Die 35. Hauptversammlung des Deutschen Städtetages vom 12. bis 14. Mai 2009 in Bochum stand unter dem Motto Städtisches Handeln in Zeiten der Krise. Mehr als 1000 Delegierte und Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet diskutierten in sechs Fachforen zusammen mit externen Experten darüber, welche Herausforderungen sich den Städten angesichts von Finanz- und Wirtschaftskrise stellen und was sie für städtisches Handeln bedeuten. Die Hauptversammlung tagt alle zwei Jahre.
Die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth wurde am Abschlusstag zur Präsidentin des Deutschen Städtetages gewählt. Turnusmäßig gab Christian Ude, Oberbürgermeister von München, sein Amt ab und wurde neuer Vizepräsident.
Zum Auftakt der Hauptversammlung sprachen der Präsident des Deutschen Städtetages, der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, Hauptgeschäftsführer Dr. Stephan Articus sowie die Oberbürgermeisterin der gastgebenden Stadt Bochum, Dr. Ottilie Scholz.
Hochrangige Gastredner waren Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers. Die verbindliche Zusage der Bundeskanzlerin, dass die Gewerbesteuer trotz der Wirtschaftskrise nicht angetastet werde, fand starken Beifall im Plenum.
Zum Abschluss der Beratungen verabschiedeten die Delegierten das Thesenpapier "Städtisches Handeln in Zeiten der Krise".
Nachstehend finden Sie Pressemitteilungen, die zur Verfügung stehenden Redemanuskripte, die Grundlagenpapiere für die Foren, Fotos von der Hauptversammlung und weitere Hinweise zu Beiträgen zum Thema.