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Dresden: Landeshauptstadt stellt medienbruchfreie Anmeldung für Kindertagesstätten online
12.08.2008

Eltern können ab sofort den neuen Online-Dienst KiTa-Anmeldung der Landeshauptstadt Dresden nutzen. Der Dienst unterstützt die Eltern dabei, die richtige Einrichtung zu finden. Abhängig vom Alter entscheidet der Dienst ob es sich um einen Platz in einer Kinderkrippe, einem Kindergarten oder in einem Hort handelt. Ausgehend vom Wohnort der Eltern schlägt das System über eine integrierte Umkreissuche die in der Nähe liegenden Einrichtung vor.

Umfangreiche Prüfungen ersparen nicht nur den Eltern eine Menge Rückfragen. Auch die Verwaltung der Landeshauptstadt wird von langwierigen und kostenintensiven Nacharbeiten befreit. Unvollständige oder fehlerhafte Anmeldungen gehören nun der Vergangenheit an. Alle Daten werden nun schon bei der Erfassung auf Plausibilität und Vollständigkeit geprüft. Die Daten werden anschließend medienbruchfrei an das Fachverfahren übergeben. Eine erneute Erfassung durch die Sachbearbeiter ist ab jetzt nicht mehr notwendig. Dadurch wird nicht nur Zeit gespart sondern auch typische Erfassungsfehler werden so vermieden.

Realisiert wurde dieser Service durch die Zusammenarbeit der Unternehmen xima-media, Dresden und der bol Systemhaus GmbH, München. Für die Entwicklung des dynamischen Ausfüllassistenten mit allen Prüfungen zeichnet sich die xima-media GmbH verantwortlich. Grundlage hierfür war das Produkt xima®forms, ein leistungsstarkes Designwerkzeug für dynamisch-interaktive Weboberflächen. Die Übergabe der XML-Daten an das Fachverfahren sowie die Generierung der PDF-Druckquittung lag in den Händen der bol Systemhaus GmbH. Beide Produkte sind Basiskomponenten des Formular-Management-Systems des Freistaates Sachsen.

Die beiden Unternehmen erarbeiten bereits seit vielen Jahren interaktive Internetlösungen für jegliche Arten von Prozessen in der öffentlichen Verwaltung. Gerade im Hinblick auf intelligente und durchgängig integrierte Online-Lösungen stellt die Nutzung dynamischer Ausfüllassistenten einen wichtigen Aspekt zur Benutzerakzeptanz dar. Die Integration der Web-Masken in das bol-Formular-Management ist der logisch nachfolgende Schritt. Denn es geht auch um die nahtlose Übergabe der Daten in Verfahren und Workflows.

Durch die EU-Dienstleistungsrichtline werden die öffentlichen Verwaltungen vor neue Herausforderungen gestellt. Es werden dynamisch-interaktive Dialoge mit dahinterliegenden Workflows, Regeln und Datenübergaben benötigt – weitaus mehr also, als die heute vielfach genutzten PDF-Formulare bieten können.


(Pressemitteilung der Stadt Dresden vom 12.8.2008)
 

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