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06.11.2018

Gemeinsame Pressemitteilung

"1000 Schulen für unsere Welt" – Kommunale Spitzenverbände starten Gemeinschaftsinitiative

Bildung zu fördern heißt, Armut zu verringern, Perspektiven vor Ort zu schaffen und Kindern eine Zukunft in ihren Heimatländern zu geben. Das ist das Ziel der Gemeinschaftsinitiative "1000 Schulen für unsere Welt", die der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund heute gemeinsam mit dem Schirmherren Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in Berlin starten.

Städte, Landkreise und Gemeinden wollen gemeinsam mit ihrer Bürgerschaft und der lokalen Wirtschaft einen wirksamen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit, zur Bekämpfung von Fluchtursachen und zur Verbesserung der Lebenssituationen in Ländern des Globalen Südens leisten.

Die Gemeinschaftsinitiative soll erreichen, mit Spenden von Bürgerinnen und Bürgern sowie der lokalen Wirtschaft insgesamt 1000 Schulen in Afrika, Asien und Südamerika zu bauen. Der Landkreis Donau-Ries hat bereits begonnen, gemeinsam mit der Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help bis 2020 ausschließlich durch Bürgerspenden und Sponsoring der lokalen Wirtschaft über zwanzig Schulen in Afrika zu errichten. Die ersten dieser Schulen konnten bereits eröffnet werden. Dieses Engagement soll sich durch die Initiative "1000 Schulen für unsere Welt" vervielfältigen und an Dynamik gewinnen.

Vertreter kommunale Spitzenverbände mit Schirmherr

v.l.n.r.: Reinhard Sager (Präsident Deutscher Landkreistag), Schirmherr Dr. Gerd Müller (Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Uwe Zimmermann (Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes) und Markus Lewe (Präsident des Deutschen Städtetages). Foto: Deutscher Städtetag / Tobias Fricke

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Schirmherr: "Immer mehr Menschen wollen, dass wir als reiches Land Verantwortung für eine gerechte Globalisierung übernehmen. Ich freue mich, dass sich immer mehr Kommunen entwicklungspolitisch engagieren. Waren es vor wenigen Jahren 200, so sind es jetzt bereits 750. Das neue Großprojekt ‚1.000 Schulen für unsere Welt‘ ist ein weiterer Meilenstein. Gerade Investitionen in Bildung sind wichtig, denn Bildung ist der Schlüssel für Entwicklung und Fortschritt. Ich wünsche der Initiative der kommunalen Spitzenverbände viel Erfolg für nachhaltige Partnerschaften."

Markus Lewe, Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt Münster: "Bildung ist eine Schlüsselressource und hilft den Menschen vor Ort, bessere Chancen für ihr Leben zu gewinnen. Für etwa 50.000 Euro kann in Afrika, Asien oder Südamerika eine Schule gebaut werden, die pro Schule und Jahr bis zu 1.000 Schülern eine Zukunftsperspektive ermöglicht. Das ist wirksame Zusammenarbeit mit Kommunen aus dem globalen Süden."

Reinhard Sager, Präsident des Deutschen Landkreistages und Landrat des Kreises Ostholstein: "Bei der Flüchtlingsintegration haben Städte, Landkreise und Gemeinden bewiesen, wie viel Kraft, Energie und Einsatzbereitschaft auf kommunaler Ebene mobilisiert werden kann. Dieses Engagement möchten wir auch für die Bekämpfung von Fluchtursachen mobilisieren und damit einen wirksamen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit leisten."

Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes: "Bildung heißt Zukunft. Weltweit. Mit '1000 Schulen für unsere Welt' wollen wir dazu beitragen, dass Menschen auf der ganzen Welt besseren Zugang zu Bildung erhalten und so ihre Zukunft selbstbestimmt gestalten können."

Stefan Rößle, Landrat des Kreises Donau- Ries: "Ich möchte, dass das Beispiel des Landkreises Donau-Ries bundesweit Schule macht, und ein Zeichen für kommunale Verantwortung in der Welt setzt. Auch kommunales Engagement kann sehr wirksam dazu beitragen, die Lebenschancen in anderen Teilen der Welt zu verbessern."

Weitere Informationen

Logo "1000 Schulen für unsere Welt"

 

Schwerpunkte

  • Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr
  • Kommunale Finanzlage und föderale Finanzbeziehungen Mehr
  • Verkehrsinfrastruktur und Luftreinhaltung Mehr

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