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Erinnerungskultur in den Städten 28.04.2026

"MemoRails" verankert lokale Erinnerung an NS-Verfolgung

Das Programm "MemoRails" rückt Bahnhöfe als Orte der NS-Verfolgung in den Fokus. Viele Gedenkveranstaltungen stehen an.

 

Was ist während des Nationalsozialismus an unseren Bahnhöfen passiert? Wer ist hier angekommen, wurde hier abgeholt, musste hier Abschied nehmen? Diese und ähnliche Fragen standen zu Beginn des Programms "MemoRails – Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert". Mit einem lokalen Ansatz setzt das vom Bund geförderte Programm deutliche Impulse für die Aufarbeitung des NS-Unrechts und das Gedenken an die Opfer.

Bahnhöfe als historische Orte der NS-Verfolgung

Als vielfrequentierte Orte des Transits sind Bahnhöfe besonders geeignet, an die NS-Verbrechen zu erinnern, sie sichtbar zu machen und ein öffentliches Bewusstsein für die Geschichten "hinter" den Bahnhöfen zu schaffen. Im Rahmen von MemoRails recherchieren lokale Projekte Geschichten von Verfolgten sowie Täterinnen und Täter, bereiten die Informationen für die Öffentlichkeit auf und erinnern mit verschiedenen Gedenk- und Veranstaltungsformaten an die nationalsozialistischen Verbrechen. 

MemoRails ist ein vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Stiftung EVZ finanziertes Förderprogramm. Getragen werden die Projekte von einem breiten Spektrum zivilgesellschaftlicher Akteure: von Geschichtsvereinen und Gedenkstätten über Kultureinrichtungen und Theater bis hin zu Volkshochschulen, Stadtverwaltungen und Initiativen der politischen Bildung.
 

Aktuelle Projekte und Termine von MemoRails

An folgenden Bahnhöfen wird in den kommenden Monaten mit Erinnerungsaktionen und der Enthüllung eines Gedenkzeichen Geschichte sichtbar gemacht: 

  • 8. Mai: KÖNIGSTEIN, AKuBiZ e.V. 
     
  • 27. Mai: BERLIN YORCKSTRASSE, Jugend Museum Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
     
  • 27. Mai: NEUMÜNSTER, Musikschule Neumünster
     
  • 9. Juni: MEPPEN, Volkshochschule Meppen
     
  • 12. Juni: BIRKENWERDER, Schlaglicht e.V. 
     
  • 12. Juni: BÖHLEN, Geräuschkulisse e.V. 
     
  • 3. Juli: TREBNITZ, Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e.V. 
     
  • 11. Juli: KÖLN Messe/Deutz, Sinti-Allianz Deutschland NRW e.V. 
     
  • 28. Juli: WEIDEN, Dekoder-gGmbH 
     
  • 29. Juli: MEPPEN, Volkshochschule Meppen
     
  • 21. August: GÖTTINGEN, Deutsches Theater in Göttingen gGmbH 
     
  • 26. August: COTTBUS, Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. 
     
  • 27. August: MEININGEN, Stadtverwaltung Meiningen
     
  • 29. August: GÖTTINGEN, Deutsches Theater in Göttingen GmbH


Weitere Termine im Rahmen des Programms MemoRails finden Sie unter:
 www.stiftung-evz.de/memorails