"Finanzmisere lässt sich nicht durch Einschnitte bei Familienleistungen lösen"
"Es ist wichtig und richtig, bestehende Sozialleistungen kritisch zu hinterfragen und den Sozialstaat einfacher und effizienter zu machen. Dabei darf es aber nicht allein darum gehen, Ausgaben zu reduzieren. Gerade bei Familien muss sichergestellt sein, dass notwendige Unterstützung verlässlich ankommt.
Der Unterhaltsvorschuss ist kein großer Kostentreiber in den kommunalen Haushalten. Entscheidend ist hier weniger die Höhe der Leistungen als vielmehr der Verwaltungsaufwand. Die Finanzmisere der Städte lässt sich nicht durch Einschnitte bei einzelnen Familienleistungen lösen.
Notwendig sind vielmehr einfachere Verfahren und Reformen, die die Ausgabendynamik bei den großen kommunalen Sozialleistungen bremsen."
Zum Artikel mit den Aussagen von Christian Schuchardt auf www.pnp.de