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09.12.2019

Forum deutscher Wirtschaftsförderer 2019 - Ziemlich beste Freunde: Wirtschaftsförderung und lokale Entwicklung

Über 320 Wirtschaftsförderer diskutierten am 21. und 22. November 2019 im dbb-Forum in Berlin über aktuelle Themen und Trends der Wirtschaftsförderung.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie nachhaltige Zukunftsprojekte gemeinsam von der lokalen Entwicklung und der Wirtschaftsförderung geplant und umgesetzt werden können. Die Wirtschaftsförderer haben den Mehrwert einer Zusammenarbeit vor Ort erkannt, damit aus den aktuellen Herausforderungen wie Flächensicherung, bauliche Maßnahmen, die Verkehrsplanung, Förderprogrammatiken, Klimawandel, Digitalisierung oder Demografie Perspektiven für die Kommune werden. Das vielfältige Themenspektrum der diesjährigen Veranstaltung zielte in den Beiträgen und Diskussionen auf die Fragen, Strukturen, Akteure und Beispiele, die es braucht, damit Wirtschaftsförderung und lokale Entwicklung ziemlich beste Freunde werden, sind oder bleiben können.

In seinem Vortrag "Tendenzen der Stadtentwicklung in Europa" lieferte Prof. Dr. Klaus Kunzmann zehn konkrete Handlungsfelder der lokalen Entwicklung, bei denen sich aus der Zusammenarbeit von Stadtentwicklern und Wirtschaftsförderer konkrete nachhaltige Zukunftsperspektiven für die Kommunen ergeben können.

Welche Möglichkeiten sich für Kommunen durch die Ausrichtung auf nachhaltiges Wirtschaften bieten, stellte Prof. Dr. Peter Heck den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor. Besondere Vorteile sieht er durch den Einsatz eines Nachhaltigkeitsmanagements, das Kommunen beim Aufsetzen von nachhaltigen Wertschöpfungsstrategien unterstützt.

Mit seinem Vortrag "Stress and the City!?" verdeutlichte Dr. Mazda Adli die Bedeutung von ausreichenden Grünflächen und Erholungsräumen für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen im urbanen Raum.

Dass der Onlinehandel bereits heute stark den stationären Einzelhandel und damit das Stadtbild beeinflusst, zeigen aktuelle Zahlen und ein Blick in viele Innenstädte mit ihren Leerständen. Doch aus der Sicht von Michael Reink, Deutscher Handelsverband, bietet gerade die Digitalisierung dem stationären Einzelhandel vielfältige Möglichkeiten, um den Kunden eine neues Einkaufserlebnis im Laden zu bieten. Anregungen und praktische Beispiele präsentierte er in seinem Vortrag "Handel der Zukunft".

In seinem Beitrag "Smart City & Region Ökosystem" stellte Jens Mühler von der Bitkom heraus, warum die Integration lokaler Wirtschaft und Wirtschaftsförderung in den Smart City Prozess Schlüsselfaktoren für den Erfolg darstellen. Besonders die kommunale Wirtschaftsförderung agiert hierbei als Treiber der digitalen Entwicklung und ist damit aus seiner Sicht der Keyplayer des digitalen Ökosystems vor Ort.

Zudem boten die Workshops Einblicke in die Praxis der Städte, Gemeinden und Kreisen zu den Themen Digitalisierung und IT-Sicherheit, Fachkräftegewinnung, Quartiersmanagement, nachhaltige Gewerbegebiete und interkommunale Kooperationen.

Erstmalig wurde in diesem Jahr zum Abschluss der Veranstaltung der Award für innovative Wirtschaftsförderungen vergeben. In der Kategorie Städte über 100.000 Einwohner wurde Dortmund mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Der zweite Platz ging an Karlsruhe, gefolgt von Düsseldorf auf dem dritten Platz.

 

Programmflyer der Konferenz 
(PDF-Datei) Download (1 MB)

Vorträge und Präsentationen aus dem Hauptprogramm

Tendenzen der Stadtentwicklung in Europa: Hinweise für die Wirtschaftsförderung in Deutschland 
Prof. Dr. Klaus R. Kunzmann, Jean Monet Professor emeritus für Raumplanung in Europa (TU Dortmund), HonDLitt (Newcastle), Hon MRTPI (London), Potsdam Download (3 MB)

Kommunales nachhaltiges Wirtschaften 
Prof. Dr. Peter Heck, Direktor des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) am Umwelt-Campus Birkenfeld, Trier Download (20 MB)

Handel der Zukunft 
Michael Reink, Bereichsleiter Standort- und Verkehrspolitik des Handelsverband Deutschland und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied von urbanicom, Berlin Download (3 MB)

Smart City/Smart Region Ökosysteme - Integration lokaler Wirtschaft und Wirtschaftsförderung als Schlüsselfaktor zum Erfolg 
Jens Mühlner, Vorsitzender Bitkom AK Smart City/Smart Region, T-Systems International GmbH, Bremen Download (12 MB)

Vorträge und Präsentationen aus den Workshops

Workshop 1: Digitalisierung und IT-Sicherheit: den Mittelstand unterstützen, Gründer vernetzen

Den Mittelstand bei der digitalen Transformation begleiten - die Initiative Digital 
Dr. Alexander Bode, Frankfurt am Main Download (2 MB)

Regionenübergreifende Gründungsunterstützung im Beriech IT-Sicherheit 
Christian Zelsen, Bochum Download (2 MB)

Workshop 2: Next Generation - Fachkräfte von Morgen

Sachunterricht mit LEGO® Education, WeDo 2.0 
Anne Muldbücker, Rheine Download (1 MB)

Standortbindung von Studierenden 
Harald Pfeiffer, Mannheim Download (1 MB)

Workshop 3: Neue Wege zur Fachkräftegewinnung

"Das kommt aus Bielefeld" - eine Standortkampagne für den Wirtschaftsstandort 
Brigitte Meier, Bielefeld Download (5 MB)

Gesundheitscampus Merzig 
Bürgermeister Marcus Hoffeld, Kreisstadt Merzig Download (2 MB)

Workshop 4: Wirschaftsförderung und Quartiersmanagement

Kooperation in Leverkusen-Opladen 
Rainer Bertelsmeier, Leverkusen Download (4 MB)

Förderung lokaler Ökonomie in hannoverschen Stadtteilen und Kiezen 
Markus Berg, Hannover Download (2 MB)

Workshop 5: Nachhaltige Gewerbegebiete

"KlimaList": Aufbau und Controlling eines Klimaschutz-Managements in einem innerstädtischen Gewerbegebiet 
Dr. Doris Wagner, Hannover Download (2 MB)

"Runder Tisch nachhaltige Wirtschaftspolitik" 
Andreas Lanio, Rottenburg Download (722 kB)

Workshop 6: Kirchturm war gestern: Kooperation als Erfolgsfaktor für die Zukunft

IT-Stadt Koblenz 
Thomas Hammann, Koblenz Download (801 kB)

Durch interkommunale Zusammenarbeit einen Wirtschaftsraum bilden: das Beispiel der Städte Ulm und Neu-Ulm 
Markus Mendler, Ulm Download (2 MB)

Schwerpunkte

  • Verkehr, nachhaltige Mobilität und Luftreinhaltung Mehr
  • Wohnungsmangel und Wohnungsbau Mehr
  • Kommunale Finanzlage und Grundsteuer Mehr
  • Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr

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