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Teilnahmeaufruf 31.08.2026

Ko-Pionier-Preis: Abstimmung über "Nachnutzung der Herzen"

Bis zum 14. September 2026 online abstimmen.

In vielen Verwaltungen Deutschlands läuft es dank überzeugender Lösungen gut. Darum geht es beim Ko-Pionier-Preis. Die Auszeichnung soll zeigen: Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden. Menschen und Verwaltungen, die gute Lösungen von anderen kopieren und an ihre Bedingungen anpassen, sind mindestens genauso entscheidend für funktionierende Abläufe wie die Erfinderinnen und Erfinder. Der Ko-Pionier-Preis zeichnet deshalb Menschen und Verwaltungen aus, die besser nachnutzen, statt alles neu zu machen.

Dabei gibt es eine offene Abstimmung über die "Nachnutzung der Herzen". Es kann bis zum 14. September aus den neun Finalisten der Kategorien "Digitalisierung der Verwaltung", "Gesellschaftlicher Zusammenhalt" und "Offene Standards und Open Source" ausgewählt werden. Der Preis wird am 17. September auf dem KGSt-Forum in Leipzig vergeben.

Die nominierten Projekte

  • Digital-Lotsen Sachsen-Anhalt
  • Havelland engagiert - digitale Ehrenamtsplattform
  • KI-Gebäudeerkennung für Hamburg
  • KoblenzPass
  • PLAIN in der Bundesnetzagentur
  • Münsteraner Klimadashboard zu Nachhaltigkeitsdashboard Aschaffenburg
  • Playdate – Offener Spieletreff gegen Einsamkeit
  • Urban Stack Gütersloh in Detmold
  • URBO-Plattform (App & Stelen)
     

Über den Preis

Das Nachnutzen guter Lösungen ebnet die Transformation hin zu einem modernen Staat. Der Ko-Pionier-Preis wird an Verwaltungen vergeben, die Lösungen anderer Verwaltungen übernommen bzw. kopiert haben und aufzeigen, wie diese bei ihnen Anwendung finden. Der Preis will damit die Nachnutzung von Ideen stärken und die Kraftanstrengung der Ko-Pionierinnen und -Pioniere bei der Adaption bereits bestehender Ideen an die eigene Verwaltungswirklichkeit würdigen. Er wird von einer Kooperation aus verwaltungsnahen Organisationen, welche auch die Jury stellen, sowie ehrenamtlichen Personen aus der Verwaltung vergeben. Auch der Deutsche Städtetag gehört der Jury an.

Mehr zu den Projekten und zur Abstimmung