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Positionpapier

Die Sanierung von Kulturbauten – gemeinsame Kraftanstrengung zum Erhalt unserer Kulturinfrastruktur!

Wie kann die erforderliche Sanierung von Kulturbauten trotz der schwierigen finanziellen Lage der Kommunen gelingen?

Kunst und Kultur sind für die freie Entfaltung der Persönlichkeit unverzichtbar. Sie sind daher essenzieller Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Kulturorten wie Theater, Museen, Opernhäuser oder auch Kulturzentren in stillgelegten Fabriken, Kasernen oder Schlachthöfen kommen außerdem eine große Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu. Im kulturellen Raum findet die Begegnung mit anderen, der Austausch und der kritische Diskurs über Politik, Demokratie und Zukunft statt. 

Darüber hinaus tragen Kultureinrichtungen zur reichen und einzigartigen kulturellen Landschaft in Deutschland bei, sind touristische Anziehungspunkte und beleben die örtliche Wirtschaft. Mit fast 40 Prozent tragen die Kommunen, besonders die großen Städte, den größten Teil der öffentlichen Kulturausgaben in Deutschland – und damit weit mehr als die Länder und der Bund.

Die Bauten dieser Kultureinrichtungen sind Identifikationspunkte für Stadtgesellschaften und prägende städtebauliche Wahrzeichen. Ihr Erhalt und der laufende Betrieb sind allerdings kostenintensiv. Zudem fallen zusätzliche Kosten an, um veraltete Technik zu modernisieren oder um die Häuser vor Hitze oder Starkregen zu schützen. Das KfW-Kommunalpanel 2025 beziffert den Sanierungsstau im Kulturbereich auf 6,6 Milliarden Euro. 

Wie können die Kommunen die erforderliche Sanierung von Kulturbauten angesichts der dramatischen kommunalen Finanzlage schultern? Welche Unterstützung benötigen die Städte und Gemeinde dafür von Bund und Ländern? Das sind die Ausgangsfragen dieses Positionspapieres des Deutschen Städtetages.