Präsidium
Positionspapier des Deutschen Städtetages und des Verbands Deutscher Städtestatistik zum Registerzensus 2031
Beschluss des Präsidiums des Deutschen Städtetages
- Die Städte benötigen hochwertige und qualitätsgesicherte Statistiken, um im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit evidenzbasiert entscheiden zu können. Diese bilden eine unverzichtbare Grundlage für eine bedarfsgerechte Stadtentwicklung sowie für die Sicherstellung der Daseinsvorsorge.
- Das Präsidium spricht sich dafür aus, den Zensus 2031 konsequent als rein registerbasiertes Verfahren ohne kommunale Erhebungsstellen durchzuführen. Die bislang für kommunalen Erhebungsstellen eingesetzten Mittel sind stattdessen gezielt für die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Register einzusetzen.
- Das Präsidium des Deutschen Städtetages nimmt das gemeinsam mit dem Verband Deutscher Städtestatistik erarbeitete Positionspapier "Registerzensus als Fundament für eine moderne Statistiklandschaft auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene" zur Kenntnis und unterstützt die darin formulierten Forderungen.