Bamberg
11.12.2023

Neue Städtepartnerschaft in der Ukraine

Die Stadt Bamberg hat eine neue Städtepartnerschaft in der Ukraine geknüpft.

Brigitte Riegelbauer aus dem Bürgermeisteramt der Stadt Bamberg hat sich maßgeblich um die Anbahnung der Städtepartnerschaft gekümmert. Zu sehen ist ein Gastgeschenk aus Mukatschewo: ein Tuch mit Motiven aus beiden Städten.

Die langjährigen und wichtigen Beziehungen des Erzbistums Bamberg und der katholischen Landvolkbewegung mit Transkarpatien sind der Ausgangspunkt für die neue Städtepartnerschaft mit Mukatschewo in der Ukraine. Der Bamberger Stadtrat wollte damit ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine setzen und seine Bereitschaft signalisieren, langfristig beim Wiederaufbau zu helfen.

Am 11. Dezember 2023 überreichte Oberbürgermeister Andreas Starke seiner ukrainischen Amtskollegin Julia Tayps die Partnerschaftsvereinbarung in Gestalt einer zweisprachig verfassten Urkunde. Begleitet wurde Frau Tayps von einer 30-köpfigen Jugendgruppe im Alter von 7 bis 18 Jahren, die in deutscher Sprache mit einem Krippenspiel das Bamberger Publikum begeisterten.

Am 21. März eröffnete ein sogenanntes Deutsches Haus in Mukatschewo, das fortan als Zentrum für die Kulturverbände der deutschen Minderheit gilt. Dort wird gegenwärtig eine Präsentation der Stadt Bamberg geplant, um die deutsche Minderheit dabei zu unterstützen, einen Ort zu schaffen, an dem man sich über Deutschland und Bamberg informieren kann.

Ende Juli 2024 erwartet die Stadt Bamberg eine Musikgruppe aus Mukatschewo.

Über den Rotary Club soll außerdem eine Verbindung mit dem Ziel der Verabredung von weiteren Solidaritätsmaßnahmen geknüpft werden. Es wird versucht, über Ärztinnen und Ärzte sowie Lehrerinnen und Lehrer Kontakt zu Krankenhäusern, Universitäten und Frauenhäuser zu knüpfen, um traumatisieren Kindern und Jugendlichen zu helfen, den Weg zurück in einen normalen Alltag zu finden.  

(Quelle: Stadt Bamberg)

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