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Städte als Arbeitgeber 21.04.2026

Max-Spohr-Preis für Engagement für Vielfalt verliehen

Die Stadt Bielefeld und die Oberbürgermeister der Städte Friedrichshafen und Essen wurden beim Max-Spohr-Preis ausgezeichnet.

Die Stadt Bielefeld hat den Jurypreis in der Kategorie “Kommunen” des Max-Spohr-Preises gewonnen. Damit hat der Berufsverband VK e. V. Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für Vielfalt, Chancengleichheit und ein respektvolles Miteinander engagieren. In der Kategorie “Kommunalpolitik” haben unter anderem die Stadtspitzen von zwei Mitgliedsstädten des Deutschen Städtetages Sonderpreise des Vorstands erhalten: Simon Blümcke, Oberbürgermeister von Friedrichshafen und Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen.

Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, zählte zu den Laudatoren:

"Die Preisträger sind Vorbilder für unsere gesamte Gesellschaft, die lernen muss, Vielfalt als Chance zu begreifen. Sie zeigen, dass gutes Leben und gute Politik dort entstehen, wo Menschen den Mut haben, sie selbst zu sein in Bezug auf Herkunft, Religion und sexuelle Identität – und damit auch Verantwortung für andere zu übernehmen."

Weitere Redner waren unter anderem Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Nancy Faeser, Mitglied des Deutschen Bundestages und ehemalige Bundesministerin des Innern, sowie Michel Friedman. Sophie Koch, Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt der Bundesrepublik Deutschland, betonte in ihrer Laudatio auf die Bielefelder Stadtverwaltung die umfangreiche und vielschichtige Arbeit zur Gleichstellung von queeren Menschen in der Stadt und der städtischen Verwaltung, die insbesondere durch die Gleichstellungsstelle geleistet wird und die weit über die Stadtgrenzen wirkt.

Hintergrund

Mit dem Max-Spohr-Preis möchte der Berufsverband VK e.V. den Fokus darauf lenken, wie entscheidend gelebte Vielfalt für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Innovation und eine zukunftsfähige Arbeitswelt ist.

Der Preis erinnert an den Verleger Max Spohr, der sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts für die Rechte homosexueller Menschen einsetzte. Der Berufsverband VK e.V. wurde 1991 gegründet und ist ein bundesweit tätiges Netzwerk von rund 700 queeren Berufstätigen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur. Der VK setzt sich für diskriminierungsfreie, vielfältige und zukunftsorientierte Berufswelten ein.

Alle Preisträger zum Nachlesen