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20.09.2019

Stadtteilzentren: Wichtige Stützen von Willkommenskultur und Integration

Berlin

Mit der Entwicklung von Strukturen der Willkommenskultur setzen die Stadtteilzentren im Bereich der Nachbarschaftsarbeit erfolgreich Projekte zur Integration um. Sie setzen dabei auf Dialog und Hilfestellung.

Stadtteilzentren haben sich in Berlin als gesamtstädtische Infrastruktur zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements etabliert und bewährt. Eine wichtige Zielstellung der Stadtteilzentren ist es, Angebote für alle Gruppen der Bevölkerung bereit zu halten und auf die Begegnung verschiedener kultureller Gruppen auszurichten, um Integration und gegenseitige nachbarschaftliche Hilfe zu ermöglichen. Sie sind als Einrichtungen der Nachbarschaftsarbeit und Selbsthilfe im besonderen Maße geeignet, die Koordination und Organisation im Bereich der Entwicklung und Verstetigung von Strukturen der Willkommenskultur zu übernehmen und haben sich als Ansprechpartner etabliert. Daneben bieten die Stadtteilzentren vielfältige Beratungs-, Hilfs- und Kursangebote für Flüchtlinge an.

Stadtteilzentren engagieren sich in der Nachbarschaftsarbeit und schaffen mit ihrer generations-übergreifenden und integrativen Arbeit die Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe und Mitgestaltung aller Berlinerinnen und Berliner. Sie sind leicht erreichbar und stehen allen Altersgruppen und Nationalitäten offen. Die Angebote reichen von sozialer Beratung, Lehr- und Kursprogrammen über kreative Gestaltung, Selbsthilfegruppen bis zur aktiven Gestaltung der gemeinsamen Lebenswelt. Die dazugehörigen Selbsthilfe-Kontakt- und Beratungsstellen vervollständigen das Angebot der Stadtteilzentren.

Für die zusätzliche Herausforderung, Flüchtlinge in Nachbarschaften zu integrieren und fremden-feindlichen Aktionen entgegen zu wirken, stehen die Stadtteilzentren mit ihren sozialkulturellen und demokratiefördernden Ansätzen zur Verfügung. Sie leisten einen Beitrag dazu, dass ein authentischer Dialog zwischen Berlinerinnen und Berliner entsteht, dass Menschen vernetzt werden und gemeinsam ihren Sozialraum gestalten.

Weitere Informationen zu den Berlinern Stadtteilzentren


Lebendige Nachbarschaft – LeNa

Mit derzeit 15 Projekten der Lebendigen Nachbarschaft (LeNa) soll dazu beigetragen werden, dass geflüchtete Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund und am Engagement interessierte Menschen durch Partizipation und Teilhabe in Nachbarschaften integriert werden.

Hierbei sollen Stadtteilzentren und gesamtstädtische Projekte aus dem Infrastrukturförderprogramm Stadtteilzentren unter anderen neue beziehungsweise bestehende Netzwerke knüpfen. Dies können neue Partner, wie zum Beispiel Migrantenorganisationen, Willkommens-Initiativen, Wohnungsbaugesellschaften und/oder weitere kulturelle, ethnische, themenspezifische oder konfessionelle Gruppierungen/Gemeinschaften umfassen. Weitere Aufgabe ist die Verstärkung des aktivierenden Engagements von Nachbarn, Flüchtlingen und/oder Ehrenamtlichen und die Förderung von Synergien mit weiteren bereits bestehenden privat und/oder öffentlich finanzierten Projekten.

Folgende Schwerpunkte setzen die Projekte der Lebendigen Nachbarschaft:

  • Erweiterung bestehender Netzwerke
  • Verstärkung aktivierenden Engagements
  • Förderung von Synergien

 

Schwerpunkte

  • Verkehr, nachhaltige Mobilität und Luftreinhaltung Mehr
  • Wohnungsmangel und Wohnungsbau Mehr
  • Kommunale Finanzlage und Grundsteuer Mehr
  • Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr

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