Nachfolge für Amt des DSGV-Präsidenten
18.01.2023

"Die Städte wollen ein geordnetes Verfahren"

Markus Lewe, Präsident des Deutschen Städtetages, gegenüber dem Handelsblatt
  • Porträtbild von Markus Lewe, Vizepräsident des Deutschen Städtetages

Zur Einigung der regionalen Sparkassenverbände auf die Nachfolge im Amt des Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) sagte Markus Lewe:

"Die Städte als Träger der Sparkassen wollen ein geordnetes Verfahren, das die Nachfolge für das Amt des DSGV-Präsidenten regelt. Dass jetzt im Vorfeld eine Vorentscheidung eines nicht zuständigen Gremiums verkündet wird, wird der Rolle der Träger der Sparkassen nicht gerecht.

Das gilt auch für die Zusammensetzung der Mitgliederversammlung des DSGV. Dort müssen die Kommunen eine viel bedeutendere Rolle spielen. Dies zu ändern ist sachgerecht und notwendig.

Es ist mir sehr wichtig, dass wir ein Verfahren vereinbaren und einhalten, das der Bedeutung des Amtes entspricht, sowohl für die Sparkassen als auch deren Träger, die Kommunen.

Bei der Auswahl kommt es auf klare Kriterien für mögliche Kandidatinnen und Kandidaten an. Sie müssen in der Lage sein, die Zukunft der Sparkassengruppe in schwierigen Zeiten zu sichern. Stichworte sind zum Beispiel die Finanzierung der großen Transformationsvorhaben, wie Klimaschutz und Digitalisierung.

Die kommunal getragenen Sparkassen versorgen in ihrem Gebiet die örtliche Wirtschaft und den Mittelstand mit Finanzdienstleistungen und stärken damit die Wirtschaftskraft. Dieses Band mit den Kommunen, also die kommunale Trägerschaft, muss als Grundprinzip bewahrt und gestärkt werden."

Zum Handelsblatt-Bericht mit den Äußerungen von Markus Lewe