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Präsidium 23.09.2026

Registermodernisierung strategisch gestalten – Positionen der Städte

Beschluss des Präsidiums des Deutschen Städtetages

  1. Das Präsidium unterstreicht, dass die Registermodernisierung ein Schlüsselprojekt für eine leistungsfähige, datengetriebene und bürgerorientierte Verwaltung ist. Es spricht sich dafür aus, die Registermodernisierung über die technische Vernetzung bestehender Register hinaus als strategischen Baustein einer grundlegenden Modernisierung der föderalen Verwaltungsstrukturen zu nutzen. Historisch gewachsene Strukturen müssen überprüft, Register, Daten und Standards stärker vereinheitlicht und geeignete Infrastrukturen und Leistungen gebündelt werden.
     
  2. Das Präsidium fordert Bund und Länder auf, die bestehende Architektur der Registermodernisierung verbindlich weiterzuentwickeln und gemeinsam mit den Kommunen verlässliche Rahmenbedingungen für die Umsetzung zu schaffen. Dazu gehören insbesondere klare Zuständigkeiten, eine hohe Datenqualität, offene und zentral bereitgestellte Schnittstellen, eine enge Verzahnung mit der EUDI-Wallet und anderen Modernisierungsvorhaben sowie eine dauerhaft gesicherte Finanzierung der kommunalen Aufwände. Die kommunale Ebene muss verbindlich in Steuerung, Entwicklung und Umsetzung einbezogen werden.
     
  3. Das Präsidium nimmt das Positionspapier "Registermodernisierung strategisch gestalten – Positionen der Städte" zur Kenntnis.