sparen Energie! Auf dieser Seite finden Sie Best Practices rund um das Energiesparen und bei der Bürgerkommunikation zum Thema.

Best Practices aus den Städten

Aachen und viele andere Städte

Gebäudeanstrahlung und Straßenbeleuchtung reduzieren

Aachen ist nur ein Beispiel: Viele Städte haben entschieden, die Anstrahlung von Sehenswürdigkeiten zu reduzieren. In Aachen werden außerdem Licht und Pumpen von Brunnen nachts abgeschaltet. In München soll die nächtliche Beleuchtung historischer Gebäude sogar ganz entfallen, auch die Beleuchtung auf den Straßen wird reduziert. Schon seit längerem werden in der Stadt außerdem fast 50 Prozent der Ampeln zu verkehrsschwachen Zeiten abgeschaltet. Die Stadt Hannover schaltet die repräsentative Außenbeleuchtung öffentlicher Gebäude ab.

Zu den Maßnahmen z.B. auf www.aachen.de

Osnabrück

Kampagne "Kräfte bündeln": Energieberatungsangebote auf einen Blick

Die Kampagne der Stadtwerke Osnabrück (SWO) zielt darauf ab, alle Kräfte, die sich mit den Themen Energieberatung und - kosten beschäftigen, zu bündeln. Deshalb bringen die Stadtwerke alle Akteure unter www.swo.de/energiesparen zusammen: die Stadt Osnabrück, die Verbraucherzentrale Niedersachsen, die Caritas und die Stadtwerke Osnabrück. So bekommen die Bürgerinnen und Bürger schnell einen Überblick über mögliche Maßnahmen und Ansprechpartner.

Zum SWO-Flyer mit allen Energiespar-Maßnahmen

Cuxhaven und viele andere Städte

Luft- und Wassertemperaturen in Schwimmbädern gesenkt

Cuxhaven sowie viele andere Städte senken die Luft- und Wassertemperaturen in den Schwimmbädern. In Cuxhaven spart mit einer Absenkung um 2 Grad Celsius mehr als 10 Prozent Gas im Monat pro Einrichtung ein – ohne Einschränkungen für Besucherinnen und Besucher. Diese Maßnahme soll auch die Bevölkerung fürs Energiesparen sensibilisieren und ermutigen, auch in den privaten Haushalten Ressourcen zu sparen. Die Stadt Hannover will  künftig kein warmes Wasser mehr beim Duschen in Schwimmbädern und Freibädern anbieten.

Zur Maßnahme z.B. auf www.cuxhaven.de


Karlsruhe

EnergieQuartiere: Einsparpotential von Gebäuden erschließen

Im Laufe der nächsten Jahre sollen nach und nach alle Stadtviertel in Karlsruhe zu EnergieQuartieren werden. Im Auftrag der Stadt begleitet die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) diese Stadtgebiete über drei Jahre und entwickelt gemeinsam mit den lokalen Akteuren und Bewohner*innen Lösungsansätze und konkrete Maßnahmen zum Erreichen der Klimaneutralität auf Stadtteilebene.

Zum Projekt auf www.kek-karlsruhe.de

Ansbach

Klimaladen berät zu Energiefragen

  • Logo des Klimaladen Ansbach

Der Klimaladen Ansbach e. V. ist seit 2013 Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger rund um Fragen zum Thema Energie an. Das Amt für Stadtentwicklung und Klimaschutz der Stadt Ansbach sowie die Stadtwerke Ansbach GmbH beraten dort zu den Themen Energieeinsparung, Energieeffizienz, Umwelt- und Klimaschutz, Nachhaltigkeit sowie Erneuerbare Energien. Der Klimaladen bietet zur Überprüfung von Energieeinsparpotenzialen die kostenlose Ausleihe von Strom-, Feuchte-, Taupunkt- sowie Holzfeuchtemessgeräten an.

Zum Projekt auf www.ansbach.de

Essen

Stadt setzt Projektgruppe für Energiesparpotenziale ein

  • Ansicht des Rathauses der Stadt Essen

Die Stadtverwaltung Essen folgt dem Aufruf der Bundesregierung für mehr Energiesparen. Sie setzt eine Projektgruppe ein, um weitere Energiesparpotenziale im Konzern Stadt Essen zu identifizieren, zu qualifizieren und umzusetzen - sowohl in der öffentlichen Verwaltung als auch in den städtischen Beteiligungsunternehmen.

Zum Projekt auf www.essen.de


Darmstadt

Energieeffiziente Kühlgeräte für einkommensschwache Haushalte

  • Tiefkühlschrank wird geöffnet

Seit 2016 bezuschusst die Wissenschaftsstadt Darmstadt einkommensschwache Haushalte bei der
Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte. Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung
zum "Sofortprogramm Klimaschutz" wurde eine Verdopplung dieser Mittel von 10.000 Euro auf 20.000 Euro pro Jahr beschlossen. Mit den neu zur Verfügung stehenden Mittel wird der städtische Zuschuss bei Kühlgeräten angehoben und die Bezuschussung auf weitere Haushaltsgeräte erweitert.

Mehr Informationen auf www.darmstadt.de

Münster

Thermografiebefliegung: Anreiz für Sanierungen

  • Thermografiekarte der Innenstadt Münsters wird auf einem Laptop-Bildschirm angezeigt

Die Stadt Münster hat im Winter 2021 ein Flugzeug in die Luft geschickt, welches mit einer Spezialkamera Thermografiebilder von Münsters Dachlandschaft aufgenommen hat. Die dabei entstandenen Wärmebilder stehen Immobilienbesitzern in Münsterin einem Webportal bereit. Sie sollen Eigentümerinnen und Eigentümern einen Anreiz zur energetischen Sanierung der eigenen Immobilien geben.

Zum Projekt auf www.stadt-muenster.de

Infoflyer Thermografiebefliegung

Chemnitz

Isolierung: Gebäudethermografie identifiziert Schwachstellen

  • Wärmebild eines Gebäudes

Mit Hilfe der Infrarotthermografie haben Bauherren die Möglichkeit, Wärmebilder ihres Hauses erstellen zu lassen und so mögliche Schwachstellen in der Wärmeisolierung der Gebäudehülle aufzudecken. Wärmeverluste werden dadurch sichtbar. Durch entsprechende Sanierungsmaßnahmen lassen sich Heiz-und Stromkosten senken und CO2 einsparen.

Dokumentation Gebäudethermografie

Zu den Projekten in Chemnitz auf www.chemnitz.de

Weitere Informationen

Infoportal "Ganz einfach Energiesparen"

Informationswebsite rund um Einsparen von Energie in Privathaushalten und in Industrie, Gewerbe und Kommunen

zum Infoportal

Übersicht kommunaler Energiesparmaßnahmen

  • Hand bedient Temperaturregler einer Heizung

Informationen des Deutschen Städtetages zu Einsparmaßnahmen bei Strom und Gas auf kommunaler Ebene (nur für Mitglieder)

zum Mitgliederbereich

So können Sie mitmachen!

Um die Kampagne "Energiewechsel" des Bundes zu unterstützen, bitten wir Sie um Best-Practice-Beispiele aus Ihren Städten zu den Fragen: Wie kann der Energieverbrauch in Städten reduziert werden?  Wie können Städte auch private Haushalte zum Energiesparen anregen?

Ziel ist es, Ihre Aktivitäten in den Medien des Deutschen Städtetages (Print, Website, Twitter) darzustellen. Damit wollen wir den Einsatz der Städte beim Energiesparen verdeutlichen, aber auch andere Städte und Gemeinden zum Mitmachen inspirieren.

Wir möchten auch Best Practices aus Ihrer Kommunikation zum Thema Energiesparen vorstellen – konkret: Wie sprechen Sie Bürgerinnen und Bürger an, um sie für das Energiesparen zu begeistern? Planen Sie Veranstaltungen oder Aktionstage? Wie informieren Sie die Haushalte, welche Kommunikationsschritte gehen Sie online bzw. auf Social Media?

Wir freuen uns über Ihre Einsendungen an presse-info@staedtetag.de

Kampagnenmotive "Energiewechsel"