23.12.2019

3. Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung

3 junge Auszubildende - ein Handwerker, eine Krankenschwester und ein Feuerwehrmann

Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung

09.08.2019
Online-Ratgeber für Flüchtlinge zu Ausbildungsfinanzierung

Studierende und Absolventen des Studienganges Erziehungswissenschaft der Universität Jena haben einen Ratgeber zu Finanzierungsmöglichkeiten von Ausbildung und Studium für Flüchtlinge / Angekommene verfasst. Der Ratgeber steht auf der Informationsplattform Sturado.de zur Verfügung.

Weil Integration ohne Bildung nicht möglich ist, unterstützt das Bundesbildungsministerium die Eingliederung Schutz-Suchender in die deutsche Gesellschaft, indem sie verstärkt in de-ren Ausbildung investiert.

Die Mehrzahl der Geflüchteten ist unter 25 Jahre. Viele kommen ohne Ausbildung oder mussten ihr Studium abbrechen.
Deutsch lernen, eine Ausbildung zu absolvieren oder ein Studium aufzunehmen: Das ist der Schlüssel, um sich zu integrieren und am gesellschaftlichen Leben in Deutschland teilnehmen zu können.
Der Ratgeber bietet wegweisende, übersichtlich gegliederte Informationen über das Thema Förderung und Finanzierung von Ausbildung und Studium für Flüchtlinge.

Die Informationen stehen auch in englischer und französischer Sprache zur Verfügung. Eine E-Book-Fassung gibt es darüber hinaus ebenfalls.

Zum Online-Ratgeber

29.11.2019
Interkulturelles Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA – "Frauen in Arbeit"

Das Projekt "FiA – Frauen in Arbeit" hat das Ziel, Frauen mit Migrationsgeschichte sowie Frauen, die in Deutschland aufgewachsen sind und schon mehrere Jahre in Leipzig leben, auf verschiedenen Wegen beim Thema Erwerbstätigkeit zu unterstützen. FiA ist ein offener Ort für junge Frauen und Mädchen und fungiert gleichzeitig als eine sozial-kommunikative Schnittstelle zwischen den Nutze-rinnen und Fachinstitutionen, regionalen Unternehmen, IHK, HWK, Jobcenter, DGB und regionalen Beratungsquartieren.

Die Arbeit von FiA beruht auch auf der langjährigen Erfahrung, dass Frauen aus anderen Kultur- und Sprachräumen für eine gesellschaftliche Partizipation insbesondere im Kontext von Erwerbstätigkeit vielfaltige Unterstützung brauchen.

Für Frauen mit Migrationshintergrund bilden Möglichkeiten der sprachlichen und sozialen Kommunikation im eigenen Alltag wichtige Formen der Ermutigung. Die Frauen erfahren neue (Frei-)Räume, um weiterführend durch gezielte Informations- und Wissensvermittlung und notwendige fachliche Qualifizierungen, Wege in eine Erwerbstätigkeit verwirklichen zu können.

Für viele muslimische Migrantinnen ist der Zugang zu öffentlichen Orten nur für Frauen um ein Viel-faches leichter und erst möglich. Durch die Geschlechtsspezifik des Projektes FiA werden die genannten Prozesse außerordentlich befördert. Die Nutzerinnen werden in (fast) allen Fragen zu Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Praktika, Anerkennung von Zeugnissen und zu wichtigen Anlaufstellen beraten. Dank des Schnittstellencharakters des Projektes und konkreter Ansprechpartnerinnen in der Zusammenarbeit mit den regionalen Fachinstitutionen können Fragen und Problemsituationen der Nutzerinnen wesentlich effizienter und umfassender geklärt werden.

Weitere Informationen über das Interkulturelle Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA erhalten Sie über die Projektträger:

  • Soziokulturelles Zentrum Frauenkultur e.V. Leipzig
    Amal El Abd
    www.frauenkultur-leipzig.de   
     
  • Interkulturelles Frauen-Informations- und Begegnungszentrum FiA – "Frauen in Arbeit"
    Christine Rietzke
    www.fia-leipzig.de
20.12.2019
IntegraAktiv - Der Weg des Erfolges: Förderung der beruflichen Integration von Migranten/innen

Das Projekt IntegraAktiv bietet Migranten/innen die Chance auf eine berufliche Zukunft in Deutschland. Im Rahmen des Projektes werden individuell zielgerichtete Orientierungs-, Sensibilisierungs-, Beratungs- und Weiterbildungsmaßnahmen vorbereitet und durchgeführt, die zu einer nachhaltigen sozialen und beruflichen Integration beitragen.

Dank der umfassenden Betreuung der Teilnehmenden und der gelungenen Kooperation mit vielen Akteuren des Integrationsnetzwerkes gelingt es im Projekt IntegraAktiv, Migrantinnen und Migranten der Landeshauptstadt Magdeburg erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt wird durch die Landeshauptstadt Magdeburg gefördert.

Die Mindestzahl von 60 Projektteilnehmenden wurde bereits im Laufe des ersten Jahres mit 112 Teilnehmenden übertroffen, 50 Prozent davon konnten in eine Weiterbildung und 30 Prozent auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Zudem gab es über das Projekt einige Existenzgründungen im Handwerks- und Handelsbereich.

Da sich die deutsche Sprache als Schlüssel zu erfolgreicher Integration und Teilhabe in unserer Gesellschaft erweist, werden im Rahmen des Projekts kostenlose Deutschkurse angeboten. Als mittelständischer Dienstleister konzipiert und implementiert der Projektträger ePlan consult GmbH individuelle Lösungen für Projektteilnehmende und agiert ebenfalls als Träger für Weiterbildungen und Trainingsmaßnahmen.

In der offenen Beratungsstelle des Projekts IntegraAktiv führen die mehrsprachigen Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter einzelne Interviews durch, erstellen Profilings und schlagen den Teilnehmenden persönliche Entwicklungspläne vor, um vorhandene Defizite auszugleichen und erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt einzusteigen. Workshops zu Themen wie Bewerbung, Ausbildung oder interkulturelle Kompetenzen werden im Rahmen des Projekts angeboten und gern in Anspruch genommen.

Das Projekt IntegraAktiv ist der Nachfolger des Projekts Integra Plus, das bereits seit dem Jahr 2014 Menschen mit Migrationshintergrund in Magdeburg erfolgreich in die deutsche Gesellschaft inte-griert.

Weitere Informationen zum Projekt IntegrAktiv

17.12.2019
"Start in Bildungsberufe": Berufliche Weiterbildung von Geflüchteten zu pädagogischen Mitarbeiter/innen

Ziel des Projektes ist es, die Schulen in Salzgitter zu entlasten, Schülern die Integration in die Schule zu erleichtern und Flüchtlingen, die früher als Lehrer, Erzieher oder Sozialpädagoge gearbeitet haben in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Die Verwaltung hat aufgrund der besonders großen Zuzüge nach Salzgitter bereits im August 2016 Überlegungen zur Unterstützung der Schulen angestellt. Dazu gehörten nicht nur Flüchtlinge, sondern auch viele Menschen aus dem EU-Ausland. Darunter viele Familien mit Kindern und Heranwachsenden, die keine oder nur geringe deutsche Sprachkenntnisse besitzen. Ein Problem gerade für Schulen, die viele dieser Schülerinnen und Schüler aufgenommen haben.

Die Stadt Salzgitter hat deshalb mit dem Jobcenter Salzgitter das einmalige Modellprojekt "Start in den Lehrberuf", mittlerweile unbenannt in "Start in Bildungsberufe", das es so in keiner anderen Stadt in Deutschland gibt, am 1. Dezember 2016 gestartet.