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Geplante "Zuckersteuer" 06.07.2026

Einnahmen für Gesundheitsprävention in den Kommunen verwenden

Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, gegenüber der Rheinischen Post (RP)

Der Deutsche Städtetag fordert, die Einnahmen aus der von der Bundesregierung geplanten "Zuckersteuer" vor Ort in den Kommunen für die Gesundheitsprävention einzusetzen. Dazu erklärte Städtetags-Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt gegenüber der Rheinischen Post:

"Wenn Kinder und Jugendliche zu viel Zucker zu sich nehmen, kann das lebenslange Folgen haben. Schon im jungen Alter hat zu viel Zucker einen negativen Einfluss auf die Zahngesundheit, im Alter kann zu hoher Zuckerkonsum Demenz befördern. Außerdem sind zuckerhaltige Lebensmittel Treiber von Krankheiten wie Adipositas oder Diabetes. Von den Auswirkungen sind zuerst die kommunalen Sozial- und Gesundheitssysteme betroffen. Die Städte sehen die geplante Abgabe auf zuckerhaltige Getränke deshalb positiv."

Schuchardt sagte weiter:

"Ideal wirken könnte die Abgabe, wenn die Einnahmen zurück in die Kommunen fließen. Gesundheitsprävention für Kinder und Jugendliche findet vor Ort statt. Mit den Einnahmen aus der 'Zuckersteuer' könnten Beratungsangeboten der kommunalen Gesundheitsdienste in Stadtteilen, Schulen und Kitas ausgebaut und Sport- und Bewegungsangebote für junge Menschen gefördert werden."