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Hinweise zum kommunalen Energiemanagement

Die Hinweise werden vom Arbeitskreis “Energieeinsparung“ erarbeitet und vom Deutschen Städtetag im Anschluss veröffentlicht. Sie können auch von Städten und Landkreisen sowie anderen Einrichtungen im In-und Ausland genutzt werden, die nicht im Deutschen Städtetag organisiert sind. Die Hinweise werden in allgemein verständlicher und in sich schlüssiger Weise verfasst. Dies kann zwar zu Redundanzen führen, die aber in Kauf genommen werden, um den interessierten Personen die Themen leicht zugänglich zu machen.

Da die Hinweise seit 1996 erarbeitet werden, wurden einige inzwischen aktualisiert bzw. überarbeitet.  Darüber hinaus kommen neue hinzu. Der Leser  muss wissen, dass die Hinweise immer auf der Gesetzesgrundlage, den wirtschaftlichen und politischen Randbedingungen und dem Sachstand von Normen, Richtlinien und Verordnungen des jeweiligen Erscheinungsjahres erarbeitet werden.


Hinweise zum kommunalen Energiemanagement

1. Grundlagen und Organisation des Energiemanagements
Energiemanagement_1.1
1.1 Das Energiemanagement im Rahmen der kommunalen Gebäudewirtschaft (Juni 2010)
(PDF-Datei, 215 KB)

2. Energiecontrolling, Berichtswesen und Öffentlichkeitsarbeit
Energiemanagement_2.1
2.1 Einsparung durch Energieverbrauchscontrolling im kommunalen Gebäudebestand (September 2008)
(PDF-Datei, 100 KB)
Energiemanagement_2.2
2.2 Energieverbrauchsausweise für öffentliche Gebäude (Dezember 2008)
(PDF-Datei, 710 KB)
Energiemanagement_2.3
2.3 Energieberichte für kommunale Liegenschaften (Juli 2002)
(PDF-Datei, 75 KB)

3. Technische Hinweise
Energiemanagement_3.1.pdf
3.1 Energieleitlinien – Planungsanweisungen (Juni 2010)
(PDF-Datei, 235 KB)
Energiemanagement_3.2
3.2 Wärmeeinsparung in kommunalen Liegenschaften
(Oktober 2001)

(PDF-Datei, 130 KB)
Energiemanagement_3.3
3.3 Wärmeerzeuger (Dezember 2004)
(PDF-Datei, 135 KB)
Energiemanagement_3.4
3.4 Energieeffiziente und hygienische Warmwasserbereitung (August 2006)
(PDF-Datei, 75 KB)
Energiemanagement_3.5
3.5 Stromeinsparung in öffentlichen Gebäude (August 2009)
(PDF-Datei, 225 KB)
Energiemanagement_3.6
3.6 Kosteneinsparung bei der Wasserver- und –entsorgung im kommunalen Gebäudebestand
(August 2006)

(PDF-Datei, 125 KB)
Energiemanagement_3.7
3.7 Anwendung Erneuerbarer Energien in der Kommune
(April 2005)

(PDF-Datei, 330 KB)

4. Betriebliche Hinweise
Energiemanagement_4.1
4.1 Energieleitlinien – Betriebsanweisungen (August 2003)
(PDF-Datei, 170 KB)
Energiemanagement_4.2
4.2 Raumtemperaturen und Innenraumbeleuchtung im Gebäudebestand (Juli 2002)
(PDF-Datei, 105 KB)
Energiemanagement_4.3
4.3 Energie- und Wassereinsparung durch Beeinflussung des Nutzerverhaltens (Februar 2009)
(PDF-Datei, 210 KB)

5. Finanzierung und Beschaffung
Energiemanagement_5.1
5.1 Bewertung verschiedener Finanzierungsformen für Energie- und Wassereinsparmaßnahmen (Juni 2010)
(PDF-Datei, 85 KB)
Energiemanagement_5.2
5.2 Energieeinkauf für kommunale Liegenschaften
(November 2006)

(PDF-Datei, 80 KB)
Hinweise_Energiemanagement_5_3_August_2011
5.3 Energiepreisvergleich 2011 (August 2011)
(PDF-Datei, 75 KB)


Zusammenfassung

Das kommunale Energiemanagement bildet einen wesentlichen Teil einer effizienten kommunalen Gebäudewirtschaft, dessen Bedeutung aufgrund der dramatischen Preisentwicklung stetig wächst. Ein verantwortungsvolles Energiemanagement belegt das ernsthafte Bemühen um einen vorbildlichen sparsamen Umgang mit Energie und erbringt einen nachhaltigen Beitrag zum globalen Umweltschutz.

Mit der Herausgabe von Hinweisen zum kommunalen Energiemanagement dokumentiert der Deutsche Städtetag seit 1996 wichtige Inhalte und Verfahrensweisen des Energiemanagements in kurzer und verständlich gefasster Form. Damit sollen den mit dem Energiemanagement befassten Personen Grundlagen sowie konkrete Hilfen und Anregungen für die Organisation, Umsetzung und Optimierung dieser Aufgabe  in die Hand gegeben werden.

Nach wie vor reduzieren die im Energiemanagement tätigen Mitarbeiter den finanziellen Bedarf um ein Vielfaches der jeweiligen  Personalkosten und mindern die Abhängigkeit von Importen, z B. aus den OPEC-Ländern und Russland. Hierbei waren die Städte sehr erfolgreich und werden alle Anstrengungen übernehmen, um den Energiebedarf weiter zu senken.

Wenngleich die Wirtschaftlichkeit durchgeführter Maßnahmen im Vordergrund der Betrachtungen der DST-Hinweise steht, war auch in der Vergangenheit bereits die damit verbundene Verminderung der Luftschadstoffe, insbesondere des klimaschädlichen Kohlendioxides, von großer Bedeutung. Die Diskussion hierüber hat sich seit 2006 weiter verstärkt, indem die Anpassung an den Klimawandel als ständiges Thema die Politik und die Berichterstattung in den Medien weltweit dominiert. Insbesondere seit es immer tiefer in das Bewusstsein der Bevölkerung gelangt, dass eine vernachlässigte CO2-Minderung zu immensen Kosten und furchtbarem Elend in Form von erschreckenden Naturkatastrophen führen kann, sind auch bisher noch abseits stehende Nationen bereit, den Klimawandel als große Herausforderung zu begreifen und zu akzeptieren.

Die Temperaturentwicklung in diesem Jahrhundert wird dazu führen, sich über die Gebäude in Bezug auf den sommerlichen Wärmeschutz mehr Gedanken machen zu müssen. Die Zunahme von heißen Tagen und Tropennächten wird sich für die Gebäudemanager, Energiebeauftragten, Stadtplaner und Architekten zu einem unbedingt zu beachtenden Planungsparameter entwickeln.

Auch die Niederschlagsentwicklung mit ihren ausgeprägten Hochwasserereignissen, die prognostizierte Verlagerung der Hauptniederschläge in das Winterhalbjahr und der Anstieg der Grundwasserstände stellen Probleme dar, die auch die für den Energiebereich Verantwortlichen in ihre Strategien und Umsetzungen einbinden müssen.

Für die Städte, die an Schifffahrtsstraßen gelegen sind wie Rhein, Elbe, Donau etc., kann das Niedrigwasser im Sommer zu einer eingeschränkten Binnenschifffahrt sowie zu weiteren immensen ökonomischen Auswirkungen, wie z.B. der Abschaltung von Kraftwerken, führen. Die gesamte städtebauliche Planung (Flächenmanagement, Stadtbegrünung)  muss sich künftig verstärkt auf den Klimawandel einstellen.

Für die alltäglichen Aufgaben des Energiemanagements scheinen diese längerfristig bedenklichen Folgen nicht für täglich zu treffende Entscheidungen bestimmend zu sein, doch müssen wir früh genug, d.h. heute anfangen, Anpassungsstrategien an den Klimawandel zu erarbeiten. Hiervon werden die DST-Hinweise in Zukunft  betroffen sein.
 



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