Notfälle
19.01.2026

"Selbstvorsorge ist das Stichwort"

Christine Wilcken, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Städtetages, im Gespräch mit dem Deutschlandfunk über Notfälle

Anfang Januar waren in Berlin bei eisigen Temperaturen zehntausende Haushalte ohne Strom. Christine Wilcken, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Städtetages, sprach im Deutschlandfunk über Notfälle, kritische Infrastruktur und Selbstvorsorge.

Deutschlandfunk: Wie viel Verantwortung liegt denn zum einen bei den Städten und Kommunen und wie viel Verantwortung liegt in so einer Situation auch bei der Bevölkerung?

  • Porträtbild von Christine Wilcken

Christine Wilcken: Wenn wir über Vorbereitung reden, denke ich, dass zu dem großen "Wir müssen vorbereitet sein" auch ein großer Teil bei der Bevölkerung selbst liegt und auch bei der KRITIS, der kritischen Infrastruktur: Krankenhäuser, Energieversorger und auch Mobilfunknetze. Berlin hat auch gezeigt, dass der Mobilfunk sehr schnell weg war. Das ist auch ein Thema bei Krisen. Wir müssen gemeinsam vorbereitet sein, heißt: Selbstvorsorge ist das Stichwort und auch eine andere Risikosensiblität und eine andere Risikobereitschaft und -wahrnehmung.

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