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08.11.2016

Integrationsprojekte der Museen der Stadt Dresden

Dresden

Dresden ist berühmt für seine Kunst- und Kulturschätze – was liegt da näher als dieses Potenzial zu nutzen, um Geflüchteten das Ankommen in einer für sie fremden Umgebung leichter zu machen. Die Museen der Stadt Dresden geben Geflüchteten in vier Projekten die Möglichkeit sich selbst auszudrücken und ihre Erfahrungen künstlerisch zu verarbeiten, aber auch die Kultur ihrer neuen Umgebung kennenzulernen. Es geht immer auch darum, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und Sprachbarrieren zu überwinden.

Willkommenstage für Flüchtlinge im ERLEBNISLAND MATHEMATIK

An verschiedenen Terminen wurden Flüchtlinge eingeladen, die Ausstellung in den Technischen Sammlungen näher kennenzulernen. Das Angebot wurde gezielt mit dem Deutschen Roten Kreuz ausgearbeitet und abgestimmt, unterstützt wurde die Aktion durch den Verein zur Förderung des ERLEBNISLAND MATHEMATIK Dresden e. V.

Mit den Worten von Roland Schwarz, Direktor der Technischen Sammlungen Dresden: "Dass unsere Gesellschaft von Zuwanderung, Internationalität und Pluralität geprägt ist, zeigt sich auch in den Technischen Sammlungen Dresden. Wir möchten, dass die, die zu uns kommen, am gemeinsamen kulturellen Erbe teilhaben. Aus diesem Grund ist der Eintritt für Flüchtlinge und ihre Helfer in unser Museum frei."

Für Prof. Dr. Volker Nollau, Direktor des Erlebnislandes Mathematik, bedeuten "diese Angebote, die Menschen in Dresden willkommen zu heißen. Gerade Mathematik als Universalsprache fördert die Verbindungen zwischen den Menschen und die Offenheit für die gemeinsame Wissenschaftskultur. Besonders Kindern und Familien möchten wir ein schönes Erlebnis in unserer Ausstellung bieten."

Der Verein zur Förderung des ERLEBNISLAND MATHEMATIK Dresden e. V. unterstützte die Willkommenstage für Kinder, Familien und Erwachsene.

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Nahnu
Erste Ausstellung mit Kunstwerken von Flüchtlingen und Migranten in Sachsen

6.2. Dresden Museumstag
© Stadt Dresden
Gezeigt wurden Arbeiten von Kunstschaffenden, die als Asylsuchende oder als Migranten in Sachsen leben. Das Spektrum reichte von Malerei, Grafik, Fotografie bis traditioneller Handwerkskunst. Die Ausstellung gewährte Einblicke in die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche in den Heimatländern und in das neue Leben in Deutschland.

Durch das Ausstellungsprojekt sind ein Netzwerk geflüchteter Künstler und wertvolle Kontakte zu heimischen Kunstschaffenden entstanden. Über die Ausstellung hinaus möchten einige davon weitere kreative Ideen und Projekte entwickeln.

Damit konnte der arabischen Bedeutung des Wortes "Nahnu", auf Deutsch "WIR", auch praktische und lebendige Gestalt in Form einer interkulturellen Vergemeinschaftung gegeben werden.

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Willkommen im Museum – Donnerstag ist Museumstag

Kooperation der Museen der Stadt Dresden, Stiftung Deutsches Hygienemuseum und Verkehrsmuseum Dresden

Viele Familien aus Erstaufnahmeeinrichtungen verfügen noch über keinen Aufenthaltsstatus und können deshalb keine Angebote von Initiativen und Institutionen in Dresden in Anspruch nehmen.

Die Kooperation ist dazu gedacht, diesen Familien und insbesondere den Kindern eine Auszeit vom Flüchtlings-Alltag anzubieten. Durch kleine Programme im kulturellen Herzen der Stadt wollen wir dazu beitragen, Menschen mit einem unsicheren Aufenthaltsstatus über alle Sprachbarrieren hinweg kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.

Per Tandem durchs Museum: Jugendliche mit und ohne Migrationserfahrung setzen sich gemeinsam mit der ständigen Ausstellung im Stadtmuseum auseinander.

Mit dem Projekt sollen aktuelle Veränderungen in Dresden ins Stadtmuseum gebracht werden - sowohl die Perspektive junger Dresdner als auch die von Geflüchteten.

Entlang folgender programmatischer Fragestellungen können die Teilnehmer interkulturelle Bezüge herstellen: Was ist Heimat? Was sind wichtige Erinnerungen für mich? Welche einschneidenden Ereignisse gab es in meiner Familiengeschichte? Haben oder hatten diese Einfluss auf mein Leben?

Assoziationen und Gedanken, die während der Treffen entstehen, werden auf unterschiedliche Arten festgehalten. Zum Schluss werden die Ergebnisse in Kurzführungen und in einer Broschüre zusammengefasst.

Bilder der Migration

Migrationserfahrung als Gegenstand von Kunstbetrachtung und künstlerischem Arbeiten – Ein Kooperationsprojekt der Städtischen Galerie Dresden mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und dem Bündnis Buntes Radebeul anlässlich der Sonderausstellung "Ralf Kerbach. Weltinnenraum. Malerei", 7. Februar ‒ 10. Mai 2015.

Das Projekt richtete sich an Asylbewerber/innen aus Radebeul. Die Teilnehmer/innen besuchten wiederholt das Museum und setzen sich in Begleitung der Kunstvermittlung mit Werken der städtischen Kunstsammlung und Gemälden von Ralf Kerbach in der Sonderausstellung der Städtischen Galerie auseinander.

Die Auseinandersetzung erfolgte in Deutsch, Englisch, Urdu und Arabisch. Der Fokus richtete sich dabei auf den Aspekt der Migration in den Biografien der Künstler/innen, den politischen Kontexten der Werke und deren symbolischer Kraft. In selbst angefertigten Zeichnungen hatten die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, ihre derzeitige Situation, ihre Sehnsüchte und Hoffnungen für die Zukunft auszudrücken.

Das Projekt mündete in einer achtwöchigen Ausstellung von 18 Zeichnungen im Landhaus. Die Arbeiten wurden mehrsprachig von vermittelnden Texten begleitet, die die Teilnehmer/innen verfasst hatten.

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Schwerpunkte

  • Verkehr, nachhaltige Mobilität und Luftreinhaltung Mehr
  • Wohnungsmangel und Wohnungsbau Mehr
  • Kommunale Finanzlage und Grundsteuer Mehr
  • Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr

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