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06.08.2019

Vernetzung und Förderung von Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe

Kiel

Die steigende Zahl von Geflüchteten seit dem Jahr 2014 nach Kiel hat viele Menschen bewegt, ihre Hilfe und Unterstützung anzubieten. Seitdem ergreift die Stadtverwaltung unterschiedliche Maßnahmen, um die unterschiedlichen Angebote und die Menschen, die dahinter stehen, zu vernetzen und ihnen eine Unterstützung von Seiten der Landeshauptstadt Kiel anzubieten.

Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger der Stadt für Geflüchtete wächst seit Jahren. Neue Initiativen gründeten sich dort, wo neue Unterkünfte entstanden, um die Geflüchteten willkommen zu heißen und ihnen das Einleben hier in Kiel zu erleichtern. Ehrenamtliche halfen bei der Orientierung vor Ort, bei Behördengängen, bei der Ausstattung mit Kleidung oder beim Erlernen der deutschen Sprache. Es wurden Fahrradwerkstätten eingerichtet, Spielnachmittage für Kinder angeboten oder Familienpatenschaften übernommen – um nur einige Initiativen zu nennen.

Um die zahlreichen, unterschiedlichen Angebote und die Menschen, die dahinter stehen, zu vernetzen und ihnen eine Unterstützung von Seiten der Landeshauptstadt Kiel anzubieten, arbeiteten verschiedene Ämter der Stadt eng mit dem nettekieler Ehrenamtsbüro zusammen. Bereits im November 2014 luden sie gemeinsam zu einem ersten Treffen ein. Dieser Einladung folgten viele Initiativen und einzelne Engagierte in der Flüchtlingshilfe, aber auch unterschiedliche Einrichtungen, die eng mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten.

Die Ehrenamtlichen begrüßten die Möglichkeit zum Kennenlernen und zum gegenseitigen Austausch. Bei den Treffen wurden Strukturen für die weitere Zusammenarbeit verabredet. Das Konzept der Vernetzungstreffen, die bis heute vierteljährlich stattfinden, hielt die Stadt bis Anfang 2018 bei. Anschließend änderte sie das Verfahren, da immer mehr Hauptamtliche in der Flüchtlingshilfe an den Treffen teilnahmen und die Zahl der Ehrenamtlichen abnahm. Heute treffen sich ausschließlich ehrenamtlich Engagierte zu einem offenen Austausch an wechselnden Orten, dort wo Flüchtlingshilfe aktiv ausgeübt wird. Die Treffen haben erneut regen Zulauf.

Neben den genannten Austauschtreffen erhalten die Ehrenamtlichen über einen E-Mail-Verteiler im Referat für Migration der Landeshauptstadt Kiel wichtige Informationen, Veranstaltungshinweise, Fortbildungsangebote.

Um das Engagement der Ehrenamtlichen zu fördern und zu würdigen, stellt die Landeshauptstadt Kiel seit dem Jahr 2015 finanzielle Mittel bereit. Seit 2017 sind diese Mittel ein Bestandteil des Fonds "Zusammenhalt stärken – Teilhabe sichern".

Dank der Fördermittel konnten viele Aktivitäten und Ideen der Ehrenamtlichen in Kiel umgesetzt werden, beispielsweise Fortbildungen und Schulungen von Ehrenamtlichen, ehrenamtliche Sprach- und Konversationskurse, Begegnungsfeste und verschiedene Unternehmungen. Der Fonds unterstützt und vereinfacht die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit und macht viele Aktionen oft erst möglich. Gleichzeitig wird er als Signal für die Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit durch die Landeshauptstadt Kiel verstanden.

Die Vernetzung und Förderung von Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe wird seit Beginn des Jahres 2017 von der "Beratungsstelle für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe" organisiert, die vom Land Schleswig-Holstein gefördert wird. Sie ist angesiedelt im Amt für Soziale Dienste der Landeshauptstadt Kiel/Referat für Migration, im nettekieler Ehrenamtsbüro und bei der ZBBS e. V. - Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten in Schleswig-Holstein e. V.

 

Schwerpunkte

  • Verkehr, nachhaltige Mobilität und Luftreinhaltung Mehr
  • Wohnungsmangel und Wohnungsbau Mehr
  • Kommunale Finanzlage und Grundsteuer Mehr
  • Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr

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