Wohngeldreform
06.09.2022

"Reform ist richtig, bedeutet aber enorme Kraftanstrengung"

Städtetags-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy gegenüber dem Nachrichtenportal t-online

Mit der geplanten Reform des Wohngeldes sollen mehr Menschen von den hohen Kosten beim Heizen entlastet werden. Die Kommunen warnten allerdings vor hohen bürokratischen Hürden.

  • Porträt von Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, sagte gegenüber dem Portal t-online:

"Die Städte unterstützen die Wohngeldreform und bemühen sich, ihr Personal in den Wohngeldstellen aufzustocken. Wir müssen aber auch darauf hinweisen, dass es eine enorme Kraftanstrengung für die Städte bedeutet, wenn sich die Zahl der Wohngeldberechtigten verdreifacht."

Die Wohngeldreform sei richtig und müsse zügig vorangetrieben werden, sagte Dedy. Es sei gut, dass künftig viel mehr Menschen Wohngeld erhielten. "Damit das gelingt, muss sehr einfach zu ermitteln sein, wer welchen Anspruch auf Wohngeld hat. Unbürokratische Abschlagszahlungen können helfen, dass das Geld schnell bei den Menschen ankommt.

Zum Bericht auf www.t-online.de

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