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Diskussionspapier 03.06.2026

Smarte Schwammstadt und modernes Starkregenmanagement

Das Papier gibt Impulse, wie Städte ihre klima- und risikobezogene Resilienz weiter stärken können.

Extreme Wetterereignisse, insbesondere Starkregen, nehmen zu und stellen unsere Städte vor nie dagewesene Herausforderungen. Starkregenereignisse – extreme Niederschläge innerhalb kürzester Zeit – können überall auftreten, selbst fernab von Gewässern. Sie können lokale Hochwasser oder gar Sturzfluten auslösen. 

Die Folgen sind gravierend: Gefahren für Menschen, Schäden an Infrastruktur und Vegetation sowie langfristige Belastungen für das städtische Leben. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen deutlich: Klimaresilienz ist keine abstrakte Zukunftsaufgabe mehr, sondern erfordert dringendes Handeln vor Ort in den Kommunen – vor, während und nach Extremwetterereignissen. Präventive Maßnahmen, effektive Warnsysteme, schnelle Rettungseinsätze und ein unbürokratischer Wiederaufbau sind entscheidend, um die Folgen abzumildern. 

Doch wie gelingt das? Dieses Diskussionspapier des Deutschen Städtetages möchte Impulse geben und die Debatte darüber anregen, wie Städte ihre klima- und risikobezogene Resilienz weiter stärken können. Im Fokus steht ein ganzheitliches Starkregenmanagement, das über technische Lösungen und Einzelprojekte hinausgeht. Es verbindet Vorsorge, Schutz, Anpassung und Krisenbewältigung zu einem integrierten Ansatz. Klimaanpassung und Risikomanagement sind dabei untrennbar miteinander verknüpft – und erfordern das gemeinsame Engagement von Kommunen, Ländern, Bund, Fachdisziplinen, Eigentümerinnen und Eigentümer und allen gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren. 

Das Papier formuliert klare Erwartungen der Städte an Bund und Länder, um das Starkregenmanagement als gesamtstaatliche Aufgabe auf eine solide Basis zu stellen. Praxisbeispiele verdeutlichen, was Städte bereits heute leisten und zeigen: Starkregenmanagement ist längst keine Zukunftsfrage mehr, sondern ein zentraler Baustein klimaresilienter Stadtentwicklung. Mit diesem Diskussionspapier möchte der Deutsche Städtetag den Austausch von Perspektiven und Erfahrungen fördern. Es gilt, gemeinsam Wege zu erkunden, wie urbane Räume sicherer, anpassungsfähiger und lebenswerter gestaltet werden können.

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