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05.05.2011

Hauptversammlung in Stuttgart

Münchner Oberbürgermeister Christian Ude zum neuen Präsidenten des Deutschen Städtetages gewählt

Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude ist zum neuen Präsidenten des Deutschen Städtetages gewählt worden. Am Schlusstag der 36. Hauptversammlung in Stuttgart wählten die Delegierten den SPD-Politiker zum dritten Mal – nach 2005 in Berlin und 2007 in München – für zwei Jahre ins höchste Amt des größten kommunalen Spitzenverbandes. Seit 2009 war er Vizepräsident des Deutschen Städtetages, 2003 bis 2005 fungierte er als stellvertretender Präsident. Christian Ude ist seit 1993 Oberbürgermeister von München und gehört dem Präsidium des Deutschen Städtetages seit 1996 an.

Ude löst die bisherige Präsidentin, die Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main, Dr. h.c. Petra Roth (CDU) ab, die zur Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages gewählt wurde. Sie stand in den Jahren 1997 bis 1999, 2002 bis 2005 sowie 2009 bis jetzt an der Spitze des Deutschen Städtetages. In den Jahren dazwischen hatte sie das Amt der Vizepräsidentin inne. Roth ist seit 1995 Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main und gehört seitdem auch dem Präsidium des Deutschen Städtetages an.

Als Stellvertreter des Präsidenten wählten die Delegierten Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, Heilbronn, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Nürnberg, Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Regensburg, Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, Mülheim an der Ruhr, Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster, Stuttgart, sowie Oberbürgermeister Horst Frank, Konstanz. Neu in dieses Amt aufgerückt sind Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld sowie Oberbürgermeister Horst Frank.

Einstimmig wählten die Delegierten die ehemalige Bürgermeisterin der Hansestadt Wismar, Dr. Rosemarie Wilcken, als erste Frau zum Ehrenmitglied des Deutschen Städtetages. Wilcken, die nach zwanzigjähriger Amtszeit im vergangenen Jahr in den Ruhestand ging, gehörte seit 1992 dem Hauptausschuss des Deutschen Städtetages an, war 20 Jahre Mitglied im Präsidium und fungierte seitdem auch als Stellvertreterin des Präsidenten bzw. der Präsidentin. Dazu vertrat sie die Belange der Städte in externen Gremien wie dem Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit.

Die scheidende Präsidentin des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeisterin Petra Roth, würdigte die große Leistung von Dr. Rosemarie Wilcken für die deutschen Städte: „Rosemarie Wilcken verkörpert in vorbildlicher Weise das, was wir immer als große Stärke unseres Deutschen Städtetages betonen: Eine konsequent überparteiliche Orientierung an der Sache, an der Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung. Sie hat dazu beigetragen, dass sich die Städte in Ost und West trotz manchmal unterschiedlicher Rahmenbedingungen und Interessen niemals gegeneinander haben ausspielen lassen. Damit hat sie einen großen Beitrag zum Zusammenwachsen unserer Städte geleistet – und damit zum Zusammenwachsen und zur Einheit unseres Landes insgesamt.“

Rosemarie Wilcken gehöre zweifellos zu den herausragendsten unter den Frauen und Männern der ersten Stunde, die in den turbulenten Monaten vor und nach der Wiedervereinigung in ihren Städten kommunalpolitische Verantwortung übernommen haben und die, oft unter schwierigen Bedingungen, den Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung und der lokalen Demokratie maßgeblich voran gebracht haben. Als Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz werde Dr. Wilcken das Gesicht der Städte weiter mitprägen, so Roth.

Schwerpunkte

  • Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr
  • Kommunale Finanzlage und föderale Finanzbeziehungen Mehr
  • Verkehrsinfrastruktur und Luftreinhaltung Mehr

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