Positionspapier
05.07.2018

Nachhaltige Mobilität für alle – Agenda für eine Verkehrswende aus kommunaler Sicht

Das Positionspapier enthält zahlreiche Anregungen, wie steigende Anforderungen an die Mobilität mit der Umwelt- und Lebensqualität in den Städten besser in Einklang gebracht werden können und welche Weichenstellungen der Politik für die Zeit bis 2030 nötig wären.

Wie kann in den Städten eine Verkehrswende hin zu nachhaltiger Mobilität mit leistungsfähigem ÖPNV, Elektromobilität, Rad- und Fußverkehr gelingen, in der die Zahl der Autos mit Verbrennungsmotoren deutlich reduziert ist? Wie lässt sich in städtischen Ballungszentren ein umweltfreundlicher und zugleich leistungsfähiger Waren- und Güterverkehr organisieren? Wie lassen sich Lärm- und Schadstoffbelastungen wirksam verringern?

Mit dem Positionspapier "Nachhaltige Mobilität für alle – Agenda für eine Verkehrswende aus kommunaler Sicht" möchte der Deutsche Städtetag solche Debatten um den Verkehr der Zukunft bereichern. Positionen, Thesen und Grundlagen sollen der kommunalen Praxis, den politischen Gremien und der Fachöffentlichkeit, aber auch den Adressaten beim Bund und in den Ländern ermöglichen, sich mit der Haltung des Deutschen Städtetages zur nachhaltigen Mobilität vertieft zu befassen.

Und das vorliegende Positionspapier soll zu weiterer Diskussion anregen. Die notwendige Veränderung von Mobilität und die Weiterentwicklung der Verkehrssysteme ist nicht nur Aufgabe einer Legislaturperiode. Das Papier will daher auch wichtige Weichenstellungen und Aufgaben für die Zeit bis 2030 aufzeigen. Es formuliert erste Erwartungen an die auf Bundesebene für die 19. Legislaturperiode vereinbarte Kommission zu einer Strategie "Zukunft der bezahlbaren und nachhaltigen Mobilität". Dafür enthält das Papier zahlreiche Anregungen, wie steigende Anforderungen an die Mobilität mit der Umwelt- und Lebensqualität in den Städten besser in Einklang gebracht werden können und welche Weichenstellungen der Politik für die Zeit bis 2030 nötig wären.