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25.04.2013

Hauptversammlung in Frankfurt am Main

Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly zum neuen Präsidenten des Deutschen Städtetages gewählt

Der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly ist zum neuen Präsidenten des Deutschen Städtetages gewählt worden. Am Schlusstag der 37. Hauptversammlung in Frankfurt am Main wählten die Delegierten den SPD-Politiker für zwei Jahre ins höchste Amt des größten kommunalen Spitzenverbandes. Er folgt auf Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, der nicht mehr kandidierte, nachdem er seit 2005 insgesamt 6 Jahre das Präsidentenamt innehatte. Dr. Ulrich Maly ist seit dem Jahr 2002 Oberbürgermeister von Nürnberg. Er gehört dem Präsidium des Deutschen Städtetages seit 2005 an und war seit dem Jahr 2009 einer der stellvertretenden Präsidenten des Deutschen Städtetages.

Zur Vizepräsidentin wählten die Delegierten Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein. Die Christdemokratin steht seit 2002 an der Stadtspitze und gehört dem Präsidium des Deutschen Städtetages seit 2005 an.

Damit wurde ein personeller Umbruch an der ehrenamtlichen Städtetagsspitze vollzogen. Christian Ude und Petra Roth prägten seit Ende der 90er Jahre die Politik des größten kommunalen Spitzenverbandes wesentlich. Seit dem Jahr 2003 wechselten sich die langjährige Frankfurter Oberbürgermeisterin und der Münchner Oberbürgermeister im Amt des Städtetagspräsidenten ab und fungierten danach jeweils als Vizepräsidentin bzw. Vizepräsident.

Als Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter des Präsidenten wählten die Delegierten Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, Heilbronn, Oberbürgermeister Burkhard Jung, Leipzig, Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Regensburg, Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, Mülheim an der Ruhr, Oberbürgermeisterin Helma Orosz, Dresden, sowie Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon, Freiburg im Breisgau. Neu in diesem Amt sind Oberbürgermeisterin Helma Orosz, Oberbürgermeister Burkhard Jung sowie Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon, die bereits seit mehreren Jahren dem Präsidium des Deutschen Städtetages angehören.

Nach dem Ausscheiden von Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, Heilbronn, sowie Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Regensburg, aus dem kommunalen Amt zum 30. April 2014 werden Oberbürgermeisterin Barbara Bosch, Reutlingen, sowie Oberbürgermeister Peter Jung, Wuppertal, in das Amt einer Stellvertreterin und eines Stellvertreters des Präsidenten aufrücken.

Einstimmig wählten die Delegierten die langjährige Oberbürgermeisterin der gastgebenden Stadt Frankfurt am Main, Petra Roth, zum Ehrenmitglied des Deutschen Städtetages. Roth, die im vorigen Jahr aus dem Amt der Oberbürgermeisterin und Vizepräsidentin ausschied, war die erste Frau, die den Spitzenverband der deutschen Städte mehrere Jahre lang führte. Petra Roth wurde 1995 zur Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main gewählt und war seit 1997 insgesamt sieben Jahre Präsidentin des Deutschen Städtetages – davon ein Jahr amtierende Präsidentin – sowie acht Jahre lang Vizepräsidentin. Dem Präsidium gehörte sie seit 1995 an.

Der scheidende Präsident des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister Christian Ude, würdigte die große Leistung von Petra Roth für die deutschen Städte: "Der Deutsche Städtetag hat Petra Roth viel zu verdanken. Sie war ein Glücksfall für die deutschen Kommunen und hat zentrale Anliegen der Städte – etwa beim Kampf um die Gewerbesteuer – durchgesetzt. Petra Roth hat unerschrocken und über Parteigrenzen hinweg für fortschrittliche Inhalte und die Interessen der Städte und ihrer Bürgerschaft gekämpft. Es ging um bessere Kommunalfinanzen, aber auch um Bildungschancen schon in früher Kindheit, um das friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedenster Herkunft, um die Bekämpfung des Klimawandels, um die Verteidigung der kommunalen Daseinsvorsorge oder um die Erweiterung demokratischer Mitwirkungsrechte, die nirgendwo auf solch großes Interesse und so unmittelbare Betroffenheit gestützt werden können wie in der Kommunalpolitik. Damit ist der Titel 'Jeanne d'Arc der deutschen Städte' mehr als gerechtfertigt."

Als Petra Roth ihr Amt im vergangenen Jahr abgab, war sie zudem auch die dienstälteste Oberbürgermeisterin einer deutschen Großstadt. Besonders, so Ude, bleibe ihm ihr ganz besonderer Stil in Erinnerung. Ihr charmantes und gewinnendes Auftreten habe nicht nur die Stadt Frankfurt, sondern auch den Deutschen Städtetag geschmückt. "Wir haben uns in den vielen Jahren der wechselnden Präsidentschaft als Tandemfahrer verstanden, bei denen keine große Rolle spielt, wer vorne lenkt – Hauptsache, beide strampeln kräftig und es geht in die richtige Richtung", so Ude abschließend.

Schwerpunkte

  • Aufnahme von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr
  • Kommunale Finanzlage und föderale Finanzbeziehungen Mehr
  • Verkehrsinfrastruktur Mehr

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