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29.07.2019

"Selbstcheck Integration": Spielerisch die Qualität von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe verbessern

Dresden

Praxisbeispiele Integration - Dresden - Selbstcheck Integration

Ein Set von Fragekärtchen, der "Selbstcheck Integration", unterstützt Fachleute in Jugendhäusern und Familientreffs aber auch Streetworker, ihre Angebote noch besser auf die Bedürfnisse von Zugewanderten auszurichten. Anhand zahlreicher Fragen können sie sich in ihrer Arbeit mit der Zielgruppe überprüfen und reflektieren: Was müssen wir tun, damit wir Migrantinnen und Migranten noch besser erreichen?

Der Selbstcheck Integration umfasst 80 Karten und behandelt acht Themen, darunter Teilhabe, Angebote und Zugänge sowie Sprache, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit. Die auf den Karten notierten Fragen sind eine spielerische Anregung für die Fachkräfte, um mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, über Haltungen nachzudenken, Strukturen zu analysieren und die Erkenntnisse in die Tat umzusetzen.

Auf diese Weise soll der Zugang geflüchteter Kinder, Jugendlicher und Familien zu den Angeboten im Stadtteil verbessert werden. Übergeordnetes Ziel ist es, jungen Geflüchteten und deren Familien gesellschaftliche, soziale und politische Teilhabe zu ermöglichen: Barrieren zu senken, ungehinderte Teilnahme zu fördern, ein vielseitiges Gestalten von Nachbarschaften zu ermöglichen, wie auch Möglichkeiten zu schaffen, daraus Nutzen ziehen zu können.

Über zweihundert Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendhilfe haben die erste Auflage der kleinen bunten Kisten mit den Karten erhalten. Anderen Einrichtungen wie Schulen und Kitas, aber auch Vereinen und Firmen kann das Set ebenfalls helfen.

Die Fragekärtchen entstanden in Zusammenarbeit von Jugendamt, Sozialamt und Büro der Integrations- und Ausländerbeauftragten sowie freien Trägern der Jugendhilfe. Unterstützt wurde das Projekt durch das Bundesprogramm "Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge" der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Seit 2016 unterstützt das Bundesprogramm "Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge" die Arbeit das Jugendamtes bei der Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung der unbegleiteten ausländischen Minderjährigen (uaM) in Dresden. Im Juli 2017 haben sich das Jugendamt, Sozialamt und die Integrations- und Ausländerbeauftragte zu einem Bündnis für junge Flüchtlinge zusammengeschlossen.

Mit Unterstützung des Bundesprogrammes wurde durch die Entwicklung eines "Selbstcheck Integration" mit den Fachberatungen und Koordinatoren des Jugendamtes ein Reflexionsprozess zur interkulturellen Öffnung angestoßen.

Der "Selbstcheck Integration" stellt kein abgeschlossenes Instrument dar, sondern eine erste Unterstützung über Haltungen nachzudenken und Strukturen zu analysieren. Seine Anwendung schafft Räume für Reflexionen, aus denen neue Handlungsschritte formuliert und umgesetzt werden können. Gesammelte Erfahrungen fließen in die nächste Reflexion mit ein und schaffen aufeinander aufbauende Lernerfahrungen.
 

Bild: © Landeshauptstadt Dresden

Schwerpunkte

  • Verkehr, nachhaltige Mobilität und Luftreinhaltung Mehr
  • Wohnungsmangel und Wohnungsbau Mehr
  • Kommunale Finanzlage und Grundsteuer Mehr
  • Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr

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