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Vorfahrt für Elektromobilität in Deutschland

Gemeinsame Erklärung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU)

Berlin, 2. September 2010
Ohne bedarfsgerechte Infrastrukturen und kundenorientierte Mobilitätskonzepte hat Deutschland keine Chance, zum Leitmarkt für Elektromobilität zu werden. Das erklärten heute der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) anlässlich der Präsentation ihrer gemeinsamen Broschüre „Elektromobilität – Kommunale Unternehmen machen nachhaltig mobil“. Städte und Gemeinden sowie die kommunalen Energieversorger und Verkehrsunternehmen spielten eine Schlüsselrolle für nachhaltige und innovative Mobilität. Ohne diese kommunalen Strukturen und den örtlichen Bezug kann Elektromobilität in Deutschland nicht erfolgreich auf die Straße gebracht werden. Das große Engagement auf der kommunalen Ebene zeigen die vielfältigen Initiativen zu Elektromobilität, die in der Broschüre vorgestellt werden.  

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dr. Stephan Articus, erklärte: „Elektromobilität ist weit mehr als nur eine neue Antriebstechnik für Fahrzeuge. Es geht darum, Energieversorgung und Mobilität in den Städten nachhaltig zum Wohle der Bevölkerung zu verbinden. Kommunale Energieversorger und kommunale Verkehrsunternehmen sind dafür die natürlichen Partner der Städte.“

„Nachhaltige Mobilität ist eine zentrale Herausforderung, die ohne die Städte und Gemeinden nicht zu lösen sein wird", so Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. „In der Stadt wie auf dem Land muss das Elektromobil attraktiv werden."

„Stadtwerke sind moderne Unternehmen, die Elektromobilität vor Ort voranbringen. Sie verfügen als Infrastrukturbetreiber über die Erfahrungen für den Aufbau einer bedarfsorientierten Ladeinfrastruktur für Elektromobile“, erklärt Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des VKU. Umfragen zeigten immer wieder, dass sie das Vertrauen der Bürger und der Politiker vor Ort genießen. „Kundengerechte Produkte und ihre lokale Verankerung sind seit jeher die Vorteile von Stadtwerken“, so Reck weiter. Gleichzeitig biete Elektromobilität auch eine Chance, neue Geschäftsfeldstrategien zu realisieren, die auf den Kernkompetenzen kommunaler Unternehmen aufsetzt: Die Bereitstellung von Energiedienstleistungen in Kombination mit Mobilitätsangeboten aus einer Hand.

Kontakt:
Deutscher Städtetag: Volker Bästlein, Pressesprecher, Tel.: 030 37711-130
Deutscher Städte- und Gemeindebund: Franz-Reinhard Habbel, Pressesprecher, Tel.: 030 77307-225
Verband kommunaler Unternehmen (VKU): Carsten Wagner, Pressesprecher, Tel. 030 58580-220
 
6-20100902_elektromobilität-dst
Publikation „Elektromobilität – Kommunale Unternehmen machen nachhaltig mobil“ (PDF-Datei; 1,3 MB)




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