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Erfahren Sie mehr über uns!

Städte mit Zukunft was wir wollen

Die Städte stemmen den Großteil der öffentlichen Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass das städtische Leben läuft. Städte sind immer in Bewegung. Städte fördern Demokratie. Bund und Länder sollten die Städte als Partner begreifen. Die Städte müssen handlungsfähig bleiben. Für die Aufgaben der Kommunen muss die Finanzierung stimmen.

Für die Städte im Einsatz wie wir arbeiten

Der Deutsche Städtetag

  • vertritt die Interessen aller kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte,
  • ist im Gespräch mit der Bundesregierung, mit Bundestag, Bundesrat, Europäischer Union und zahlreichen Organisationen,
  • nimmt Einfluss auf die Gesetzgebung,
  • achtet auf die kommunale Selbstverwaltung, die im Grundgesetz garantiert ist.

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Städte engagieren sich in den Gremien des Deutschen Städtetages. Im Präsidium, Hauptausschuss, in Fachausschüssen, Arbeitskreisen, Konferenzen und Beiräten bringen Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Ratsmitglieder sowie hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städte ihren Sachverstand ein.

Die Hauptversammlung tagt alle zwei Jahre. Sie wählt insbesondere die Präsidentin/den Präsidenten des Deutschen Städtetages und die Vizepräsidentin/den Vizepräsidenten.

Die Hauptgeschäftsstelle in Berlin und Köln leitet der Hauptgeschäftsführer.

Unsere Themen

  • Warteschlange in einer Innenstadt

    Arbeit und Soziales

    Viele Menschen sind in den unterschiedlichsten Lebensbereichen auf Sozialleistungen angewiesen. Viele soziale Unterstützungsangebote kommen von den Städten. Städte finanzieren soziale Einrichtungen und Infrastruktur. Städtische Leistungen bilden das Rettungsnetz, um im Notfall die Existenz zu sichern. Das soll den sozialen Frieden in der Stadt erhalten und allen Menschen ein würdevolles Leben ermöglichen.

  • Bildung und Schule

    Bildung ist mehr als der Unterricht in der Schule. In den Städten ist das Querschnittsthema Bildung allgegenwärtig: in Kindertagesstätten, Familienzentren, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, Schulen, Volkshochschulen, Musikschulen oder Kultureinrichtungen. Bildung ermöglicht gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe der Menschen. Bildung sichert aber auch die Zukunftsfähigkeit einer Stadt.

  • Feuerwehrleute in Schutzkleidung von hinten.

    Bevölkerungsschutz

    Die Städte sind für den Brand- und Katastrophenschutz sowie das Rettungswesen zuständig. Die Aufgaben werden von Berufs- und freiwilligen Feuerwehren sowie den Hilfsorganisationen wahrgenommen. Der Deutsche Städtetag gibt Empfehlungen und Handreichungen für das Feuerwehrwesen, den Rettungsdienst sowie den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz. Zudem hat der Verband eine Informations- und Beratungsstelle für die Ausbildung des höheren feuerwehrtechnischen Dienstes bei der Berufsfeuerwehr (IBS-Feu) eingerichtet.

  • Hand bedient Touchscreen

    Digitale Stadt

    Die digitale Stadt bietet ihren Bürgerservice zu großen Teilen digital an. Ihr stehen digitale Infrastrukturen wie Glasfaser und Cloud-Lösungen zur Verfügung, die eine schnelle und datensichere Arbeit ermöglichen. Künstliche Intelligenz unterstützt die Arbeit der Stadtverwaltung, etwa mit Chatbots. Die digitale Stadt ist auch Smart City, denn sie macht sich ihre eigenen gesammelten Daten zunutze, um Stadtentwicklung gezielt zu steuern – vom Verkehrsfluss bis zur Klimaanpassung.

  • Flagge der Europäischen Union (Europaflagge) weht im Wind

    Europa und Internationales

    Europa wird in den Städten gelebt. Hier wird das Bild von Europa geprägt. Gleichzeitig beeinflusst die Politik der Europäischen Union vielfach das Leben in den Städten. Kommunale Perspektiven und Anliegen müssen daher auf der europäischen Ebene – dort wo die europäischen Vorgaben entstehen – gehört und ernst genommen werden. Herausforderungen enden nicht an den EU-Grenzen. Städtediplomatie und Partnerschaften sind Ausdruck der globalen Verantwortung und eröffnen Raum für Dialog.

  • Gleichstellung

    Der Deutsche Städtetag setzt sich für die Gleichstellung aller Geschlechter und für Chancengerechtigkeit ein. Insofern ist kommunale Gleichstellungsarbeit ein wichtiger Baustein für Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Ziel muss eine gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen unabhängig von Geschlechtsidentitäten sein.

  • Kinder, Jugend, Familie

    Städtisches Leben ist das Leben in einer großen Gemeinschaft. Wie Kinder und Jugendliche sich als Teil dieser Gemeinschaft entwickeln, hängt nicht zuletzt von den öffentlichen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe ab. Horte und Kindertagesstätten unterstützen die Familien bei der Erziehung, Bildung und Betreuung ihrer Kinder. Freizeitangebote für Jugendliche und Kinderspielplätze gehören genauso zur kommunalen Familienpolitik.

  • Handwerker setzen Solaranlage auf Hausdach

    Klima und Energie

    Die Städte setzen sich seit langem für den Klimaschutz ein. Sie verfolgen ambitionierte Ziele zur CO2-Reduktion etwa mit kommunalen Klimaschutzkonzepten, Energiemasterplänen und Mobilitätskonzepten. Außerdem bauen die Städte die Versorgung mit erneuerbaren Energien aus und fördern den effizienten Umgang mit Energie. Ziel ist, noch mehr Energie einzusparen, um das Klima zu schonen und eine nachhaltige Stadtentwicklung voranzubringen.

  • Kommunalfinanzen

    Eine beispiellose Finanzkrise bedroht die Kommunen in Deutschland. Die Städte rutschen immer tiefer in ein Rekorddefizit, das sie nicht selbst zu verantworten haben. Investitionen in die Zukunft müssen vertagt, wichtige Leistungen gestrichen werden. Das ist gefährlich für Deutschland und unser Miteinander insgesamt. Eine dauerhafte stabile kommunale Finanzlage lässt sich nur erreichen, wenn die Einnahmen der Städte erhöht und ihre Ausgabenverpflichtungen gesenkt werden.

  • Figur auf Denkmal und Schild Denkmalschutz

    Kultur und Denkmalpflege

    Kultur macht unsere Städte lebenswert – und zwar in ihrer Vielgestaltigkeit: Von der freien Szene bis zur Stadtbibliothek, von interkulturellen Angeboten bis zum Heimatmuseum, von der Skulptur bis zum Baudenkmal. Sie ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge, aber Kultur in der Stadt ist viel mehr als Kultur von der Stadt. Der Deutsche Städtetag tritt für den Erhalt und die Weiterentwicklung dieser besonderen Kulturlandschaften ein.

  • Migration und Integration

    Weltweit sind seit einigen Jahren immer mehr Menschen auf der Flucht oder wandern aus ihrer Heimat in andere Länder aus. Menschen aus aller Welt kommen auch in deutsche Städte, um hier zu studieren oder zu arbeiten. Andere suchen Zuflucht vor Krieg und Verfolgung. Vor Ort in den Städten werden die, die bleiben dürfen, Teil unserer Gesellschaft. Die Städte erleichtern diesen Menschen das Ankommen. Und sie begleiten ihre Integration. Das ist eine Herausforderung. Doch die Städte zeigen, dass sie Integration können.

  • Sinnbilder PC-Tastatur, Teamwork, Computer-Maus

    Personal im öffentlichen Dienst

    Die Städte brauchen gut ausgebildetes Personal. Nur dann können die Stadtverwaltungen effizient arbeiten und ihre Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger verlässlich bereitstellen. Die Kommunen stellen deshalb nicht nur Fachkräfte ein, sondern bilden sie in vielen Bereichen selbst aus. Seit einigen Jahren ist der Fachkräftemangel auch für die Städte ein drängendes Thema. Sie werben deshalb um Nachwuchskräfte – attraktive Tätigkeiten im öffentlichen Dienst gibt es genug.

  • Pflegepersonal in einem Krankenhaus

    Pflege und Gesundheit

    Der Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger ist in unserer Gesellschaft ein zentrales Gut. Er gehört zum Gemeinwohl, dem die Städte verpflichtet sind. Dabei bilden die Gesundheitsämter den Kern des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Städte finanzieren und betreiben aber auch weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens, wie beispielsweise kommunale Krankenhäuser.

  • Recht und Verwaltung

    Artikel 28, Absatz 2 des Grundgesetzes garantiert die kommunale Selbstverwaltung: Städte und Gemeinden dürfen alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung regeln. Die Städte erfüllen auf dieser Basis viele Aufgaben. Eine ihrer Kernaufgaben ist, das gesellschaftliche Miteinander und ein friedliches Zusammenleben zu fördern. Dazu gehört auch, in den Städten gemeinsam mit der Polizei zu gewährleisten, dass sich die Menschen sicher fühlen.

  • Stadtentwicklung und Stadtplanung

    Stadtentwicklung und Stadtplanung verlangen heute nach gemeinschaftlichen Prozessen: Im Austausch zwischen kommunaler Politik und Verwaltung mit Bürgerinnen und Bürgern werden Leitbilder und Szenarien entwickelt sowie Konzepte ausgearbeitet. Das ist anspruchsvoll, denn hier spielen viele Faktoren eine Rolle. Aktuell zählen dazu beispielsweise die Folgen von Klimawandel, Digitalisierung, Zuwanderung und der Energiewende.

  • Umweltschutz

    Bessere Luft, mehr Naturräume, hohe Gewässerqualität – der kommunale Umweltschutz trägt zu einer höheren Lebensqualität in den Städten bei. Die Städte wollen aber noch mehr erreichen. Sie bauen den innerstädtischen Verkehr um für weniger Lärm, Staus und Abgase in den Städten. Sie bauen klimaneutrale Gebäude, sie produzieren klimaschonende Energie. Und sie wollen die biologische Vielfalt erhalten.

  • Haltestelle mit anfahrender Straßenbahn in Freiburg im Breisgau

    Verkehrswende und Mobilität

    Staus, Lärm, Abgase – hinzu kommt der Klimawandel: Wir müssen in der Verkehrspolitik in Deutschland umsteuern, damit mehr Menschen umweltverträglich unterwegs sind. Die Städte setzen auf einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr mit modernen Bussen und Bahnen. Und sie schaffen mehr Platz für Fahrräder und Fußgänger. Denn der Verkehrsmix im urbanen Raum wächst. Um die Verkehrswende zu realisieren, brauchen die Städte mehr Investitionskraft und Handlungsspielräume.

  • Bankenviertel von Frankfurt am Main

    Wirtschaft und Wirtschaftsförderung

    Städte sind wirtschaftliche Akteure. Ihre kommunalen Unternehmen erbringen Leistungen der Daseinsvorsorge für die Menschen: Sie versorgen die Haushalte mit Wasser und Energie, entsorgen den Abfall und bieten öffentlichen Nahverkehr an. Städte schaffen damit auch Raum, in dem sich private Unternehmerinnen und Unternehmer wirtschaftlich entwickeln können. Die Wirtschaftsförderung der Städte gestaltet möglichst gute Bedingungen, um die Wirtschaftskraft vor Ort zu stärken.

  • Wohnen und Bauen

    Der Mangel an – vor allem bezahlbarem – Wohnraum ist und bleibt in vielen Städten eine zentrale Herausforderung. Darüber hinaus müssen die Städte geflüchtete Menschen mit angemessenem Wohnraum versorgen. Der Neubau wird ausgebremst durch massiv steigende Baukosten, erheblichen Flächenmangel, erhöhte Zinsen und Unsicherheiten bei der Förderung. Nachverdichtung und Aufstockung stoßen vielfach auf Akzeptanzprobleme. Auch komplexe Regeln im Bau- und Planungsrecht erschweren die Wohnraumschaffung.

  • Fahne der Ukraine, die vor einem modernen Gebäude hochgehalten wird.

    Ukraine

    Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine hat die Welt erschüttert. Die Städte in Deutschland stehen fest an der Seite der ukrainischen Kommunen. Der Schutz der Menschen und das Eindämmen der humanitären Katastrophe stehen an oberster Stelle ihrer Bemühungen. Gleichzeitig engagieren sich die Städte mit ihren Städte- und Projektpartnerschaften für den Wiederaufbau der Ukraine. Städtediplomatie unterstützt den Weg zum Frieden.