Hitzeschutz und Hitzevorsorge in den Städten
Der Klimawandel und seine Folgen werden in unseren Städten immer deutlicher spürbar. In den vergangenen Sommern wurden regelmäßig neue Hitzerekorde gemessen.
Hitzetage, Tropennächte und Hitzewellen beeinträchtigen die Lebensqualität in Städten erheblich. Vor allem stellen sie ein ernstes Gesundheitsrisiko gerade für Kinder und ältere Menschen dar. Hitzevorsorge ist eine wichtige Querschnittsaufgabe in der Stadt, die bereits vielerorts weit oben auf der Agenda steht.
Beispiele, Maßnahmen und Aktionen aus den Mitgliedsstädten des Deutschen Städtetages
Iserlohn
Pilotprojekt "Kühler Fleck": begrüntes Sonnensegel
In der Stadt Iserlohn ist das erste grüne und kühlende Sonnensegel Deutschlands im öffentlichen Bereich entstanden, das keine Bodenfundamente benötigt. Aus Pflanzenkübeln ranken leichte Kletterpflanzen wie die Waldrebe und das Geißblatt entlang eines Stahlnetzes und bilden im Sommer eine schattenspendende rund 80 Quadratmeter große Fläche: ein Schutz gegen innerstädtische Hitzeinseln.
Weitere Informationen
Aachen
Mitmachaktion "Wasser in Sicht"
Um öffentlich zugängliches Trinkwasser bekannter zu machen, hat die Stadt Aachen Anfang Juli 2025 eine Mitmachaktion für Kinder und Jugendliche organisiert. Die Aktion fand im Rahmen der zweitägigen "1. Aachener Wasserroute" statt. Dort konnten die Gäste auch Wünsche für neue Standorte von Trinkwasserzugängen auf einem 20 Quadratmeter großen Stadtplan markieren.
Offenburg
Rundgang "Hitze in der Stadt"
Der 90-minütige Rundgang führt zu den geplanten und bereits realisierten städtischen Klimaanpassungsprojekten, wie Trinkbrunnen, Fassadenbegrünungen, Baumpflanzungen und Entsiegelungsprojekten.
Potsdam
Cool bleiben mit Sunny, Shine und Shadow
Die Landeshauptstadt Potsdam hat mit ihren Comic-Hitzehelden, Sunny, Shine und Shadow gute Unterstützung bei der Aufklärung über Hitze. Mit Ihnen können die Kleinen spielerisch mit Potsdams coolen Hitzeheft, dem Wimmelbild oder mit dem Hitzesong lernen, wie sie sich bei Hitze zu verhalten haben. Außerdem gibt es auch Informationen für Eltern.
Hamburg
Sommerhitze am Arbeitsplatz
Hamburg hat eine Übersicht zu Schutzmaßnahmen bei Sommerhitze am Arbeitsplatz erstellt. Dabei geht es um Arbeitsplätze in Gebäuden sowie im Freien.
Kiel
Kühle Orte-Karte
Mit einer neuen digitalen Karte gibt die Stadt eine Übersicht über die kühlen Orte in Kiel. Die Karte zeigt, wo es in Kiel draußen angenehm schattig ist. Bald kommen auch Innenräume dazu.
Zur Karte
Hannover
Tiny Forest
Der Stadtteil Vahrenwald in Hannover ist einer starken Wärmebelastung ausgesetzt. Deshalb soll eine bisher wenig genutzte, etwa 1.500 Quadratmeter große Grünfläche in ein "Mini-Wäldchen" umgewandelt und ökologisch aufgewertet werden. Das Konzept basiert auf einer Pflanzmethode des japanischen Ökologen Professor Akira Miyawaki (Tiny Forest nach Miyawaki). Grundprinzip ist, dass auf einer relativ kleinen Fläche eine sehr dichte, artenreiche und mehrschichtige Mischkultur aus jungen Bäumen und Sträuchern gesetzt wird. Aufgrund der dichten Bepflanzung entsteht für die Pflanzen ein hoher Konkurrenzdruck, der sie zu schnellerem Wachstum anregt.
Mannheim
1000 Bäume pro Jahr
Mit 1.000 Pflanzungen pro Jahr soll Mannheim nach und nach immer mehr Grün bekommen. Damit will die Stadt Mannheim die Luftqualität, das Mikroklima, das Wassermanagement, die Klimaanpassung, die seelische Gesundheit, die Biodiversität, den Treibhauseffekt, die Ästetik und den Immoblienwert verbessern. Jeder freigewordene Baumstandort soll wieder mit einem neuen Baum bepflanzt werden. Zusätzlich werden neue Plätze für Bäume geschaffen.
Hamburg, Leipzig, Lüneburg, München
Interaktive Karten für Abkühlung
Wo kann man an heißen Tagen Abkühlung finden, wo gibt es Brunnen, wo Trinkwasser? Das können Bürgerinnen und Bürger auf interaktiven Karten nachsehen, für die Städte Hamburg, Lüneburg, Leipzig und München.
Zur Kühle-Orte-Karte Hamburg
Zur Erfrischungskarte Leipzig
Zur Hitzekarte Lüneburg
Zur Karte kühler Orte München
Aachen
Erfrischend, kostenlos und gut erreichbar
Trinkwasser für alle: In vier Verwaltungsgebäuden der Stadt Aachen sind Abfüllstationen für Trinkwasser eingerichtet worden. Während der Öffnungszeiten kann das Angebot kostenlos genutzt werden: Einfach das selbst mitgebrachte Gefäß unter den Hahn halten, auffüllen und sauberes Trinkwasser genießen. Gerade an heißen Sommertagen bietet das Angebot eine schnelle Erfrischung mitten in der Stadt.
Frankfurt am Main
Gestaltungssatzung Freiraum und Klima
Frankfurt macht bei Neu- und Umbauten eine klimaangepasste Gestaltung zur Pflicht. Eine ergänzende Broschüre erläutert die Einzelheiten und gibt praktische Tipps.
Auslöser der Satzung sind die Auswirkungen des Klimawandels, denn viel Grün in der Stadt hilft gegen Überwärmung und gegen Überflutung bei Starkregen.
Nürnberg
Von Hitzeaktionsplan bis Förderprogramm
Die Stadt Nürnberg versucht mit unterschiedlichsten Maßnahmen, Mensch und Natur in der Stadt vor Belastungen durch Hitze und Trockenheit zu schützen:
Nürnberger Hitzeaktionsplan
Baumbewässerung bei Hitze
Förderprogramme zur Begrünung in Nürnberg
Düsseldorf, Karlsruhe
Projekt Plan °C
Plan °C ist ein kommunales Leuchtturmvorhaben zur Hitzevorsorge und läuft über drei Jahre bis zum April 2025. Es wird im Verbund mit den Städten Karlsruhe und Düssldorf sowie dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) durchgeführt. Unterstützt vom Bundesumweltministerium erstellen die beiden Städte Hitzeaktionspläne und ein "digitales Rezeptbuch" für andere Kommunen.
Hamburg
Merkblätter in verschiedenen Sprachen
Die Stadt Hamburg hat Merkblätter mit Gesundheitstipps bei Sommerhitze für Säuglinge und Kleinkinder in sechs verschiedenen Sprachen sowie in leichter Sprache herausgegeben. Zudem gibt es ein Merkblatt zu Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes sowie eines speziell für ältere Menschen und für den Bereich Pflege.
Aachen
Tipps für verschiedene Zielgruppen
Aachen hat für Hitze zahlreiche Tipps für spezielle Zielgruppen zusammengetragen, etwa Sporttreibende und Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch etwa die ambulante Pflege oder soziale Hilfseinrichtungen. Hilfreich sind auch zahlreiche Links zu weiterführenden Informationen, etwa für Kommunalverwaltungen.
Köln
Hitzetelefon berät zu Schutzmaßnahmen
Wie können sich besonders die vulnerablen Gruppen vor Hitze schützen? Zu dieser Frage können sich Kölner Bürgerinnen und Bürger beim Hitzetelefon melden. Die Beratung ist ärztlich geleitet und kann bei Bedarf eine weitergehende Versorgung vermitteln. Auf ihrem Hitzeportal gibt die Stadt Köln zudem einen Überblick über Trinkwasserstellen, kühle Orte und weitere Tipps.
Augsburg
Info-Flyer sowie Fächer zur Abkühlung
In zahlreichen Augsburger Apotheken liegen Info-Flyer zum Thema Hitzeschutz sowie Fächer zur Abkühlung bereit. Das Gesundheitsamt stellt den Flyer mit Tipps für den Umgang mit Hitze kostenlos bereit. Auf diese Weise sollen die Tipps auch Menschen ohne Zugang zu elektronischen Medien zugänglich gemacht werden.
Berlin
Broschüre zu Schutz vor Hitze
In Berlin hat das Bezirksamt Neukölln eine Broschüre mit wichtigen Tipps bei Sommerhitze und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei hitzebedingten Notfällen erstellt. Dabei wird speziell auch auf Menschen eingegangen, die zur Risikogruppe für hitzebedingte Erkrankungen zählen.
Heidelberg
Klima-Kompass
Der "Klima-Kompass" zeigt das Wetter an und etwa, wie die aktuellen Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten sind. Mit der "Kühlen Karte" können Bürgerinnen und Bürger kühle Orte finden, wie Kirchen und schattige Sitzplätze im Grünen. Außerdem gibt die Stadt Heidelberg über ihre Internetseite www.heidelberg.de Hitzewarnungen heraus.
Düsseldorf
Abkühlung gefällig?
Eine digitale Karte zeigt kühle Orte im ganzen Stadtgebiet von Düsseldorf. Erfasst sind Orte im Grünen, am Wasser und in Gebäuden, die auf unterschiedliche Art und Weise Abkühlung versprechen.
Karlsruhe
Der Hitzehelfer
Der Stadtplan von Karlsruhe zeigt Orte, an denen Bürgerinnen und Bürger der Hitze entfliehen können. Sie finden dort zum Beispiel kühle und schattige Orte und Wasserbecken, Brunnen und Wasserspiele, um die Füße zu kühlen.
Viersen
Refill – Auffüllen statt Wegwerfen
Mit sogenannten Refill-Stationen möchte die Stadt Viersen Menschen dazu anregen, eine wiederverwendbare Trinkflasche mitzunehmen.
"Refill-Stationen" sind Geschäfte, Cafés, Praxen, Büros und andere Einrichtungen, die es den Menschen zu ihren Öffnungszeiten ermöglichen, ihre Trinkgefäße kostenlos mit Leitungswasser aufzufüllen.
Cottbus
"Klima-Kiste" als Erholungsort in der Innenstadt
In Cottbus bietet die "Klima-Kiste", ein 5 mal 7 Meter großer und 2,6 Meter hoher begehbarer Raum aus Holzelementen, Gelegenheit der Hitze und dem Lärm der Innenstadt für kurze Zeit zu entfliehen. In der Kiste schaffen Pflanzen, Wasser und Schatten eine willkommene Abkühlung von bis zu 12 Grad Celsius weniger im Vergleich zur heißen Außentemperatur.
Weitere Informationen
Delmenhorst
Refill-Stationen schützen Zwei- und Vierbeiner
Die Stadt Delmenhorst bietet Bürgerinnen und Bürgern kostenloses Trinkwasser zum Nach- und Auffüllen, um an heißen Tagen eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten. 14 Geschäfte und Einrichtungen im Stadtgebiet beteiligen sich an dem Angebot. Auch für Haustiere kann Wasser von den Refill-Stationen entnommen werden.
Weitere Informationen
Münster
Mobiles Grünes Zimmer
Die bepflanzte Aktionsfläche "Mobiles Grünes Zimmer" der Stadt Münster zeigt, wie mehr Grün in der Stadt zur Klimaanpassung beitragen kann – zum Beispiel mit Schatten, besserem Mikroklima und Lebensraum für Tiere. Der Wagen zieht von Ort zu Ort und macht somit die Vorteile einer grüneren Umgebung spürbar.
Weitere Informationen
Oranienburg
Fotowettbewerb zu heißen Orten
Um die besonders heißen Orte in der Stadt zu identifzieren, veranstaltet Oranienburg einen Fotowettbewerb: Bürger sind eingeladen Orte, an denen sie Hitze als besonders drückend empfinden, zu fotografieren und einzusenden. Für diese Orte sollen im Verlauf dieses Jahres Maßnahmen zur Abhilfe entwickelt werden.
Weitere Informationen
Göttingen
Stadtwasserhitzeplan
Im Rahmen eines Stadtwasserhitzeplans wurden umfangreiche Analysen erstellt, mit denen Hitze- und Starkregen-Hotspots im Stadtgebiet identifiziert werden konnten. Auch Orte, die eine positive Funktion für das Klima haben, sind aufgezeichnet worden. Der Plan dient als strategische Basis für eine nachhaltige hitze- und wassersensible Stadtentwicklung.
Hameln
Klima-Kiste
Die temporäre, begehbare Klima-Kiste ist die Neuerfindung der Oase mitten in der Stadt: In einem innovativen Raum von 5 mal 7 Metern betreten die Besucher eine wohltuende Welt.
Die Idee: Gute Laune statt Hitzekollaps für alle. Denn hier schaffen Pflanzen, Wasser und Schatten eine willkommene Abkühlung von bis zu 12°C weniger im Vergleich zur heißen Außentemperatur. Niedrigschwellig, spielerisch, freudvoll soll es sein.
Kassel
Neue Trinkwasserbrunnen
Bis zum Ende 2024 werden noch 5 Trinkwasserbrunnen in Kassel installiert. Bis 2027 sollen jedes Jahr zehn weitere Brunnen im Stadtgebiet errichtet werden. So können sich die Menschen künftig an vielen Stellen in Kassel kostenfrei mit sauberem Trinkwasser erfrischen und abkühlen.
Mönchengladbach
Öffentlich zugängliche Brunnen stillen Durst
Insgesamt sechs Trinkwasserbrunnen werden in Mönchengladbach aufgestellt, in den Stadtteilen Gladbach und Rheydt. Der erste Brunnen steht bereits, an warmen Tagen können Bürgerinnen und Bürger hier nun entweder direkt am Wasserstrahl oder über eine mitgebrachte Trinkflasche ihren Durst stillen.
Bonn
Pilotprojekt zu Trinkwasserbrunnen
Trinkbrunnen sorgen für Abkühlung und fördern den Umweltschutz. Die Stadt Bonn möchte die Zahl der Brunnen im Stadtgebiet flächendeckend erhöhen und testet zu diesem Zweck drei verschiedene Modelle. Untersucht werden dabei die Handhabung, Vandalismus-Resilienz und Wartungsintensität. Auch Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern sind erbeten. Derzeit liefern sieben Trinkbunnen in der Bundestadt eine kühle Erfrischung.
Mannheim
Hitzeaktionsplan für eine gesunde Stadt
Seit 2021 wurden im Rahmen des Aktionsplans mehrere Maßnahmen umgesetzt, etwa Kindertagesstätten und Pflegeheime mit Verschattungselementen ausgestattet und Trinkwasserbrunnen an zentralen Orten installiert. Mit Bürgerbeteiligung hat die Stadt eine interaktive Karte mit kühlen Orten erarbeitet.
Dortmund
Klimakomfort-Labore
Im Rahmen eines Forschungsprojektes soll in Dortmund das Klima genauer überwacht werden. Die Daten können dafür verwendet werden, um die Widerstandsfähigkeit der Stadt gegenüber extremen Hitzeereignissen stärken. "Data2Resilience" ist ein Projekt der Stadt Dortmund mit der Ruhr-Universität Bochum und der Leibniz Universität Hannover. Mit Klimakomfort-Laboren sollen Dortmunderinnen und Dortmundern Einblicke erhalten. Zudem bekommen sie die Möglichkeit, aktiv an der Entwicklung von Lösungen zur Steigerung der Hitze-Resilienz Dortmunds mitzuwirken.
Dortmund
Stadtplan für heiße Tage
Mit einem Ratgeber möchte die Stadt Dortmund über Risiken und Vorsorgemöglichkeiten informieren und einen Überblick über lokale Unterstützungsangebote geben. Für Seniorinnen und Senioren gibt es spezielle Infomationsveranstaltungen.
Frankfurt
Broschüre und Flyer zu Hitze und Gesundheit
Die Broschüre "Klimawandel und Gesundheit" der Stadt Frankfurt geht auf Gesundheitsgefahren wie UV- und Ozonbelastung sowie Wetterfühligkeit ein, aber auch Hinweise zum Umgang mit Sonne und Hitze. Im Flyer "Hitze und Gesundheit" finden sich zusätzliche Tipps.
Hannover
Flyer mit Tipps gegen Hitze
Die Stadt Hannover hat mit der Region Hannover Flyer mit Gesundheitstipps im Hitzefall herausgebracht, einen allgemeinen und einen speziell für ältere Menschen. Außerdem hat die Stadt auf ihrer Website viele nützliche Informationen zusammengetragen, etwa zu Brunnen und Schattenplätzen in Hannover, zu Sport bei Hitze und Tipps für heiße Arbeitstage.
Erfurt
Verhaltenstipps auf der Webseite und am Telefon
Auf ihrem Hitze-Portal informiert die Stadt Erfurt darüber, wie man hitzebedingte Notfälle erkennt, gibt Tipps für Ernährung und Raumklima sowie einen Überblick über kühle Orte und Trinkwasserspender. Ein Hitzetelefon bietet schnelle Beratung und Tipps zur Hitze und Maßnahmen dagegen.
Berlin
Hitzeschutzkampagne Bärenhitze°
Das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales hat eine Informationskampagne mit Tipps und Empfehlungen zum Hitzeschutz gestartet. Dabei wurden u. a. Postkarten an die 736 Berliner Apotheken verteilt. Die Berliner Tafel, die Kältehilfe und die Bezirksämter haben sich ebenfalls an der Verteilung beteiligt. Unter den weiteren Maßnahmen: Informationsflyer, die auch über Anbieter von "Essen auf Räder" verteilt wurden.
Potsdam
Hitze – sind Sie gerüstet?
Die Landeshauptstadt Potsdam hat ein Kurz-Konzept zum Hitzeschutz in der Stadt geschrieben. Dazu zählen u. a.:
- Internetseite mit Verhaltenstipps,
- Karte der kühlen Orte,
- Hitzetelefon für Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt über 75 Jahre (aktuell 186 registrierte Haushalte).
Stuttgart
Hitzewarnsystem
Wie kann die Bevölkerung bei Hitze am besten gewarnt werden? Dazu gibt es eine vom zuständigen Landesministerium beauftragte Studie für die Stadt Stuttgart. Das Beispiel kann auch anderen Städten der Orientierung dienen. Zudem gibt es in einer Broschüre und auf der Website der Stadt nützliche Tipps für den Sommer für Bürgerinnen und Bürger.
Gießen
Cooler Stadtplan
Wo kann man sich in Gießen abkühlen? Die Themenkarte "Cooler Stadtplan" zeigt nicht nur, wo kühles Nass und schattiges Grün zu finden sind, sondern auch die bioklimatisch belasteten Innenstadtbereiche, die man an Hitzetagen besser vermeidet. Ebenfalls eingetragen sind Trinkbrunnen und sogenannte Refill Stationen, an denen man kostenfrei Leitungswasser ins mitgebrachte Gefäß auffüllen lassen kann.
Hanau
Broschüre "Klimawandel und Gesundheit - Tipps und Hinweise"
Die Stadt Hanau hat eine Ratgeber-Broschüre für Bürgerinnen und Bürger veröffentlicht, in der sie unter anderem über Schutz vor Sonne sowie die richtige Ernährung bei Hitze informiert.
Stuttgart
Hitzebus verteilt Wasser, Sonnencreme und Mützen
Seit mittlerweile drei Jahren kümmern sich in Stuttgart ehrenamtliche Rotkreuz‐Teams mit dem Hitzebus um Menschen, die auf der Straße leben. Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius fahren sie mit einem DRK‐Transporter nachmittags durch das Stadtgebiet und versorgen die Menschen mit Wasser, Sonnencreme oder Mützen. Im Sommer 2024 haben die Hitzebus‐Teams bei mehr als 20 Einsätzen allein 3806 Flaschen Wasser und 61-mal Sonnencreme an Bedürftige verteilt.
Wittenberg
"CityTrees" sorgen für kühlere Luft im Stadtraum
Die Lutherstadt Wittenberg nutzt am Schlossplatz dauerhaft sogenannte "CityTrees". Diese sind mit Moosmodulen ausgestattet, die im Inneren kühlen und die Umgebungsluft filtern. Die Kühlleistung der beiden Klimabäume entspricht der von bis zu 160 neu gepflanzten Bäumen.
Weitere Informationen
Chemnitz
Räselheft für Kita-Kinder
Gemeinsam mit der Knoblauchkröte Kurt erleben die Kinder Rätsel-Abenteuer in Chemnitz und lernen dabei ganz nebenbei, wie man sich an heißen Tagen am besten verhält.
Wiesbaden
Refill-Stationen spendieren Wasser
Bürgerinnen und Bürger können in der Stadt Wiesbaden mitgebrachte Trinkflaschen kostenlos mit Leitungswasser auffüllen. Die 60 Stationen sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt und am blauen Refill-Aufkleber an Eingangstüren von teilnehmenden Einrichtungen, Geschäften, Cafés und Restaurants zu erkennen. Auch auf der interaktiven "Karte der kühlen Orte" sind sie gekennzeichnet.
Esslingen
Kühle Räume für heiße Tage
Die Stadt Esslingen weist eine ganze Reihe kühler Räume aus, die alle Bürgerinnen und Bürger in Zukunft nutzen können.
Münster
Hitzewarner-Aufkleber
Dabei handelt es sich um einen innovativen Aufkleber, der seine Farbe verändert, wenn die Raumtemperatur auf mehr als 28 Grad Celsius steigt. Der Aufkleber ist mit einer speziellen Farbe bedruckt, die auf Wärme reagiert. Bei normaler Temperatur ist diese schwarz, wird es zu warm, erscheint eine rote Hitzewarnung.
Kassel
Hausbäume: Jeder Baum zählt
Im Zuge des Projektes "Stadt der 100.000 Bäume" schenkt die Stadt Kassel jeder interessierten Person mit Grundstückseigentum einen klimaangepassten Baum für den Garten. Bislang gibt es in Kassel etwa 90.000 Bäume. Da die erforderlichen zusätzlichen 10.000 Bäume auf öffentlichen Grünflächen allein nicht untergebracht werden können, soll nun auch das Potential privater Gründstücke genutzt werden, um die Widerstandsfähigkeit der grünen Infrastruktur in Kassel zu stärken.
Bremen
Klimaangepasster Umbau der Dechanatstraße
In der Straße wird nach dem Prinzipien der "Schwammstadt" erstmals innerstädtisch auf den Klimawandel baulich reagiert und ein sichtbarer Beitrag zur Entwicklung der Bremer Innenstadt geleistet. Das heißt, dass es zum Beispiel Anpassungen bei der Regenwasserversickerung, das Einbringen von naturnahen, schattenspendenden Elementen und vieles mehr geben wird. Der Umbau wird durch das Bundesprogramm ZIZ finanziert.
Osnabrück
Hitzetelefon zur Warnung älterer Menschen
Ältere Menschen können sich in Osnabrück für das Hitzetelefon anmelden. Wenn der Deutsche Wetterdienst eine Hitzewarnung herausgibt, werden die angemeldeten Bürgerinnen und Bürger kostenfrei angerufen und informiert. Sie erhalten auch allgemeine Verhaltentstipps für die Hitze.
Bochum
Gebündelte Infos zu Hitzeverhalten
Mit einem Hitze-Portal hat die Stadt Bochum ein Angebot eingerichtet, das Informationen und Anleitungen zum Verhalten bei Hitzewellen gebündelt zur Verfügung stellt. Das Portal bietet unter anderem Hitzewarnungen, Tipps für den Umgang mit Hitze, Informationen für Risikogruppen oder Hinweise auf kühlende Orte und Trinkwasserstellen in der Stadt.
Dresden, Erfurt
Forschung für bessere Hitzeanpassung
In beiden Städten wurden im Rahmen des Forschungsprojektes "HeatResilientCity" gemeinsam mit Verwaltungen und Anwohnerschaft Konzepte erprobt und konkrete Maßnahmen verwirklicht: Erfurt pflanzte unter anderem neue klimaangepasste Bäume und richtete ein Online-Hitzeportal ein. Dresden ließ öffentliche Wasserbrunnen aufstellen und gab Deutschlands erstes Hitze-Handbuch heraus.
Forschungsprojekt: HeatResilientCity
Memmingen
Hitze- und UV-Schutzaktion 2024
Wie man sich vor Hitze schützen kann und was bereits präventiv unternommen werden kann, darüber klärte die Gesundheitsregionplus Unterallgäu-Memmingen, die Seniorenfachstelle der Stadt Memmingen und das Gesundheitsamt Unterallgäu mit einem Hitzeaktionsstand auf.
Straubing
Hitzepatenschaften
Für die Sommermonate hat die Stadt Straubing gemeinsam mit dem "Freiwilligenzentrum" Hitzepatenschaften ins Leben gerufen: Als Form der Nachbarschaftshilfe ist so etwa Unterstützung bei alltäglichen Besorgungen wie Lebensmitteleinkäufen möglich. Zudem hat Straubing auch eine Stadtkarte "Kühle Orte" herausgegeben, in der neben schattigen Plätzen auch Kneippbecken und öffentliche Toiletten eingezeichnet sind.
Freiburg
Klimaanpassungskonzept - Handlungsfeld Hitze
Das zukunftsorientierte Klimaanpassungskonzept der Stadt Freiburg hat in diesem Jahr den Deutschen Städtebaupreis in der Kategorie Sonderpreis "Klimawandel gestalten" erhalten. Schon 2019 bekam die Stadt dafür eine Auszeichnung beim Wettbewerb "Klimaaktive Kommune". Freiburg hatte, um die Lebensqualität langfristig zu sichern, 2018 in Zusammenarbeit von Stadtplanung und Klimatologie im Stadtplanungsamt ein zukunftsorientiertes Klimaanpassungskonzept erarbeitet.
Speyer
Faltplan mit Orten zum Abkühlen
Die Stadt Speyer hat ein Faltblatt mit Tipps gegen Hitze und einem Stadtplan veröffentlicht. Darauf können Bürgerinnen und Bürger sehen, wo es in der Stadt schattige Sitzplätze, Trinkwasser, Brunnen und Schwimmbäder zum Abkühlen gibt.
Dresden
Hitze-Handbuch: Gut vorbereitet auf die Hitze
Die Fachbroschüre informiert über das Klima in Dresden, gibt eine kurze Einführung in die gesundheitlichen Folgen von hohen Temperaturen sowie Handlungsempfehlungen für die Themen Gesundheit, Pflege, Soziales, Bildung und Wohnen. Das Handbuch ist Teil des Projektes "HeatResilientCity". Hierbei untersuchte ein interdisziplinäres Team, wie Stadtquartiere und Gebäude besser an sommerliche Hitze angepasst werden können.
Castrop-Rauxel
Initiative "Wir bieten Hitzeschutz"
Die Stadt kennzeichnet als Sofortmaßnahmen zum Hitzeschutz in diesem Sommer mit einem Aufkleber im Außenbereich Einrichtungen und Unternehmen, die kühle Zufluchtsorte bieten, und auf Wunsch ein Glas Wasser oder einen Sitzplatz zum Ausruhen anbieten.
Darmstadt
"Smart Water City"
Unter dem Motto "Schlaues Wasser" bzw. "Smart Water" läuft in Darmstadt ein Kollaborationsprojekt mit vielen unterschiedlichen Akteuren und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, um die Wasserkapazitäten effizienter zu bewirtschaften. Wo gibt es noch ungenutzte Potenziale zur Wassergewinnung? Wie kann Regenwasser besser genutzt werden? Nur zwei der Ausgangsfragen, für die konkrete Maßnahmen entworfen werden sollen.
Würzburg
Nützliche Infos rund um Hitze
Wo gibt es schattige Sitzplätze in Parks, wo Trinkmöglichkeiten? Für Hitzesommer hat die Stadt Würzburg auf ihrer Website viele nützliche Infos für ihre Bürgerinnen und Bürger zusammengetragen.
Leipzig
Bevölkerung empfindet Hitze intensiver
Die Mehrheit der Leipzigerinnen und Leipziger empfindet die sommerliche Hitze intensiver und befürwortet weitere Schutzmaßnahmen der Stadt. Dies geht aus der vom Amt für Umweltschutz und dem Amt für Statistik und Wahlen im Jahr 2022 durchgeführten Umfrage zum Klimawandel in Leipzig hervor. Über 40 Prozent der Befragten schätzten die Hitzebelastung sowohl tagsüber als auch nachts in der eigenen Wohnung als "sehr belastend" oder "eher belastend" ein
Oldenburg
Infobroschüre für die heißen Tage
Unter dem Titel "Warum Hitze nicht immer cool ist" hat die Stadt Oldenburg eine Broschüre mit Cartoons erstellt und an Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen und Altenheime verteilt. Sie liegt zudem öffentlich aus und ist auch online zu lesen.
Hitzeaktionspläne
Empfehlungen für die Erstellung und Etablierung von Hitzeaktionsplänen
Musterhitzepläne
Das "Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin" (aus Berliner Senatsverwaltung, Ärztekammer Berlin und KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.) hat Musterhitzeschutzpläne entwickelt. Sie sollen als erster Anhaltspunkt für die Erstellung eines Hitzeschutzplanes in dem jeweiligen Arbeitsbereich dienen.
Arbeitshilfe zur Beachtung wohnungsloser Menschen in Hitzeaktionsplänen
Die Arbeitshilfe der Leuphana Universität Lüneburg unterstützt Kommunen dabei, wohnungslose Menschen systematisch in Hitzeaktionspläne (HAP) einzubeziehen. Da wohnungslose Menschen besonders stark von hitzebedingten Gesundheitsrisiken betroffen sind, zielt die Arbeitshilfe auf eine gezielte, praxisnahe Umsetzung von Schutzmaßnahmen ab.
Zur Arbeitshilfe
Kommunale Hitze-Toolbox
Der Freistaat Thüringen hat eine Kommunale Hitze-Toolbox veröffentlicht: Darin sind Beispiele für kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen skizziert, von denen Kommunen passende zum Schutz der Bevölkerung auswählen können. Beschrieben werden auch die Schritte zur Realisierung.
Arbeitshilfe Hitzeaktionspläne
Die Hochschule Fulda hat eine "Arbeitshilfe zur Entwicklung und Implementierung eines Hitzeaktionsplans für Städte und Kommunen" entwickelt. Darin geht es darum, wozu ein Hitzeaktionsplan dient, es geht um Risikokommunikation und Management von Akutereignissen sowie langfristige Maßnahmen zum Schutz vor Hitzeextremen.
Handlungsempfehlungen des BMUV
Die "Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit" wurden von den Mitgliedern der vom Bundesumweltministerium (BMUV) geleiteten ehemaligen Bund/Länder-Ad-hoc Arbeitsgruppe "Gesundheitliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels (GAK)" erarbeitet.
Hitzeaktionspläne in der kommunalen Praxis
Wie können die Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen (HAPs) in konkretes Verwaltungshandeln übertragen werden? Das hat das Deutsche Institut für Urbanistik gemeinsam mit den Städten Düsseldorf und Karlsruhe im Projekt "Plan°C" erarbeitet. Ziel ist die Beschleunigung und Verbreitung der HAP-Erstellung auf kommunaler Ebene. Die Projektergebnisse, darunter detaillierte Praxisberichte aus Düsseldorf und Karlsruhe sowie eine inhaltliche Auswertung aller bis Ende 2024 veröffentlichten deutschen HAPs, sind in diesem Difu-Impulse-Band detailliert dargestellt.
Analyse von Hitzeaktionsplänen
Eine Publikation des Umweltbundesamtes mit der Hochschule Fulda widmet sich der "Analyse von Hitzeaktionsplänen und gesundheitlichen Anpassungsmaßnahmen an Hitzeextreme in Deutschland". Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung eines Hitzewarnsystems und die Sensibilisierung der Bevölkerung für hitzebedingte Gesundheitsrisiken.
Handlungsempfehlung - Hitzeaktionspläne in der kommunalen Praxis
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat eine neue Publikation "Hitzeaktionspläne in der kommunalen Praxis" veröffentlicht, die den Städten und Gemeinden praxisorientierte Handlungsempfehlungen für die Entwicklung wirkungsvoller Hitzeaktionspläne geben soll.
Gesundheitshinweise der WHO
Die Weltgesundheitsorganisation hat "Gesundheitshinweise zur Prävention hitzebedingter Gesundheitsschäden" herausgegeben: Die Veröffentlichung bietet verschiedenen Zielgruppen detaillierte Auskünfte, etwa Stadtplanern, Gesundheitsbehörden und Plfegeheimen. Zudem geht es nicht nur um Gesundheitsschutz bei Hitzewellen, sondern auch bei Waldbränden.
Weitere Informationen
Zentrum KlimaAnpassung
Das Zentrum berät Städte, Landkreise und Gemeinden zu allen Fragen der Klimaanpassung. Dabei werden mit den lokalen Entscheidungsträgern individuelle Anpassungskonzepte entwickelt, u. a. zu umfassender Hitzevorsorge.
Zur Themenseite Hitze
Leitfaden Hitzestadtplan
Hitzestadtpläne oder Hitzekarten helfen, sich an heißen Tagen in der Stadt sicher aufzuhalten und kühle Orte zur Erholung zu finden. Am Beispiel des Hitzestadtplans der Stadt Lüneburg hat die Stadt gemeinsam mit der Leuphana Universität Lüneburg einen Praxisleitfaden für Kommunen zum Erstellen einer eigenen Hitzekarte erarbeitet.
Hitzeknigge
Der Hitzeknigge des Umweltbundesamtes enthält zahlreiche Informationen zu den Auswirkungen von Sonne und Hitze auf den Körper und die Gesundheit. Zahlreiche Tipps, Hinweise
und weiterführende Links helfen, negativen Folgen vorzubeugen.
Kampagne "Schattenspender"
Das Umweltbundesamt unterstützt Städte und Gemeinden dabei, um auf das richtige Verhalten in Hitzeperioden hinzuweisen. Die Materialien der Kampagne "Schattenspender" können für den Einsatz vor Ort und online individualisiert werden. Aber auch Privatpersonen können die Vorlagen nutzen.
UV-Schutz für Kommunen
Praxistipps und Empfehlungen des Zentrums für Strahlenschutz (BfS) zu Maßnahmen gegen UV-Strahlung mit Hinweisen zu Fördermöglichkeiten. Einige Maßnahmen sind sehr schnell umsetzbar und flexibel, andere sollten auf lange Sicht geplant werden.
Zu den Tipps
Deutscher Wetterdienst
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hält laufend Wetterberichte, Wetterwarnungen und Informationen zum Klimawandel für Deutschland und Europa mit Karten und Tabellen bereit.
Refill Stationen
Einfache Idee mit großer Wirkung: Das weitreichende Netzwerk von Refill-Stationen ermöglicht es Menschen in vielen Städten Deutschlands, ihre Flaschen zum Beispiel in Geschäften oder Behörden kostenfrei mit Trinkwasser aufzufüllen. Refill-Stationen können online recherchiert werden, in der Stadt sind sie gut an den Aktionsaufklebern zu erkennen. Das Refill-Angebot vermeidet Plastik, schont die Umwelt und fördert den gesunden und fairen Zugang zu Trinkwasser für alle.
Kühle-Orte-Deutschland-Karte
Viele Kommunen in Deutschland stellen ihren Bürgerinnen und Bürgern Karten zur Verfügung, die über kühle Orte und Trinkwasserbrunnen informieren. Eine Übersicht über alle Karten gibt es auf kühle-orte.de
HitzeService
Das HitzeService-Portal informiert Kommunen über Maßnahmen des Gesundheitsschutzes bei Hitze. Zudem stehen den Städten praxisnahe Tipps für kommunale Hitzeaktionspläne zur Verfügung. Es ist aus einem Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit entstanden.
Hitzetool unterstützt bei der Bewertung von Maßnahmen
Das Hitzetool ist ein Web-Tool zur Bewertung von Hitzeanpassungsmaßnahmen im Freiraum und in Wohngebäuden. Es ermöglicht die Bewertung von Maßnahmen und deren Priorisierung, unterstützt so den Entscheidungsfindungsprozess bei der Umsetzung. Es kann von Kommunen, Wohnungsunternehmen, Expertinnen und Experten und interessierten Laien genutzt werden. Das Tool wurde im Rahmen des BMBF-geförderten Verbundprojektes "HeatResilientCity" entwickelt.
Zum Hitzetool
Klima.Mensch.Gesundheit
Auf dem Info-Portal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden sich allgemeine Verhaltenstipps bei Hitze und speziell für besonders vulnerable Gruppen wie ältere Menschen und Vorerkrankte. Auch Kommunen werden mit Empfehlungen für Hitzeschutzmaßnahmen angesprochen.
Zum Portal