1. Der Hauptausschuss stellt fest, dass dem Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Schule eine zentrale Bedeutung für erfolgreiche Bildungsbiographien zukommt. Beide Institutionen sollten die pädagogische und institutionelle Zusammenarbeit auf der Basis gemeinsamer Rahmenbedingungen vor Ort stärken. Ziel ist es, den Übergang von der Kindertageseinrichtung zur Grundschule zu verbessern und dabei das Kind und dessen jeweilige Entwicklungs- und Bildungsbiographie in das Zentrum des Übergangsmanagements zu stellen. Die Städte sollen die Stärkung der Zusammenarbeit der Institutionen und die Verbesserung des Übergangs im Rahmen ihrer Möglichkeiten bestmöglich unterstützen.
2. Die Verbesserung des Übergangsmanagements erfordert den Einsatz von Ressourcen, die angesichts der dramatischen Lage der kommunalen Haushalte von den Kommunen nicht alleine aufgebracht werden können. Das Ziel, die Bildungschancen der Kinder durch Vermeidung von Brüchen in den Bildungsbiografien zu verbessern, ist eine gesamtstaatliche Aufgabe, die von allen staatlichen Ebenen gemeinsam geschultert werden muss. Bund, Länder und Kommunen sollten sich im Rahmen einer Qualitätsoffensive Frühkindliche Bildung über die angestrebten Maßnahmen, deren schrittweise Umsetzung, die finanziellen Rahmenbedingungen sowie die von den jeweiligen Ebenen zu leistenden Finanzierungsanteile verständigen. Die Kommunen dürfen bei der wichtigen Aufgabe der Verbesserung des Übergangsmanagements Kindertageseinrichtungen Schule nicht allein gelassen werden.
3. Der Hauptausschuss beschließt das Positionspapier des Deutschen Städtetages Übergangsmanagement Kindertageseinrichtungen Schule.
4. Der Hauptausschuss weist eindringlich darauf hin, dass eine Umsetzung des Positionspapiers von der finanziellen Ausstattung der Kommunen durch Bund und Länder abhängig ist.