10.09.2012
Städtetag stellt Publikation zur Krisenkommunikation vor
Offen, rasch und glaubwürdig aufklären – Leitfaden "Medienkommunikation in Krisensituationen"
Krisenfälle stellen außergewöhnliche Herausforderungen sowohl für das Krisenmanagement als auch für die Kommunikation der Städte und ihrer Repräsentanten dar. Der Deutsche Städtetag hat deshalb Grundsätze der Krisenkommunikation überprüft und vor dem Hintergrund der raschen Veränderungen in der Medienwelt aktualisiert. Der daraus entstandene Leitfaden liegt jetzt als Broschüre und zum Download im Internet vor.
"Eine möglichst offene Kommunikation, rasche und glaubwürdige Aufklärung sind in der Krise geboten. Wer sich wegduckt oder laviert, hat schnell verloren. Und wer glaubt, ausschließlich mit Fakten überzeugen zu können, wird feststellen, dass gefühlte Wahrnehmungen der Menschen in Krisen eine Rolle spielen und ernst zu nehmen sind." Das schreiben der Präsident des Deutschen Städtetages, der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude sowie der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dr. Stephan Articus in einem gemeinsamen Vorwort der Broschüre "Medienkommunikation in Krisensituationen. Handlungsfähig bleiben im Chaos – ein Leitfaden".
Der Einfluss der so genannten sozialen Netzwerke (Social Media) auf das Kommunikationsgeschehen wurde ebenso berücksichtigt wie der Umgang mit Emotionen, die Krisen je nach Ereignis bei Betroffenen und Beobachtern freisetzen.
Die Broschüre kann in den Kommunen als Erstinformation der Krisenstäbe dienen und vor allem als Hilfe für die Kommunikation durch die Pressestellen der Städte und die Spitzen der Verwaltung genutzt werden. Sie erscheint als Band 96 der Beiträge des Deutschen Städtetages zur Stadtpolitik, ISBN: 978-3-88082-250-4, und hat 24 Seiten.
Die Broschüre steht kostenfrei zum Download zur Verfügung. Gedruckte Exemplare können hier ebenfalls bestellt werden.
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