Gebäudeenergiegesetz
30.05.2023

"Die Wärmewende muss mit einer Strategie unterlegt sein"

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, gegenüber der Rheinischen Post

Die von Wirtschaftsminister Robert Habeck kurz vor Pfingsten angekündigten Nachbesserungen an dem geplanten Heizungsgesetz sind den Kommunen begrüßt worden. Die kommunalen Spitzenverbände forderten Habeck auf, das Heizungsgesetz besser mit dem Aus- und Umbau der kommunalen Wärmenetze zu verzahnen und den Aus- und Umbau der kommunalen Wärmenetze finanziell zu fördern.

  • Porträtbild von Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, sagte der Rheinischen Post:

"Jeder Euro, den wir in die Wärmenetze investieren, zahlt auf das Ziel der Klimaneutralität ein und sorgt für eine nachhaltige Infrastruktur für die Wärmewende.

Die Wärmewende muss mit einer Strategie unterlegt sein. Die Menschen müssen wissen, wann und wo ihnen welche Technologie für klimaneutrale Wärmeversorgung zur Verfügung steht und passt.

Das muss nicht überall die individuell eingebaute Wärmepumpe sein, das kann auch Fernwärme, Abwärme, Geothermie oder Wasserstoff sein. Deshalb müssen die Städte jetzt mit der kommunalen Wärmeplanung loslegen können. Dafür muss das Wärmeplanungsgesetz möglichst schnell kommen, damit wir eine verlässliche rechtliche Grundlage haben."

Zum Artikel mit den Aussagen von Helmut Dedy auf www.rp-online.de