"Betroffene Städte dürfen mit Folgen nicht allein gelassen werden"
"Die Ereignisse in einigen deutschen Städten am vergangenen Wochenende verurteilen wir. Angriffe auf Polizeibeamte, Plünderungen und die Zerstörung von öffentlichem und privatem Eigentum sind nicht hinnehmbar. Unsere Solidarität gilt den betroffenen Städten, den Menschen vor Ort und allen Einsatzkräften."
Schuchardt weiter: "Unsere Städte sind Orte des friedlichen Zusammenlebens. Wer dieses Zusammenleben durch Gewalt gefährdet, muss mit einer klaren Antwort des Rechtsstaates rechnen.
Dabei ist eine differenzierte Betrachtung wichtig. Die Demonstrationen und ihre Verläufe waren von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich. Friedliche Proteste und gewalttätige Ausschreitungen dürfen nicht miteinander gleichgesetzt werden. Wer Straftaten begeht, muss dafür zur Verantwortung gezogen werden.
Die betroffenen Städte dürfen mit den Folgen solcher Ausschreitungen nicht allein gelassen werden. Sie brauchen Unterstützung, um Schäden zu bewältigen und das friedliche Zusammenleben vor Ort zu sichern.
Das Recht auf friedliche Demonstrationen ist ein hohes Gut unserer Demokratie. Die Anliegen junger Menschen, ihre Fragen und Zukunftssorgen verdienen Gehör und eine politische Antwort. Unsere Städte stehen für Demokratie, Freiheit und ein respektvolles Miteinander.
Auch die heute verantwortlichen Politikerinnen und Politiker erlebten schon in ihrer Jugend vor 30 oder 40 Jahren, dass Schulen teilweise marode und die Altersabsicherung unsicher waren." Schuchardt sagte:
"Dass sich solche Sorgen über Generationen hinweg halten, zeigt, wie wichtig es ist, die Anliegen junger Menschen ernst zu nehmen und politische Antworten zu finden. Von daher ist es absolut nachvollziehbar, dass die Jugend ihre Forderungen an die Politik richtet."