Krieg in der Ukraine
09.03.2022

Unterstützung und Beratung zu Hilfslieferungen und Vernetzungsmöglichkeiten

Informationen über Unterstützung und Beratung zu Hilfstransporten und -aktivitäten, konkrete Bedarfe der ukrainischen Kommunen und Ansprechpartner

In den vergangenen Tagen haben sich in den Städten unzählige Hilfsinitiativen zusammengefunden, um die Menschen in der Ukraine und in den Nachbarländern mit Sachspenden und Hilfsgütern zu unterstützen. Hierzu möchten wir Ihnen folgende Informationen mitteilen:

Aus der Ukraine eingehende Hilfeersuche werden über das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GLMZ) gesteuert (angesiedelt beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)). Das Bundesinnenministerium bittet die Kommunen, sich in Hinblick auf Hilfstransporte an ihre Landesministerien (Innenministerien) zu wenden. Im Anhang dürfen wir Ihnen das Schreiben des ukrainischen Städteverbands zur Kenntnis bringen, in dem konkrete Bedarfe der ukrainischen Kommunen benannt werden.

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) bietet eine Informationsseite zu Fragestellungen rund um das Thema deutsch-ukrainische Partnerschaften sowie Hilfsgüter-transporte: Sonderseite zur aktuellen Situation in der Ukraine - SKEW (engagement-global.de). Dort steht Ihnen auch ein Ansprechpartner zur Beratung zur Verfügung (+49 228 20 717-2670; E-Mail: ukraine-skew@engagement-global.de).

Zusätzlich bietet das Ukraineprogramm der GIZ "U-LEAD with Europe: Ukraine – Local Empowerment, Accountability and Development Programm“ seine Unterstützung bezüglich Hilfstransporten und -aktivitäten an. Im anliegenden Schreiben finden Sie Empfehlung für mögliche Aktivitäten sowie eine mit dem ukrainischen Verband abgestimmte Bedarfsliste. Im U-Lead Team steht Ihnen Angeliki Mavridou (angeliki.mavridou@giz.de; +49 175 612 1238) beratend und unterstützend zur Seite.

Parallel dazu arbeitet das Bundesentwicklungsministerium gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt an einer Kanalisierung der Anfragen und der Abstimmung bürokratiearmer und praxisgerechter Verfahrenswege für die Kommunen. Sobald wir weitere Informationen haben, werden wir Sie informieren.